Die meisten Verzögerungen bei der Bewegungssteuerung werden nicht durch die Mechanik verursacht. Es ist vielmehr die unerwartete Engineering-Arbeit, die sich anhäuft:
Eine durchgängige, digitale Toolchain greift diese Themen frühzeitig auf, sodass Sie weniger Zeit mit der Fehlerbehebung und mehr Zeit mit dem Projektabschluss verbringen können.
Wenn Sie Bewegungssteuerungslösungen vergleichen, sollten Sie sich darauf konzentrieren, was den Engineering-Prozess vereinfacht, und nicht nur darauf, was auf einem Datenblatt gut aussieht.
Eine effiziente, moderne Bewegungssteuerung beginnt mit einer offenen Architektur für Ihre SPS. Sie sollte gängige industrielle Ethernet-Protokolle unterstützen, damit Sie sie in etablierte Umgebungen wie Siemens, Beckhoff, Rockwell und Mitsubishi integrieren können, ohne Ihr Steuerungskonzept neu zu planen. Diese Flexibilität der SPS senkt das Engineering-Risiko für OEMs, da Kompatibilitätsprobleme früher auftreten und nicht erst während der Inbetriebnahme.
Ein skalierbares System benötigt zudem eine integrierte funktionale Sicherheit.‑ Mit integrierter Sicherheit wird der Bedarf an externen Komponenten reduziert und es gibt weniger späte Überraschungen. Ebenso wichtig ist ein nahtloser Datenfluss zwischen den Engineering-Tools, um konsistente Parameter von der Dimensionierung über die Konfiguration bis hin zur Inbetriebnahme zu gewährleisten. Suchen Sie nach einem Komplettsystem mit Antrieb, Motor, Aktuator und Kabeln, die so ausgelegt sind, dass sie zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass Sie weniger Zeit mit der Fehlersuche an Schnittstellen verbringen.
Beginnen Sie im System Configurator mit der Definition einer kohärenten Anlage, die Ihre Applikationsanforderungen erfüllt. Er unterstützt Sie dabei, kompatible Komponenten in einem Workflow zu konfigurieren und hält die wichtigsten Parameter von Anfang an konsistent. Diese Kontinuität reduziert vermeidbare Abweichungen, unterstützt die Multiprotokoll‑Planung für die SPS-Integration und minimiert das Hin‑und‑Her, das auftritt, wenn Daten über verschiedene Tools verteilt sind.
Sobald Sie die Basis konfiguriert haben, nutzen Sie Electric Motion Sizing, um Ihre Systemparameter einzugrenzen. Definieren Sie Ihre Applikation und Ihren Lastfall und lassen Sie von Electric Motion Sizing die besten Lösungen berechnen. Sie können die Lasten, Bewegungsprofile und andere technische Daten einsehen, um zu überprüfen, ob die ausgewählte Kombination aus Antrieb und Motor Ihre Achsenanforderungen erfüllt. Erkennen Sie Überdimensionierung frühzeitig und nehmen Sie etwaige Anpassungen vor, bevor Hardware-Entscheidungen zu zusätzlicher Beschaltung, SPS-Arbeit und Sicherheitsvalidierung der Bewegungssteuerung führen.
Ihre Konfiguration ist fertig und Ihre Hardware vor Ort? Dann hilft Ihnen die Festo Automation Suite, den Schritt von der Konstruktion zur Inbetriebnahme zu gehen, ohne dass eine Neukonfiguration erforderlich ist. Geführte Inbetriebnahmeschritte, Parameterspezifikation und Diagnosen verkürzen die Inbetriebnahmezeit ‑ und erleichtern die Nachverfolgung von Änderungen. Das Ergebnis ist eine reibungslosere Inbetriebnahme, weniger vermeidbare Fehler und eine schnellere Integration der Bewegungssteuerung in eine reale Maschine.
Projekte kommen oft in der Dokumentations- und Validierungsphase aufgrund von Sicherheitsaufgaben ins Stocken. Der Safety Validation Wizard bietet einen klareren und reproduzierbareren Ansatz, um Ihre Sicherheitseinrichtung zu dokumentieren und zu überprüfen, wodurch manueller Papieraufwand reduziert wird und Sie alle notwendigen Nachweise darüber erhalten, was tatsächlich in Betrieb genommen wurde. Das erleichtert die Validierung von Änderungen, macht die Auditierung der Sicherheitsbewegungssteuerung einfacher und ermöglicht es Ihnen, mit einem guten Gefühl zum nächsten Schritt des Aufbaus überzugehen.
Die erneute Eingabe derselben Informationen an mehreren Stellen ist mühsam, aber mit MyFesto gehört dies der Vergangenheit an. Es verbindet alle Tools in Ihrem Workflow, indem es Ihnen ermöglicht, Projektdaten für Konfiguration, Dimensionierung, Inbetriebnahme und Sicherheitsdokumentation zu übertragen und wiederzuverwenden, damit alleTeams auf derselben Grundlage arbeiten können. Das Ergebnis sind weniger manuelle Übergaben, weniger Parameterabweichungen und ein reibungsloserer Übergang von Konstruktionsentscheidungen zu dem, was tatsächlich auf der Maschine laufen wird.
Funktionale Sicherheit funktioniert am besten, wenn sie von Anfang an in die Konstruktion des Bewegungssystems integriert wird, anstatt später mit zusätzlichen Modulen, Beschaltungen und Umgehungslösungen ergänzt zu werden. Es gibt auch andere Möglichkeiten, sie zu implementieren, aber die Integration der Sicherheit in Kernkomponenten wie den Antrieb reduziert oft den Bedarf an externen Teilen und hält das Sicherheitskonzept in jeder Phase konsistent. Beginnen Sie damit, zu definieren, was „sicher“ für jede Achse und jeden Betriebsmodus bedeutet, und wählen Sie dann Funktionen wie STO, SS1, SS2, SOS, SLS, SBC und SMS aus, die dieses Verhalten unterstützen.
Dieser Ansatz macht die Sicherheitsbewegungssteuerung klar und konsistent. Er vereinfacht auch die Lieferantenbewertung: Sind die erforderlichen Funktionen einfach umzusetzen, und können Sie diese überprüfen, ohne die Validierung zu einem eigenen Projekt zu machen?
Für kurze Erläuterungen zu jeder Funktion besuchen Sie unsere Seite zur funktionalen Sicherheit für elektrische Antriebe.
Wenn Sie Ingenieur:in sind, reduziert ein Motion-Komplettsystem unerwarteten Koordinationsaufwand, der Projekte verzögert. Wenn der Antrieb, der Motor, der Aktuator und die Kabel von einem einzigen Anbieter stammen, ist die Kompatibilität gewährleistet und es ergeben sich bei der Konstruktion und Inbetriebnahme weniger Fragen zu Schnittstellen.
Für den Einkauf bedeutet dies weniger Teile, die beschafft, zugelassen und verwaltet werden müssen. Dies reduziert den Beschaffungsaufwand und unterstützt die Standardisierung über Maschinenplattformen hinweg.
Für das Projektteam sind die Inbetriebnahme und die Dokumentation einfacher, da Parameter, Beschaltungsrichtlinien und unterstützende Materialien rund um eine kohärente Konfiguration entwickelt werden. Das reduziert Risiken, beschleunigt die Bauzyklen und macht die Implementierung der Bewegungssteuerung besser vorhersehbar.
Effiziente Bewegungssteuerung muss nicht zwangsläufig mehr Komplexität bedeuten. Mit einem skalierbaren Ansatz, der eine offene SPS-Konnektivität, integrierte funktionale Sicherheit und einen vernetzten digitalen Workflow kombiniert, können Sie den Engineering-Aufwand reduzieren, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen.
Dies führt zu positiven, praktischen Ergebnissen:
Kombinieren Sie dies mit einem integrierten Motion-Control-System (passenden Komponenten und unterstützenden Tools), und Ihr Projektteam erhält eine Bewegungssteuerung, die einfacher zu konstruieren, einfacher zu dokumentieren und einfacher auf verschiedenen Maschinenplattformen zu reproduzieren ist.