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2.2011
trends in automation
Synergien
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Wirtschaftskraft am Kap
Automatisierungstechnik in Südafrika
Südafrika ist Partner
zahlreicher Industrienationen aus aller Welt. Vielversprechende
nationale Zukunftsmärkte sind die Automobilindustrie und der Infrastruktursektor. Festo
Südafrika ist bereits über Jahre in beiden Bereichen zu einer festen Grösse herangewach-
sen.
K
arge Wüsten, tropische Wälder,
fruchtbare Täler, beindruckende
Gebirgslandschaften, traumhafte
Strände – Südafrikas landschaft-
liche Vielfalt begeistert Touristen aus aller
Welt. Nicht zuletzt wegen der faszinieren-
den Tierwelt in den zahlreichen Wildparks
reisen auch immer mehr Europäer bis ans
„andere Ende der Welt“. Kein Wunder,
dass der Anteil des Tourismus am Brutto-
inlandsprodukt (BIP) bei rund 8% liegt.
Der Fremdenverkehr macht jedoch im Ver-
gleich zur produzierenden Industrie und
dem internationalen Handel nur einen
kleinen Teil der wachsenden Wirtschafts-
kraft des Landes an Afrikas Südspitze
aus. Wirtschaftszweige wie Mobilität und
Infrastruktur eröffnen Unternehmen und
Investoren aus aller Welt gute Entwick-
lungschancen.
Offen für viele Kulturen
Südafrika übt sich in der Kunst, seine
mehr als 49 Millionen Einwohner mit
ihrer grossen Vielfalt an Kulturen, Spra-
chen und Glaubensrichtungen zu verei-
nen. Der zukünftige Wohlstand des Lan-
des ist laut Staatspräsident Jacob Zuma
zunehmend mit dem Wirtschaftsgefüge
der BRIC-Staaten verknüpft: Brasilien,
Russland, Indien und China. Aber auch
die Europäische Union stellt einen der
wichtigen Handelspartner dar. In das seit
dem Jahr 2000 bestehende Handels- und
Entwicklungsabkommen TDCA wurden
2009 neben bisherigen Regelungen zum
Güterverkehr auch die Bereiche Migra-
tion, Gesundheit, Raumfahrt, Energie,
Informationstechnologie und maritimer
Transport aufgenommen.
Ein Motor des Kontinents
Mit insgesamt 6% der afrikanischen Be-
völkerung erwirtschaftet Südafrika 25%
des kontinentalen Bruttoinlandsprodukts.
Es verfügt über 45% der Mineralstoffför-
derung und rund 50% der afrikanischen
Kaufkraft. Südafrika nahm daher auch
eine führende Rolle bei der Gründung der
„New Partnership for Africa’s Develop-
ment“ (NEPAD) ein, einem wirtschaftli-
chen Entwicklungsprogramm der Afrika-
nischen Union.
Die nationalen Wirtschaftszahlen können
sich sehen lassen. Im vierten Quartal
des Jahres 2010 stieg Südafrikas Brutto-
inlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum
vorangegangenen Quartal um 4,4%.
Seit 1993 liegt der durchschnittliche BIP-
Zuwachs pro Quartal bei rund 3,3%. Nach
Ansicht von Experten ist Südafrika einer
der am stärksten differenzierten und viel-
versprechendsten Wachstumsmärkte der
Welt. Die Kombination aus einer gut ent-
wickelten wirtschaftlichen Infrastruktur,
vergleichbar mit der von reinen Indus-
Schirmakazien
prägen für viele Reisende das Bild Südafrikas.
„Südafrika ist ein Hidden Champion,
der auf dem Parkett der internationalen
Wirtschaft heute schon eine exzellente
Figur macht.“
Richard Teagle, Geschäftsführer Festo Südafrika