FAQ Richtlinien und Normen

ATEX

RoHS

Sicherheitsgerichtete Pneumatik

ATEX

Ist jede CPV-Ventilinsel für den EX-Bereich zugelassen?

NEIN, das ist für jede Ventilinsel separat zu prüfen!

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Was versteht man unter Explosionsgruppe IIA, IIB, IIC?

Bei der Gerätegruppe I (Bergbau) geht man davon aus, dass nur Methan als brennbares Gas in Verbindung mit Kohlestaub auftritt.

 

Bei der Gerätegruppe II (alles außer Bergbau) können viele unterschiedliche Gase auftreten. Daher muss für die Gerätegruppe II eine weitere Unterteilung in die sogenannten Explosionsgruppen IIA, IIB, IIC durchgeführt werden.

d.h. die Explosionsgruppen sind Untergruppen der Gerätegruppe II.

 

Die Unterteilung der Gerätegruppe II erfolgt entsprechend den Eigenschaften der explosionsfähigen Atmosphäre (Gas), für die die Betriebsmittel bestimmt sind.

Die Unterteilung  der Gerätegruppe II ist für Zündschutzarten erforderlich, die keine Trennung der möglichen Zündquelle von der gefährlichen, explosionsfähigen Atmosphäre ermöglicht.

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Wann wird in der ATEX-Klassifizierung die Temperaturklasse und wann die max. Oberflächentemperatur angegeben?

Die Temperaturklasse wird angegeben, sobald es sich um Gas-Atmosphäre handelt. Die max. Oberflächentemperatur wird angegeben, sobald es sich um Staub-Atmosphäre handelt.

Bei Kategorie 2GD und 3GD reicht eine Angabe aus, sofern sich die Werte nicht unterscheiden. Sollten für Gase andere Temperaturen angegeben sein, als für Stäube, sind beide Werte in die Klassifizierung zu übernehmen. Dabei wird zuerst die Temperaturklasse, dann die max. Oberflächentemperatur angegeben.

Bsp: DNC-Zylinder: II 2GD c T4 T120°C  –20°C£Ta£+60°C

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Was ist der Unterschied zwischen Kategorie 2 und Kategorie 3 (Zone 1 und Zone 2) ?

Kategorie 3 (Zone 2):

  • Normales Maß an Sicherheit
  • Normalbetrieb
  • Ex-Atmosphäre nicht zu erwarten, selten, kurzzeitig

 

Kategorie 2 (Zone 1):

  • hohes Maß an Sicherheit
  • Betrieb mit Gerätestörungen (1 Fehler)
  • Ex-Atmosphäre gelegentlich zu erwarten.

 

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Warum hat die Spule MSFG-24DC-K5-M-EX (2GD mit Zündschutzart m) einen separaten Erdungsanschluss am Gehäuse?

Obwohl im Kabel der Spule MSFG-24DC-K5-M-EX (2GD mit Zündschutzart m ) eine gelb-grüne Ader vorhanden ist, hat die Spule einen separaten Erdungsanschluss am Gehäuse.

Dieser Anschluss ist zur Vermeidung von Potentialdifferenzen, da

a)      beim Einsatz der Spule sehr lange Leitungen verwendet werden können

b)     die Erdung der Ventile über das Ankerrohr zur Spule nicht sicher gewährleistet werden kann. (Spule besitzt Metallgehäuse)

Die Erdung erfolgt mit einem Querschnitt von 2,5 mm².

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Bietet Festo auch Komplettlösungen wie Schaltschränke und Montageplatten für den Ex-Bereich?
Festo ist auch auf diesem komplexen Gebiet zuhause. Setzen Sie sich einfach mit dem kompetenten Fachpersonal aus dem Bereich Einbaufertige Pneumatik in Verbindung.

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Für welche Ex-Zonen bietet Festo Produkte?
Festo bietet Produkte für die Zonen 1, 21 und 2,22

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Seit wann gilt die Richtlinie nach ATEX?
Bereits am 12.12.1996 wurde die Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Seit 01. Juli 2003 ist diese Richtlinie endgültig in Kraft getreten und hat alte Bestimmungen abgelöst.

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Warum ist bei Gasen keine IP-Schutzart für den Schaltschrank vorgeschrieben?

Ein Schaltschrank ist kein Schutz gegen Eindringen von Gasen. Vielmehr müssen alle Geräte im Schaltschrank für die entsprechende Zone bzw. Kategorie bewertet sein.

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Warum sind Wartungsgeräte der D-Reihe nur für den Gas-Exbereich zugelassen?
Alle Regler und Filterregler sind mit einer Sekundärentlüftung ausgestattet. Dort kann die Luft ungefasst ins Freie abblasen und Staub aufwirbeln. Das gleiche gilt auch für das Einschaltventil Typ HEE-...

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Was bedeutet ATEX?
Im Bereich des Bergbaus, der chemischen und petrochemischen Industrie kann es aufgrund verfahrenstechnischer Abläufe immer wieder zum Auftreten explosionsfähiger Atmosphären kommen. Sie werden z.B. durch austretende Gase, Dämpfe oder Nebel hervorgerufen. Auch in Mühlen, Silos, Zucker- und Futtermittelfabriken muss mit dem Auftreten von explosionsfähigen Atmosphären gerechnet werden. Daher unterliegen elektrische und seit dem 1.7.2003 auch nichtelektrische Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen einer besonderen Richtlinie, der Richtline ATEX 95 oder 94/9/EG. ATEX ist ein Arbeitstitel und leitet sich von „Atmosphère Explosible“ ab. ATEX ist die Richtlinie 94/9/EG vom 23.3.1994 für Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen.

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Was bedeutet eigensicher?
  • Spannung und/oder Strom (Leistung) im eigensicheren Stromkreis sind so klein, dass bei einem Kurzschluss, Unterbrechung, Erdschluss keine Zündung der explosionsfähigen Atmosphäre entstehen kann.
  • Die Zündenergie eines evtl. entstehenden Funkens ist kleiner als die Mindestzündenergie der explosionsfähigen Atmosphäre.
  • Weder ein Funke noch ein thermischer Effekt verursacht eine Zündung der explosionsfähigen Atmosphäre.
  • Ein eigensicheres Betriebsmittel ist ein Betriebsmittel, bei dem nach Definition alle Stromkreise eigensicher sind. Spannung und Strom im eigensicheren Stromkreis sind so klein, dass bei einem Kurzschluss, Unterbrechung, Erdschluss keine Zündung der explosionsfähigen Atmosphäre entstehen kann. D.h. Die Zündenergie eines eventuell entstehenden Funkens  ist kleiner als die Mindestzündenergie der explosionsfähigen Atmosphäre.

 

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Welche Gerätekategorie deckt welche Zone ab?
Gerätekategorie Zone Gas Zone Staub
1 0 20
2 1 21
3 2 22

 

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Welche Produkte bietet Festo für den Ex-Bereich an?

Auf unseren Internetseiten kann jederzeit die aktuelle Ex-Information zu den Bauteilen abgefragt werden.

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Welcher Trennschaltverstärker kann beim Zylinderschalter SMT-8F-I-8,2V.... eingesetzt werden?

Festo hat keine Trennschaltverstärker im Angebot. Wir können Ihnen hier natürlich trotzdem weiterhelfen. Wenden Sie sich einfach an den nächsten Technischen Berater.

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Wie groß muss der Abstand zwischen eigensicheren und nicht eigensicheren Reihenklemmen sein?
Der Abstand zwischen eigensicheren und nicht eigensicheren Reihenklemmen muss mindestens 50 mm betragen.

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Wird für eine Baugruppe, deren Einzelteile alle bewertet sind, eine Herstellererklärung benötigt?
Nein, aber auf Kundenwunsch kann diese erstellt werden.

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Welcher Trennschaltverstärker kann beim Zylinderschalter SMT-8F-I-8,2V.... eingesetzt werden?

Festo hat keine Trennschaltverstärker im Angebot. Wir können Ihnen hier natürlich trotzdem weiterhelfen. Wenden Sie sich einfach an den nächsten Technischen Berater.

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RoHS

Was bedeutet RoHS?
Am 1. Juli 2006 trat die EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe (Restriction of the use of certain Hazardous Substances - RoHS) in Kraft. Diese Richtlinie verbietet den Einsatz von sechs Stoffen (Blei, Cadmium, Quecksilber, sechswertiges Chrom, PBB (polybromierte Biphenyle), PBDE (polybromierte Diphenyläther) in elektrischen und elektronischen Geräten, die nach dem 1. Juli 2006 auf den Markt gebracht werden.

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Welche Stoffe sind nach RoHS verboten?
Blei, Cadmium, Quecksilber, sechswertiges Chrom, PBB (polybromierte Biphenyle), PBDE (polybromierte Diphenyläther)

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Wie ist die Definition von RoHS-konform?
RoHS gibt folgende Grenzwerte vor: Maximal 0,1 Gewichtsprozent Blei, Quecksilber, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl (PBB) oder polybromierten Diphenylether (PBDE) je homogenem Werkstoff oder maximal 0,01 Gewichtsprozent Cadmium je homogenem Werkstoff.

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Wie sind RoHS-konforme Produkte markiert?

RoHS schreibt keine Kennzeichnung der RoHS-konformen Teile vor. Festo kennzeichnet die Verkaufsteile nicht separat. Sie können jedoch über die Produktliste auf der Festo Internetseite die RoHS-Konformität prüfen. 

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Wurden die RoHS- und WEEE-Richtlinien bereits in deutsches Recht umgesetzt?

Beide Richtlinien sind durch das "ElektroG - Elektro- und Elektronikgerätegesetz" umgesetzt und bereits am 24. März 2005 in Kraft getreten.

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Welche Länder sind von RoHS betroffen?

Es handelt sich hierbei um eine EU-Richtlinie und trifft rechtlich deshalb auch nur auf die EU Mitgliedsstaaten zu. Allerdings hat RoHS trotzdem wesentlich größere Auswirkungen.
Vergleichbare Gesetze existieren bereits in anderen Ländern oder sind in Vorbereitung. Der Markt für Elektronik ist global und Europa ist eben nur ein Teil davon. Anderseits werden zukünftig ausländische Hersteller, die in Europa verkaufen wollen, nur noch RoHS-konforme Produkte herstellen.

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Sicherheitsgerichtete Pneumatik

Gibt es bei Festo ein Ventil zur sicheren Entlüftung?

Das elektropneumatische Druckaufbau und Entlüftungsventil MS6-SV dient dem schnellen und sicheren Druckabbau und dem sanften Druckaufbau in pneumatischen Leitungssystemen und Endgeräten der Industrie.

Das MS6-SV entspricht der Norm DIN EN ISO 13849-1

Maximal erreichbare Performance-Level „e“

MS6-SV

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Welche Kategorien sind für sicherheitsbezogenes Teil einer Steuerungen (SRP/CS) spezifiziert?

Die Kategorien werden in DIN EN ISO 13849-1:2007 beschrieben.
Es sind Basisparameter, um einen speziellen Performance Level (PL) zu erreichen Sie legen das erforderliche Verhalten von sicherheitsbezogenen Teilen einer Steuerungen bezüglich ihrer Widerstandfähigkeit gegenüber Fehlern fest.

 

Kategorie Abforderungen Systemverhalten Prinzip zum Erreichen der Sicherheit
B Die sicherheitsbezogenen Teile von Steuerungen und /oder ihre Schutzeinrichtungen sowie ihre Bauteile müssen in Übereinstimmung mit den zutreffenden Normen so gestaltet, gebaut, ausgewählt, zusammengestellt und kombiniert werden, dass sie den zu erwartenden Einflüssen standhalten können. Das Auftreten eines Fehlers kann zum Verlust der Sicherheitsfunktion führen. Überwiegend durch die Auswahl von Bauteilen charakterisiert
1

Die Anforderungen von B müssen erfüllt sein.

Bewährte Bauteile und bewährte Sicherheitsprinzipien müssen angewendet werden.

Das Auftreten eines Fehlers kann zum Verlust der Sicherheitsfunktion führen. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens ist geringer als in Kategorie B. Überwiegend durch die Auswahl von Bauteilen charakterisiert
2

Die Anforderungen von B und die Verwendung bewährter Sicherheitsprinzipien müssen erfüllt sein.

Die Sicherheitsfunktion muss in geeigneten Zeitabständen durch die Maschinensteuerung geprüft werden.

Das Auftreten eines Fehlers kann zum Verlust der Sicherheitsfunktion zwischen den Prüfungsabständen führen.
Der Verlust der Sicherheitsfunktion wird durch die Prüfung erkannt.
Überwiegend durch die Struktur charakterisiert
3

Die Anforderungen von B und die Verwendung bewährter Sicherheitsprinzipien müssen erfüllt sein.

Sicherheitsbezogene Teile müssen so gestaltet sein, dass:
• ein einzelner Fehler in jedem dieser Teile nicht zum Verlust der Sicherheitsfunktion führt und
• wann immer in angemessener Weise durchführbar, der einzelne Fehler erkannt wird.

Wenn der einzelne Fehler auftritt, bleibt die Sicherheitsfunktion immer erhalten.
Einige, aber nicht alle Fehler werden erkannt.
Eine Anhäufung unerkannter Fehler kann zum Verlust der Sicherheitsfunktion führen.
Überwiegend durch die Struktur charakterisiert
4

Die Anforderungen von B und die Verwendung bewährter Sicherheitsprinzipien müssen erfüllt sein.

Sicherheitsbezogene Teile müssen so gestaltet sein, dass:
• ein einzelner Fehler in jedem dieser Teile nicht zum Verlust der Sicherheitsfunktion führt und
• der einzelne Fehler bei oder vor der nächsten Anforderung an die Sicherheitsfunktion erkannt wird. Wenn dies nicht möglich ist, darf eine Anhäufung von Fehlern nicht zum Verlust der Sicherheitsfunktion führen.

Wenn einzelne Fehler auftreten, bleibt die Sicherheitsfunktion immer erhalten.
Die Erkennung von Fehleranhäufungen reduziert die Wahrscheinlichkeit des Verlustes der Sicherheitsfunktion (hohe DC).
Die Fehler werden rechtzeitig erkannt, um einen Verlust der Sicherheitsfunktion zu verhindern.
Überwiegend durch die Struktur charakterisiert

 

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Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Kategorien, DC, MTTFd und PL?

Hier kommt der probabilistische Ansatz von DIN EN ISO 13849-1:2007 zum Tragen.
Das Bild zeigt die Zusammenhänge zwischen den Sicherheitskategorien, DC, MTTFd und PL.

Die Kombination von Kategorie und DCavg bestimmt, welche Spalte im Bild zu wählen ist. entsprechend der MTTFd jedes Kanals muss einer der drei farbig gekennzeichneten Bereiche der zutreffenden Spalte gewählt werden.
Die vertikale Position dieser Bereiche legt den erreichten PL fest, der an der vertikalen Achse abgelesen werden kann.

 

Performance-Level-Grafik

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Wie wird MTTFd (mittlere Zeit bis zum gefahrbringenden Ausfall) für pneumatische Bauteile bestimmt?

Der Wert der MTTFd jedes Kanals wird in drei Stufen angegeben und muss für jeden Kanal
individuell berücksichtigt werden (z. B. einzelner Kanal oder jeder Kanal eines redundanten Systems).
In Bezug auf die MTTFd kann ein maximaler Wert von 100 Jahren angesetzt werden.

MTTFd

Bezeichnung für jeden Kanal Bereich für jeden Kanal
niedrig 3 Jahre ≤ MTTFd < 10 Jahre
mittel 10 Jahre ≤ MTTFd < 30 Jahre
hoch 30 Jahre ≤ MTTFd ≤ 100 Jahre

MTTFd-Werte für einzelne Bauteile können berechnet oder abgeschätzt werden.
Nach dem Verfahren guter ingenieurtechnischer Praxis kann der MTTFd- oder B10d-Wert für ein pneumatisches Bauteil mit B10d = 20 000 000 Schaltzyklen angenommen werden bei der Einhaltung bestimmter Merkmale.

Die Berechnung von MTTFd erfolgt nach DIN EN ISO 13849-1, Anhang C, wie folgt:

Mit B10d und nop, der mittleren Anzahl jährlicher Betätigungen, kann die MTTFd für Bauteile wie folgt berechnet werden:

 

MTTF

wobei

nop

mit folgenden Annahmen, die in Bezug zur Anwendung des Bauteils getroffen worden sind:
- hop ist die mittlere Betriebszeit in Stunden je Tag;
- dop ist die mittlere Betriebszeit in Tagen je Jahr;
- tZyklus ist die mittlere Zeit zwischen dem Beginn zweier aufeinander folgenden Zyklen des Bauteils (z. B. Schalten eines Ventils) in Sekunden je Zyklus.

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Wie wird der erforderliche Performance Level PLr bestimmt?

Die Bestimmung des Performance Level (PL) erfolgt nach DIN EN ISO 13849-1:2007.

Der Performance Level (PL) ist definiert in Form der Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde. Es sind fünf Performance Level (a bis e) festgelegt mit definierten Bereichen der Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls.

 

 Performance Level  Durchschnittliche Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Ausfalls je Stunde
1/h
a ≥ 10-5 bis < 10-4
b ≥ 3 x 10-6 bis < 10-5
c ≥ 10-6 bis < 3 x 10-6
d ≥ 10-7 bis < 10-6
e ≥ 10-8 bis < 10-7

 

Für jede gewählte Sicherheitsfunktion, die durch ein sicherheitsbezogenes Teil einer Steuerung ausgeführt wird, muss ein erforderlicher Performance Level (PLr) festgelegt und dokumentiert werden. Die Bestimmung des erforderlichen Performance Levels ist das Ergebnis der Risikobeurteilung, bezogen auf den Anteil der Risikominderung durch die sicherheitsbezogenen Teile der Steuerung.

Der erforderlicher Performance Level (PLr) ist dabei die Anwendung des Performance Level (PL), um die erforderliche Risikominderung für jede Sicherheitsfunktion zu erreichen.

Zur durchzuführenden Risikobeurteilung wird eine Situation angenommen, bevor die vorgesehene Sicherheitsfunktion bereitgestellt wird.
Für diese Einschätzung wird ein Risikograf zur Bestimmung des erforderlicher Performance Level (PLr) für jede Sicherheitsfunktion verwendet.

 

Performance-Level 

 

Legende:
L niedriger Beitrag zur Risikoreduzierung
H hoher Beitrag zur Risikoreduzierung
PLr erforderlicher Performance Level

Risikoparameter:
S Schwere der Verletzung
S1 leichte (üblicherweise reversible) Verletzung
S2 schwere (üblicherweise irreversible) Verletzung, einschließlich Tod
F Häufigkeit und/oder Dauer der Gefährdungsexposition
F1 selten bis weniger häufig und/oder die Zeit der Gefährdungsexposition ist kurz
F2 häufig bis dauernd und/oder die Zeit der Gefährdungsexposition ist lang
P Möglichkeit zur Vermeidung der Gefährdung oder Begrenzung des Schadens
P1 möglich unter bestimmten Bedingungen
P2 kaum möglich

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Welche Sicherheitsnormen sind durch den Maschinenhersteller einzuhalten?

In DIN EN ISO 13849-1:2007 Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen, Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze wird dazu festgelegt:

„Die Struktur von Sicherheitsnormen auf dem Gebiet der Maschinen ist wie folgt:

a) Typ-A-Normen (Sicherheitsgrundnormen) behandeln Grundbegriffe, Gestaltungsleitsätze und allgemeine Aspekte, die auf Maschinen angewandt werden können.
b) Typ-B-Normen (Sicherheitsfachgrundnormen) behandeln einen Sicherheitsaspekt oder eine Art von Schutzeinrichtungen, die für eine ganze Reihe von Maschinen verwendet werden können:
- Typ-B1-Normen für bestimmte Sicherheitsaspekte (z. B. Sicherheitsabstände, Oberflächentemperatur, Lärm);
- Typ-B2-Normen für Schutzeinrichtungen (z. B. Zweihandschaltungen, Verriegelungseinrichtungen, druckempfindliche Schutzeinrichtungen, trennende Schutzeinrichtungen).
c) Typ-C-Normen (Maschinensicherheitsnormen) behandeln detaillierte Sicherheitsanforderungen an eine bestimmte Maschinen oder eine Gruppe von Maschinen.“

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Welche Schutzziele müssen erreicht werden?

Schutzziel ist der Schutz von Menschen, Tieren oder Sachwerten vor Schäden.
Schäden in diesem Sinne sind physische Verletzungen, Beeinträchtigung der Gesundheit oder Kollision von Gegenständen.

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Welche Sicherheitsprinzipien müssen eingehalten werden?

Für pneumatische Systeme werden grundlegende und bewährte Sicherheitsprinzipien in DIN EN ISO 13849-2, Anhang B, beschrieben.

Folgende grundlegenden Sicherheitsprinzipien werden genannt:

Anwendung geeigneter Werkstoffe und Herstellungsverfahren,
richtige Dimensionierung und Formgebung,
geeignete Auswahl, Kombination, Anordnungen,
Zusammenbau und Einbau der Bauteile unter Berücksichtigung der Anwendungshinweise des Herstellers
Anwendung des Prinzips der Energietrennung. Dieses Prinzip darf bei einigen Anwendungen nicht benutzt werden, z. B. wenn der Ausfall des pneumatischen Drucks eine zusätzliche Gefährdung erzeugt.
geeignete Befestigung
Druckbegrenzung , z.B. durch Druckregelventile
Begrenzung/Verringerung der Geschwindigkeit, z.B. durch Drosselventile
ausreichende Maßnahmen zur Vermeidung von Verunreinigung der Druckluft
geeigneter Schaltzeitbereich durch Berücksichtigen von z. B. der Länge der Rohrleitung, Druck, Entlüftungskapazität, Kraft, Verringerung der Federkraft, Reibung, Schmierung, Temperatur, Trägheit bei Beschleunigung und Verzögerung, Zusammenwirken von Toleranzen.
Beständigkeit gegen Umgebungsbedingungen, z. B. für Temperatur, Feuchte, Schwingungen, Verunreinigungen,
Schutz gegen unerwarteten Anlauf
Vereinfachung, z.B. durch Verringern der Anzahl der Bauteile in sicherheitsbezogenen Systemen.
geeigneter Temperaturbereich
Trennung der sicherheitsbezogenen Funktionen von anderen Funktionen

Folgende bewährte Sicherheitsprinzipien werden genannt:

Überdimensionierung/Sicherheitsfaktor, Die Sicherheitsfaktoren werden in Normen angegeben oder beruhen auf Erfahrungen mit sicherheitsbezogenen Anwendungen.
gesicherte Position, Das bewegliche Element eines Bauteils wird mechanisch in einer der möglichen Positionen gehalten
erhöhte AUS-Kraft, Eine Lösung kann sein, dass das Flächenverhältnis für die Bewegung eines Ventilkolbens in die sichere Position (AUS-Stellung) gegenüber dem Flächenverhältnis für die Bewegung des Ventilkolbens in die EIN-Stellung signifikant größer ist (ein Sicherheitsfaktor).
durch den Lastdruck schließendes Ventil. Dies sind im Allgemeinen Sitzventile, z. B. Kegelsitzventile, Kugelventile.
zwangläufige mechanische Wirkung/Betätigung
Vervielfachung von Teilen, Verringerung der Fehlerwirkung durch Anwendung mehrerer gleicher Teile,
Anwendung bewährter Federn
Begrenzung/Verringerung der Geschwindigkeit durch einen Widerstand zum Erreichen eines definierten Volumenstroms, Beispiele sind Festblende, Festdrossel.
Begrenzung/Verringerung der Kraft, Dies kann erreicht werden durch ein bewährtes Druckbegrenzungsventil, das z. B. mit einer bewährten Feder ausgestattet und korrekt bemessen und ausgewählt ist.
geeigneter Bereich für die Betriebsbedingungen, z. B. Druck-, Volumenstrom- und Temperaturbereich, sollte berücksichtigt werden.
geeignetes Vermeiden einer Verunreinigung der Druckluft
ausreichend große positive Überdeckung in Schieberventilen, Die positive Überdeckung sichert die Stopp-Funktion und verhindert unzulässige Bewegungen.
Hysteresebegrenzung, Die Hysterese erhöht sich z. B. durch stärkere Reibung. Zusammenwirken von Toleranzen beeinflusst die Hysterese ebenfalls.

Es gibt keine Liste bewährter Bauteile. Ein für bestimmte Anwendungen bewährtes Bauteil kann für andere Anwendungen ungeeignet sein.

Darüber hinaus werden in DIN EN ISO 13849-2, Anhang B, auch Fehlerlisten mit Fehlerannahmen und Fehlerausschlüssen für verschiedene pneumatische Bauteilgruppen aufgeführt.
Diese allgemeinen Fehlerannahmen sollten bei genauerer Produktkenntnis ergänzt werden durch spezifische Fehlerannahmen der einzelnen Bauteile.

Dabei ist zu untersuchen, wie sich ein Bauteilversagen auf die Sicherheitsfunktion auswirkt.

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Was sind sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen?
Als sicherheitsbezogenes Teil einer Steuerungen (SRP/CS) wird das Teil einer Steuerung bezeichnet, das auf sicherheitsbezogene Eingangssignale reagiert und sicherheitsbezogene Ausgangssignale erzeugt. In DIN EN ISO 13849-1:2007 Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen, Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze wird dazu festgelegt: „Teile einer Maschinensteuerung, die Sicherheitsfunktionen liefern sollen, werden sicherheitsbezogene Teile einer Steuerung (SRP/CS) genannt, und diese Teile können entweder aus Hardware und Software bestehen und separater oder integraler Bestandteil der Maschinensteuerung sein. Zusätzlich zur Bereitstellung von Sicherheitsfunktionen kann ein SRP/CS auch Betriebsfunktionen liefern (z. B. eine Zweihandsteuerung zum Start eines Prozesses). Die Fähigkeit sicherheitsbezogener Teile von Steuerungen, eine Sicherheitsfunktion unter vorhersehbaren Bedingungen auszuführen, wird einer von fünf Stufen zugeordnet, den so genannten Performance Level (PL). Diese Performance Level werden definiert in Form der Wahrscheinlichkeit eines gefahrbringenden Ausfalls je Stunde.“

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Was ist der Unterschied zwischen Gefährdung und Risiko?
Die Beschreibung erfolgt in DIN EN ISO 12100-1:2004. Im Rahmen einer Gefährdungsanalyse wird das vorherrschende Risiko ermittelt. Falls nötig schließt sich ein Prozess der Risikoreduzierung an. Eine Gefährdung ist eine potentielle Schadensquelle. Wobei ein Schaden eine physische Verletzung oder Schädigung der Gesundheit darstellt. Eine Gefährdung kann spezifiziert werden, nach dem Ursprung (z. B. mechanische Gefährdung, elektrische Gefährdung) oder der Art des zu erwartenden Schadens (z. B. Gefährdung durch elektrischen Schlag, Gefährdung durch Schneiden, Gefährdung durch Vergiftung, Gefährdung durch Feuer). Die Gefährdung im Sinne dieser Definition ist entweder bei der bestimmungsgemäßen Verwendung der Maschine dauerhaft vorhanden (z. B. Bewegung von gefährdenden beweglichen Teilen, Lichtbogen beim Schweißen, ungesunde Körperhaltung, Geräuschemission, hohe Temperatur) oder kann unerwartet auftreten (z. B. Explosion, Gefährdung durch Quetschen als Folge eines unbeabsichtigten/unerwarteten Anlaufs, Herausschleudern als Folge eines Bruchs, Stürzen als Folge von Beschleunigung/Abbremsen). Das Risiko ist eine Kombination der Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Schadens und seines Schadensausmaßes. Nach der Gefährdungsanalyse und entsprechenden Maßnahmen zur Risikominderung kann ein Restrisiko verbleiben Im Rahmen der Risikobeurteilung, die eine Risikoanalyse und Risikobewertung umfasst, werden die Grenzen der Maschine festgelegt, erfolgt eine Identifizierung der Gefährdung und Risikoeinschätzung und eine Beurteilung, ob die Ziele zur Risikominderung erreicht wurden.

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Welche Maßnahmen zur Risikominderung gibt es?

Die allgemeinen Strategien der Risikominderung werden ausführlich in DIN EN ISO 12100-1 dargestellt.
Prinzipiell ist davon auszugehen, dass es früher oder später zu einem Schaden kommt, wenn an einer Maschine eine Gefährdung vorhanden ist und keine Schutzmaßnahmen durchgeführt werden.
Bei einer vorhandenen Gefährdung ist eine größtmögliche Risikominderung anzustreben. Dabei geht die Sicherheit der Maschine (während ihrer gesamten Lebensdauer und über alle Betriebszustände) vor Funktionsfähigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Kosten der Maschine.
Das gilt aber nur innerhalb der festgelegten Grenzen der Maschine, für ihre bestimmungsgemäße Verwendung, bei vernünftigerweise vorhersehbaren Fehlanwendungen, innerhalb der räumlichen Grenzen der Maschine und ihrer vorgesehenen Lebensdauer.
Die Ziele zur Risikominderung werden in der der sogenannten „3-Stufen-Methode“ erreicht durch:

Inhärent sichere Konstruktion (wird erreicht, indem Gefährdungen vermieden oder Risiken vermindert werden durch eine geeignete Auswahl von Konstruktionsmerkmalen der Maschine selbst und/oder Wechselwirkungen zwischen den gefährdeten Personen und der Maschine),
Technische Schutzmaßnahmen,
Benutzerinformation hinsichtlich des Restrisikos.

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Was ist der Unterschied zwischen Fehler und Ausfall?
Ein Fehler ist der Zustand einer funktionalen Einheit, charakterisiert durch die Unfähigkeit, eine geforderte Funktion auszuführen. Ausgenommen davon ist die Unfähigkeit während vorbeugender Wartung oder anderer geplanter Handlungen, oder aufgrund des Fehlens externer Mittel. Ein Fehler ist oft das Resultat eines Ausfalls der Einheit selbst. . Ein Ausfall ist die Beendigung der Fähigkeit einer funktionalen Einheit, eine geforderte Funktion zu erfüllen. Nach einem Ausfall hat die Einheit einen Fehler. Der „Ausfall“ ist ein Ereignis, im Unterschied zum „Fehler“, dieser ist ein Zustand. Im Weiteren muss unterschieden werden zwischen: gefahrbringender Ausfall, das ist der Ausfall der das Potential hat, ein sicherheitsbezogenes Teil einer Steuerung in einen gefährlichen Zustand oder eine Fehlfunktion zu bringen. Ausfall infolge gemeinsamer Ursache (CCF): das sind Ausfälle verschiedener Einheiten aufgrund eines einzelnen Ereignisses, wobei diese Ausfälle nicht auf gegenseitiger Ursache beruhen systematischer Ausfall: ist ein Ausfall mit deterministischem Bezug zu einer bestimmten Ursache, der nur durch Änderung der Gestaltung oder des Herstellungsprozesses, Betriebsverfahren, Dokumentation oder zugehörenden Faktoren, beseitigt werden kann.

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Was ist der Unterschied zwischen DIN EN 954-1 und DIN EN ISO 13849-1?
Die DIN EN 954-1:1996 wurde abgelöst durch DIN EN ISO 13849-1:2007. Beide Normen beschreiben sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen und sind harmonisiert zur EG-Maschinenrichtlinie. Für die neue Norm gilt eine Übergangsfrist bis November 2009. Bis dahin kann sie schon angewendet werden, muss aber noch nicht. Mit der Ablösung geht eine grundsätzliche Änderung in der Herangehensweise einher. Die bisherige deterministische Betrachtungsweise nach DIN EN 954-1 wird ergänzt durch probabilistische Betrachtungen. Der Ansatz von DIN EN 954-1 basiert auf dem Berücksichtigung von Strukturen. Dabei wurden bewährte Methoden wie Sicherheitsfunktionen, Risikograph und Kategorien verwendet. Mit der neuen Norm kommt die Wahrscheinlichkeitsrechnung hinzu, es erfolgt eine Quantifizierung von Bauteilzuverlässigkeit und Testgüte und eine Betrachtung von Fehlermöglichkeiten. Der Risikograph führt nicht mehr zu einer Steuerungskategorie wie in DIN EN 954-1, sondern zu einem Performance Level PL.

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Wie erfolgt die Bewertung des erreichten Performance Level PL?

Für jedes sicherheitsbezogene Teil einer Steuerung muss eine Abschätzung des erreichten Performance Level (PL) durchgeführt werden. Folgende Aspekte müssen bestimmt werden:

des MTTFd -Wertes einzelner Bauteile (mittlere Zeit bis zum gefahrbringenden Ausfall);
der DC (Diagnosedeckungsgrad);
des CCF (Abschätzung der Ausfälle aufgrund gemeinsamer Ursache);
der Struktur;
des Verhaltens der Sicherheitsfunktion unter Fehlerbedingung(en);
sicherheitsbezogener Software;
systematischer Ausfälle;
der Fähigkeit, eine Sicherheitsfunktion unter vorhersehbaren Umgebungsbedingungen auszuführen.

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Was ist der Diagnosedeckungsgrad DC?
Der Diagnosedeckungsgrad DC beschreibt die Wirksamkeit der Diagnose, die bestimmt werden kann als Verhältnis der Ausfallrate der bemerkten gefährlichen Ausfälle und Ausfallrate der gesamten gefährlichen Ausfälle. Zur Abschätzung des DC kann in den meisten Fällen die Ausfallarten- und Effektanalyse (FMEA) oder ähnliche Verfahren verwendet werden. Bezeichnung Bereich klein DC < 60 % niedrig 60 % ≤ DC < 90 % mittel 90 % ≤ DC < 99 % hoch 99 % ≤ DC Zur Abschätzung des DC in pneumatischen Systemen gilt u.a. nach DIN EN ISO 13849-1, Anhang E: Indirekte Überwachung (z. B. Überwachung durch Druckschalter, elektrische Positionsüberwachung von Antriebselementen): 90 % bis 99 % DC, abhängig von der Anwendung Direkte Überwachung (z. B. elektrische Stellungsüberwachung der Steuerungsventile, Überwachung elektromechanischer Einheiten durch Zwangsführung) : 99 % DC

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Welche Maßnahmen zum Schutz vor Ausfällen aufgrund gemeinsamer Ursache (CCF) gibt es?

Ausfälle verschiedener Einheiten aufgrund eines einzelnen Ereignisses, wobei diese Ausfälle nicht auf
gegenseitiger Ursache beruhen, nennt man Ausfall infolge gemeinsamer Ursache (CCF).

Ausfälle infolge gemeinsamer Ursache sollten nicht verwechselt werden mit gleichartigen Ausfällen.

Die Abschätzung und Auswirkung des CCF ist ein quantitativer Prozess, der für das gesamte System angewendet werden sollte und jedes sicherheitsbezogene Teil der Steuerung berücksichtigt
Dazu werden Maßnahmen genannt mit zugehörigen Werten, basierend auf einer ingenieurmäßigen
Beurteilung, die den Beitrag jeder Maßnahme zur Reduzierung der Ausfälle infolge gemeinsamer Ursache repräsentieren.

Das Verfahren zur Punktevergabe und Quantifizierung für Maßnahmen gegen Ausfall infolge gemeinsamer Ursache (CCF) ist durchzuführen nach DIN EN ISO 13849-1, Anhang F.

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Welche funktionalen Aspekte sind bei einer Not-Halt-Einrichtung zu beachten?

Die funktionalen Aspekte von Not-Halt-Einrichtungen sind in DIN EN ISO 13850:2007, Not-Halt-Gestaltungsleitsätze beschrieben. Sie hat DIN EN 418:1993 abgelöst.

 

Eine in der Maschine integrierte Not-Halt-Funktion hat die Aufgabe eine aufkommende Gefährdung abzuwenden bzw. eine bereits bestehende Gefährdung zu mindern.
Dabei ist die Not-Halt-Funktion durch eine einzige Handlung einer Person auszulösen.
Die Sicherheitsanforderungen nach DIN EN ISO 13850:2007 sind folgende:

  • Die Not-Halt-Funktion muss jederzeit verfügbar und funktionsfähig sein und muss Vorrang vor allen anderen Funktionen und Arbeitsgängen in allen Betriebsarten der Maschine haben, ohne irgendwelche Einrichtungen zu beeinträchtigen, die vorgesehen sind, um eingeschlossene Personen zu befreien. Es darf für beliebige Startkommandos (beabsichtigt, unbeabsichtigt oder unerwartet) nicht möglich sein, auf solche Arbeitsgänge einzuwirken, die durch die Einleitung der Not-Halt-Funktion angehalten wurden, bis die Not-Halt-Funktion manuell zurückgesetzt wurde.
  • Die Not-Halt-Funktion darf nicht als Ersatz für Schutzmaßnahmen oder andere Sicherheitsfunktionen verwendet werden, aber sollte als ergänzende Schutzmaßnahme konzipiert sein. Die Not-Halt-Funktion darf die Wirksamkeit von Schutzeinrichtungen oder von Einrichtungen mit anderen Sicherheitsfunktionen nicht beeinträchtigen.
  • Die Not-Halt-Funktion muss so konzipiert sein, dass nach Betätigung des Not-Halt-Gerätes gefährliche Bewegungen und der Betrieb der Maschine in geeigneter Weise angehalten werden, ohne zusätzliche Gefährdungen zu verursachen und ohne jede weitere Einflussnahme durch irgendeine Person, entsprechend der Risikobeurteilung.
  • Die Not-Halt-Funktion muss so konzipiert sein, dass die Entscheidung, das Not-Halt-Stellteil zu betätigen, der Person keine Überlegungen bezüglich der sich daraus ergebenden Wirkungen abverlangt.

 

Der Not-Halt muss wie in einer der folgenden Stopp-Kategorien beschrieben werden:

 

Stopp-Kategorie 0

Stillsetzen durch:
sofortiges Unterbrechen der Energiezufuhr zu den Maschinen-Antriebselementen oder
mechanische Trennung zwischen Gefahr bringenden Teilen und ihren Maschinen-Antriebselementen und, falls notwendig, durch Bremsen.

 

Stopp-Kategorie 1

Ein gesteuertes Stillsetzen mit Energiezufuhr zu den Maschinen-Antriebselementen, um den Halt zu erreichen und nachfolgend, nach erreichtem Stillstand, Unterbrechung der Energiezufuhr.
Beispiele für das Unterbrechen der Energiezufuhr beinhalten:
Abschalten der Energiezufuhr zu den Elektromotoren der Maschine,
Entkuppeln der beweglichen Teile der Maschine von der Quelle der mechanischen Energie und
Absperren der hydraulischen/pneumatischen Energieversorgung zu einem Kolben/Stößel.

 

Die Wahl der Stopp-Kategorie für Not-Halt muss mit der Risikobeurteilung der Maschine ermittelt werden.

 

Nach Auslösen eines Not-Halt-Gerätes, das einen Not-Halt-Befehl ausgelöst hat, muss die Wirkung dieses Befehls bis zu seiner manuellen Rückstellung erhalten bleiben. Diese Rückstellung darf nur an dem Ort möglich sein, an dem die Not-Halt-Befehlsgabe vorgenommen wurde. Die Rückstellung des Befehls darf die Maschine nicht wieder in Gang setzen, sondern nur das Wieder-In-Gang-Setzen ermöglichen. Das In-Gang-Setzen der Maschine darf erst möglich sein, wenn an jedem Ort, an dem Not-Halt ausgelöst wurde, ein manuelles Rücksetzen des Not-Halt-Gerätes durchgeführt wurde.

 

Ein Not-Halt-Gerät muss an jedem Bedienstand angebracht sein, ausgenommen, wo die Risikobeurteilung ergibt, dass dies nicht notwendig ist.

 

Beim Not-Halt-Gerät muss das Prinzip der direkten Betätigung mit mechanischer Verrastfunktion angewendet werden.

 

Im Falle eines Fehlers in dem Not-Halt-Gerät (einschließlich der Funktion, das Not-Halt-Kommando zu speichern) muss die Funktion zur Erzeugung des Not-Halt-Kommandos Vorrang vor der Speicherfunktion haben. Das Rückstellen (zum Beispiel Entriegeln) des Not-Halt darf nur als Ergebnis einer manuellen Aktion an der Stelle möglich sein, wo der Not-Halt eingeleitet wurde.

 

Das Not-Halt-Stellteil muss rot sein. Soweit ein Hintergrund hinter dem Stellteil vorhanden und soweit es durchführbar ist, muss dieser gelb sein.

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Welche funktionalen Beziehung besteht zwischen Stopp-Funktionen in der Elektrik und in der Pneumatik?

In DIN EN 60204-1:1993 (gleichzeitig bekannt als VDE-0113), elektrische Ausrüstung von Maschinen, werden Stopp-Funktionen der Elektrik formuliert.

„Es gibt folgende drei Kategorien von Stopp-Funktionen:

Kategorie 0: Stillsetzen durch sofortiges Ausschalten der Energiezufuhr zu den Maschinenantrieben (d.h. ungesteuertes Stillsetzen);
Kategorie 1: Ein gesteuertes Stillsetzen, wobei die Energiezufuhr erst dann unterbrochen wird, wenn der Stillstand erreicht ist;
Kategorie 2: Ein gesteuertes Stillsetzen, bei dem die Energiezufuhr zu den Maschinenteilen erhalten bleibt.

Jede Maschine muss mit einer Stopp-Funktion der Kategorie 0 ausgerüstet sein. Stopp-Funktionen der Kategorie 1 und/oder 2sind dann vorzusehen, wenn dies für die sicherheits- und/oder funktionstechnischen Erfordernisse der Maschine notwendig ist. Kategrie-0- und Kategorie-1-Stopps müssen unabhängig von der Betriebsart funktionsfähig sein, und ein Kategorie-0-Stopp muss Vorrang haben.“

Folgende Zuordnungen lassen sich für die Pneumatik treffen:

Kategorie 0: Druckluft und Elektro-Energie wegschalten;
Kategorie 1: Einsatz von Klemmeinheit oder Klemmpatrone;
Kategorie 2: z.B. 5/2-Wegeventil monostabil mit der Auswirkung - Zylinder fährt zurück in Grundstellung.

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Welche funktionalen Aspekte sind bei einer pneumatischen Zweihandschaltung zu beachten?

Zweihandschaltungen sollten nach DIN EN 574:1997 gestaltet werden.

 

Eine Zweihandschaltung erfordert mindestens die gleichzeitige oder aber synchrone Betätigung durch beide Hände um eine Maschine zu betreiben.


Zweihandschaltungen werden nach Typ I, II, III A, III B und III C unterteilt. Die Auswahl des entsprechenden Typs hängt ab von der vorhandenen Gefährdung, der Risikobeurteilung und weiteren Einflüssen je nach Anwendungsfall ab.

 

Die konstruktive Anordnung der Stellteile sollte so erfolgen, dass sowohl eine versehentliche Betätigung der Stellteile möglichst gering und die Schutzwirkung der Zweihandschaltung nicht auf einfache Art und Weise umgangen werden kann.

 

Der pneumatische Zweihand-Steuerblock ZSB-1/8 ist ein Sicherheitsbauteil nach Maschinenrichtlinie
89/392/EWG Anhang 4. Er entspricht der Kategorie 1 nach DIN EN 954 (nur in Verbindung mit einem Druckschaltventil, z. B. VD-3-PK-3) bzw. dem Typ III A nach DIN EN 574.

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Was ist bei der Gestaltung pneumatisch betriebener trennender Schutzeinrichtungen zu beachten?

Trennende Schutzeinrichtungen sind nach DIN EN 953:1997 zu gestalten.

 

Man unterteilt in feststehende und bewegliche trennende Schutzeinrichtungen.
Für kraftbetriebene trennende Schutzeinrichtungen wird in DIN EN 953:1997 festgelegt:
„Kraftbetriebene trennende Schutzeinrichtungen dürfen keine Verletzungen verursachen (z.B. aufgrund von Schließdruck, Kraft, Geschwindigkeit, scharfen Kanten). Wenn eine trennende mit einer nicht trennenden Schutzeinrichtung versehen ist, die automatisch ein Wiederöffnen der trennenden
Schutzeinrichtung bewirkt, sobald eine Person oder ein Gegenstand mit der trennenden Schutzeinrichtung in Berührung kommt, darf die Kraft zum Verhindern eines Schließens der trennenden Schutzeinrichtung nicht mehr als 150 N betragen. Die kinetische Energie der trennenden Schutzeinrichtung darf nicht mehr als 10 Nm betragen. Wenn keine derartige Schutzeinrichtung angebracht ist, müssen diese Werte auf 75 N und
Nm J entsprechend verringert werden.“

 

Einfache pneumatisch angetriebene horizontal oder vertikal schließende Türen oder Fenster sind demzufolge auf Werte von 75 N bzw. 4 Nm auszulegen.
Erst, wenn eine funktionale Verbindung mit z.B. Trittmatten, Lichtgittern, Berührungs-Schutzleisten o.ä. hergestellt wird, die automatisch ein Wiederöffnen der trennenden Schutzeinrichtung bewirkt, können die höheren Werte angesetzt werden.

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Was ist bei der Validierung zu tun?

Zunächst ist eine Fehlerbetrachtung durchzuführen. DIN EN ISO 13849-2:2003 zählt die wichtigsten Fehler und Ausfälle für verschiedene Technologien auf. Die Fehlerlisten sind nicht abschließend, und wenn notwendig, müssen weitere Fehler berücksichtigt und aufgezählt werden.

 

 

Im Allgemeinen müssen folgende Fehlermerkmale in Betracht gezogen werden:

  • wenn als eine Folge eines Fehlers weitere Bauteile ausfallen, müssen der erste Fehler zusammen mit allen Folgefehlern als ein Einzelfehler berücksichtigt werden;
  • zwei oder mehrere einzelne Fehler, die eine gemeinsame Ursache haben, müssen als ein Fehler betrachtet werden (dies ist bekannt als ein CCF);
  • das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehreren Fehlern unterschiedlicher Ursache wird als höchst unwahrscheinlich angesehen und braucht deswegen nicht betrachtet werden.

 

 

Es ist nicht immer möglich, die sicherheitsbezogenen Teile einer Steuerung zu bewerten ohne die Annahme, dass bestimmte Fehler ausgeschlossen werden können. Ausführlichere Information zum Fehlerausschluss sind in DIN EN ISO 13849-2:2003 zu finden.
Der Fehlerausschluss ist ein Kompromiss zwischen den technischen Sicherheitsanforderungen und der theoretischen Möglichkeit des Auftretens eines Fehlers.

 
Der Fehlerausschluss kann basieren auf 

  • der technischen Unwahrscheinlichkeit des Auftretens einiger Fehler,
  • der allgemeinen anerkannten technischen Erfahrung, unabhängig von der betrachteten Anwendung,
  • den technischen Anforderungen im Bezug zur Anwendung und der speziellen Gefährdung.
  • Wenn Fehler ausgeschlossen werden, muss eine genaue Begründung in der technischen Dokumentation gegeben werden.

 

 

Der Validierungsplan muss auch die Mittel identifizieren, die zu benutzen sind, um die festgelegten
Sicherheitsfunktionen und Kategorien zu validieren. Wo es angemessen ist, muss er darlegen:

 

  • die Identität der Dokumente für die Festlegungen;
  • die Betriebs- und Umgebungsbedingungen;
  • die grundlegenden Sicherheitsprinzipien;
  • die bewährten Sicherheitsprinzipien;
  • die bewährten Bauteile;
  • die Fehlerannahmen und Fehlerausschlüsse, die zu berücksichtigen sind;
  • die Analysen und Prüfungen, die angewandt wurden.

 

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Welche Informationen über sicherheitsbezogene Teile muss der Maschinenbauer dokumentieren?

Bei der Gestaltung von sicherheitsbezogenen Teilen einer Steuerung muss deren Konstrukteur nach DIN EN ISO 13849-1:2007 mindestens folgende Informationen dokumentieren:

die durch die sicherheitsbezogenen Teile einer Steuerungen bereitgestellten Sicherheitsfunktionen;
die Eigenschaften jeder Sicherheitsfunktion;
die genauen Punkte, wo die sicherheitsbezogenen Teile beginnen und enden;
die Umgebungsbedingungen;
den Performance Level (PL);
die ausgewählte Kategorie;
die auf die Zuverlässigkeit bezogenen Parameter (MTTFd, DC, CCF und Einsatzdauer);
die Maßnahmen gegen systematische Fehler;
die verwendete Technologie;
alle berücksichtigten sicherheitsbezogenen Fehler;
die Begründungen für Fehlerausschlüsse;
die Begründung der Gestaltung, (z. B. berücksichtigte Fehler, die ausgeschlossenen Fehler);
Softwaredokumentation;
Maßnahmen gegen vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung.

Im Allgemeinen ist diese Dokumentation für die herstellerinterne Verwendung gedacht und wird nicht an den Maschinennutzer weitergegeben.

Dagegen müssen die Informationen, die zur sicheren Verwendung von sicherheitsbezogenen Teilen einer Steuerung wichtig sind, dem Benutzer gegeben werden.
Dies muss einschließen, ist aber nicht auf das Folgende begrenzt:

die Grenzen der sicherheitsbezogenen Teile zu den ausgewählten Kategorien und jedem Fehlerausschluss;
die Grenzen der sicherheitsbezogenen Teile und jeden Fehlerausschluss für diese, wenn sie wesentlich zur Aufrechterhaltung der gewählten Kategorie und Sicherheitsleistung beitragen, müssen geeignete Informationen (z. B. für Änderung, Instandhaltung und Reparatur) geben, um die weitere Rechtfertigung der Fehlerausschlüsse aufrechtzuerhalten;
Wirkungen von Abweichungen von der festgelegten Leistung für die Sicherheitsfunktionen;
verständliche Beschreibungen der Schnittstellen zu den sicherheitsbezogenen Teilen und Schutzeinrichtungen;
Ansprechzeit;
Grenzen für den Betrieb (einschließlich Umgebungsbedingungen);
Anzeigen und Alarmen;
Muting und zeitweiliges Aufheben der Sicherheitsfunktionen;
Betriebsarten;
Instandhaltung;
Checklisten für die Instandhaltung;
Erleichterung der Zugänglichkeit und Ersatz interner Teile;
Mittel zur leichten und sicheren Fehlersuche;
Information zur Erklärung der Einsatzmöglichkeiten für die Verwendung der entsprechenden Kategorie, auf die verwiesen wird;
Kontrolle der Testintervalle, wenn relevant.

Besondere Informationen müssen zur Kategorie oder den Kategorien und dem Performance Level der
sicherheitsbezogenen Teile wie folgt, angegeben werden:

datierte Verweisung auf DIN EN ISO 13849-1:2006;
die Kategorie B, 1, 2, 3, oder 4;
den Performance Level a, b, c, d oder e.

BEISPIEL: Auf ein sicherheitsbezogenes Teil mit der Kategorie B und dem Performance Level a würde folgendermaßen verwiesen werden:
ISO 13849-1:2006 Kategorie B PL a

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