Ein Versuchsträger für die Pneumatik und Bionik
Bionische Raffinesse trifft in diesem Flugkörper auf ungewöhnliche Antriebsformen, welche ursprünglich für den Weltraum konzipiert wurden. Dabei leitet sich die strömungsoptimierte pneumatische Struktur vom Pinguin ab.
Der neuartige bionische Plasmawellenantrieb in den Stummelflügeln ahmt ohne bewegte Teile vereinfacht den mechanischen Schlagflügelantrieb von Vögeln nach. Im Heck wirkt das klassische Prinzip des Ionenstrahlantriebs, das mit luftionisierenden hohen Gleichspannungsfeldern arbeitet. Die beschleunigten Luftionen erzeugen dabei einen Ionenwind mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 m/s.
Zukünftige Einsatzmöglichkeiten für atmosphärische Ionenantriebe liegen aber nicht schwerpunktmäßig auf dem Erzielen einer Vortriebskraft, sondern vielmehr in den Gebieten der Widerstandsreduktion und Widerstandsaufhebung.