Explosionsschutz für sichere Prozesse

IECEx, ATEX und weitere regionale Zertifizierungen sichern effiziente, konforme Automatisierungslösungen weltweit.

Wie sicher ist Ihre Anlage in explosionsgefährdeten Bereichen wirklich? Ein Funke, Leckagen, oder elektrostatische Entladungen können schwerwiegende Folgen haben: von Produktionsstillstand bis zur Gefährdung von Menschen und Umwelt. Besonders bei komplexen Automatisierungssystemen steigt das Risiko, wenn Komponenten nicht normgerecht aufeinander abgestimmt sind. Ein wirksamer Explosionsschutz erfordert daher zertifizierte, international zugelassene Lösungen – zuverlässig in jeder Zone, für jede Branche.

So funktioniert ganzheitlicher Explosionsschutz

Zuverlässiger Explosionsschutz basiert auf drei Ebenen:

  • Primärer Schutz vermeidet das Entstehen explosionsfähiger Atmosphären, etwa durch geschlossene Systeme oder Absaugung.
  • Sekundärer Schutz verhindert Zündquellen in kritischen Bereichen. Hier kommen zertifizierte Komponenten zum Einsatz.
  • Tertiärer Schutz begrenzt die Auswirkungen einer Explosion, etwa durch konstruktive Maßnahmen wie Druckentlastung.

Zusammen gewährleisten sie einen sicheren und effizienten Anlagenbetrieb.

Explosionsschutz weltweit verstehen: Normen und Richtlinien im Überblick

IECEx – Internationale Grundlage

Das IECEx-System ist die weltweit anerkannte Basis für den Explosionsschutz elektrischer Geräte.
Es definiert einheitliche Prüf- und Zertifizierungsverfahren auf Grundlage der IEC-Normen und wird in vielen Ländern als Referenz für nationale Systeme genutzt.

Das sollten Sie über IECEx wissen:

  • Globale Vergleichbarkeit: Einheitliche Prüfgrundlagen, international anerkannt.
  • Harmonisierung: IECEx bildet die Grundlage für viele regionale Systeme (z. B. ATEX, INMETRO, CCC, KOSHA).
  • Effizienz: Einmalige Prüfung – mehrfach nutzbare Zertifikate für viele Märkte.
  • Sicherheit: Hohe Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Prüfergebnisse durch akkreditierte Stellen.
  • Ihr Vorteil: Weniger Komplexität bei globalen Projekten und einfachere Zulassungsprozesse.

ATEX – Europäische Richtlinie

Die ATEX-Richtlinie (2014/34/EU) legt Anforderungen für Geräte und Schutzsysteme in explosionsgefährdeten Bereichen innerhalb der EU fest. Sie beschreibt, wie Anlagen, Komponenten und Zubehör hinsichtlich ihrer Zündquellen, Zonenklassifizierungen und Gerätekategorien bewertet und zugelassen werden.

Das sollten Sie über ATEX wissen:

  • EU-Zulassung: Pflichtvoraussetzung für alle Geräte, die in der EU betrieben werden. Im Gegensatz zu anderen Richtlinien wird ATEX auf elektrische und mechanische Komponenten anwendet.
  • Verantwortung: Betreiber müssen die Zündgefahrenbewertung und Dokumentation nachweisen.
  • Zusätzliche Prüfpflichten: Neben der technischen Prüfung ist auch ein Nachweis zur Fertigungsqualität erforderlich.
  • Bezug zu IECEx: Aufbau auf denselben Normen, aber mit zusätzlichen rechtlichen Anforderungen.
  • Ihr Vorteil: Vollständige Rechtssicherheit und vereinfachte Marktfreigabe innerhalb der EU.

UL / FM – Nordamerika

In den USA und Kanada gelten eigene Systeme zur Klassifizierung explosionsgefährdeter Bereiche: NEC 500 (Class/Division) und NEC 505 (Zone Concept). Zertifizierungen erfolgen durch Organisationen wie UL (Underwriters Laboratories) und FM (Factory Mutual), die unabhängig von IECEx prüfen.

Das sollten Sie über UL / FM wissen:

  • Eigenes Konzept: Die Nutzung von Class/Division statt Zonen erfordert eine gesonderte Projektplanung.
  • Unterschiedliche Terminologie: Abweichende Kennzeichnung und Dokumentation gegenüber IECEx.
  • Zertifizierungsstellen: UL und FM prüfen nach nordamerikanischen Sicherheitsvorschriften.
  • Keine automatische Anerkennung: IECEx-Zertifikate erfordern eine ergänzende UL- oder FM-Prüfung.
  • Ihr Vorteil: Reibungslose Zulassung und Betriebssicherheit auf dem nordamerikanischen Markt.

CCC Ex / NEPSI – China

China hat das nationale CCC Ex-System (China Compulsory Certification – Explosion Protection) eingeführt, das die frühere NEPSI-Zulassung ersetzt. Die Zertifizierung ist für den chinesischen Markt verpflichtend und basiert auf nationalen GB-Standards, die aus den IEC-Normen abgeleitet sind.

Das sollten Sie über CCC Ex / NEPSI wissen:

  • Pflichtzertifizierung: Voraussetzung für Inverkehrbringen und Betrieb in China.
  • Nationale Anpassung: Basierend auf IECEx, aber mit landesspezifischen Prüfanforderungen.
  • NEPSI-Prüfung: NEPSI ist eine nationale, staatlich akkreditierte Prüfstelle für die technische Bewertung und Testberichte im Rahmen der CCC Ex-Zertifizierung.
  • Abweichende Kennzeichnung: CCC Ex-Logo und GB-Prüfnummer erforderlich.
  • Ihr Vorteil: Sicherer Marktzugang und rechtskonforme Dokumentation in China.

INMETRO – Brasilien

Das brasilianische INMETRO-System ist an IECEx angelehnt, schreibt aber eine lokale Prüfung durch akkreditierte Stellen (OCP) vor. Für den Betrieb elektrischer Geräte in Ex-Zonen ist eine INMETRO-Zertifizierung zwingend erforderlich.

Das sollten Sie über INMETRO wissen:

  • Nationale Prüfstellen: Lokale OCPs führen Inspektionen und Zertifizierungen durch.
  • Keine automatische Anerkennung: IECEx-Zertifikate dienen nur als technische Referenz.
  • Pflicht für Betreiber: Ohne INMETRO-Zertifikat keine Inbetriebnahme möglich.
  • Marktspezifische Kennzeichnung: Eindeutige Etikettierung nach brasilianischen Normen.
  • Ihr Vorteil: Zulassungssicherheit für Lateinamerika und vereinfachte Zusammenarbeit mit lokalen Behörden.

KOSHA – Südkorea

KOSHA (Korea Occupational Safety and Health Agency) zertifiziert Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen. Die Anforderungen orientieren sich an IECEx, verlangen aber zusätzliche nationale Prüfungen und Kennzeichnungen.

Das sollten Sie über KOSHA wissen:

  • Nationale Zulassungspflicht: Erforderlich für den Betrieb elektrischer Geräte in Korea.
  • Technische Nähe zu IECEx: Die Basisnormen sind die gleichen, aber mit eigener Prüfmethodik.
  • Ergänzende Inspektionen: In bestimmten Fällen ist zusätzlich eine KOSHA-Prüfung vor Ort notwendig.
  • Marktzugang: Ohne Zertifikat ist keine Nutzung in Prozess- und Chemieanlagen möglich.
  • Ihr Vorteil: Sicherheit und Akzeptanz bei Projekten im koreanischen Markt.

PESO – Indien

In Indien regelt die Petroleum and Explosives Safety Organisation (PESO) den Explosionsschutz für Geräte in gefährdeten Atmosphären. Die Zertifizierung ist gesetzlich vorgeschrieben und basiert auf IECEx-Standards mit zusätzlichen nationalen Anforderungen.

Das zeichnet PESO aus:

  • Pflichtzulassung: Voraussetzung für Installation in Raffinerien und Chemieanlagen.
  • Technische Basis: IECEx-konforme Prüfverfahren mit indischen Ergänzungen.
  • Dokumentationspflicht: Umfangreiche Unterlagen sind für Import und Betrieb notwendig.
  • Risikovermeidung: Eine fehlende Zulassung kann Stillstand und Haftungsrisiken verursachen.
  • Ihr Vorteil: Rechtssicherheit und planbare Projektfreigaben im indischen Markt.

TIIS – Japan

TIIS (Technology Institution of Industrial Safety) ist das nationale Prüfsystem Japans für Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen. Die TIIS-Zertifizierung ist für den Marktzugang verpflichtend und stellt sicher, dass Produkte den japanischen Sicherheitsstandards entsprechen.

Das sollten Sie über TIIS wissen:

  • Nationale Pflicht: Ohne TIIS-Zertifikat keine Nutzung in Japan möglich.
  • Eigene Kennzeichnung: Abweichend von IECEx und mit nationaler Prüfnummer.
  • Getrennte Zulassung: IECEx- oder ATEX-Zertifikate werden nicht automatisch anerkannt.
  • Hohe Prüftiefe: Ein besonderer Fokus liegt auf Langzeitstabilität, Materialqualität und elektrischer Sicherheit.
  • Ihr Vorteil: Lokale Zulassung und volle Konformität mit japanischen Normen.

ANZEx – Australien / Neuseeland

Das ANZEx-System basiert auf den IECEx-Normen, ergänzt um landesspezifische Prüf- und Kennzeichnungsvorgaben. Es ist die nationale Zertifizierung für den Explosionsschutz elektrischer Geräte in Australien und Neuseeland.

Das zeichnet ANZEx aus:

  • Basierend auf IECEx: Nahezu identische technische Grundlage.
  • Regionale Pflicht: Erforderlich für Ex-Betrieb in Australien und Neuseeland.
  • Lokale Prüforganisationen: Zertifizierung nur durch nationale Stellen möglich.
  • Rechtliche Sicherheit: Nationale Anforderungen über IECEx hinaus berücksichtigt.
  • Ihr Vorteil: Anerkennung internationaler Prüfberichte und einfacher Marktzugang in Ozeanien.

Sicherheit beginnt mit der richtigen Zoneneinteilung

In explosionsgefährdeten Bereichen wird nach Häufigkeit und Dauer des Auftretens einer explosionsfähigen Atmosphäre unterschieden. Die richtige Zoneneinteilung ist entscheidend, um passende Komponenten auszuwählen und das Risiko einer Zündung zuverlässig zu vermeiden.

Zone 0 – Ständige Explosionsgefahr

In Zone 0 liegt dauerhaft oder über längere Zeiträume eine explosionsfähige Atmosphäre vor – etwa im Inneren von Tanks, Rohrleitungen oder Reaktoren. Damit ist diese Zone sicherheitstechnisch besonders kritisch und erfordert höchste Anforderungen an Material, Abdichtung und Temperaturbeständigkeit. Nur speziell zugelassene Geräte und Sensoren dürfen hier eingesetzt werden, die auch bei Dauerexposition keine Zündquelle darstellen.

Zone 1 – Häufige Explosionsgefahr

Bereiche, in denen explosionsfähige Gase oder Dämpfe im Normalbetrieb regelmäßig auftreten, werden als Zone 1 klassifiziert. Das ist etwa bei Befüll- und Entleerprozessen, in Gasverteil- oder Mischsystemen oder bei Produkttransfer zwischen Reaktoren und Lagertanks der Fall. Geräte müssen hier so konstruiert sein, dass sie auch bei häufigem Kontakt mit explosionsfähiger Atmosphäre keine Zündung verursachen.

Mit unseren für Zone 1 zertifizierten Komponenten lassen sich solche Anwendungen sicher und effizient automatisieren. Entdecken Sie passenden Produkte.

Zone 2 – Gelegentliche Explosionsgefahr

Zone 2 beschreibt Bereiche, in denen explosionsfähige Gase, Dämpfe oder Nebel nur kurzzeitig und unregelmäßig auftreten – zum Beispiel bei Leckagen oder in der Umgebung von Kompressoren und Rohrsystemen. Hier genügen Geräte, die unter normalen Betriebsbedingungen sicher arbeiten und auch bei Störungen keine Zündquelle darstellen.

Wir bieten eine große Auswahl an Komponenten, die speziell für Zone 2 geprüft und zugelassen sind – von Ventiltechnik über Sensorik bis zu Druckluftaufbereitung.

Zone 20 – Dauerhafte Staubexplosionsgefährdung

Zone 20 beschreibt Bereiche, in denen explosionsfähige Staubatmosphären ständig oder häufig vorhanden sind, etwa in Silos oder Filteranlagen. Hier gelten die gleichen strengen Anforderungen wie bei Zone 0 für Gase: Alle Geräte müssen gegen Staubablagerung, Hitzeentwicklung und elektrostatische Aufladung geschützt sein.

Zone 21 – Häufige Staubexplosionsgefahr

In Zone 21 tritt eine explosionsfähige Staubatmosphäre im Normalbetrieb regelmäßig auf, beispielsweise bei Abfüllanlagen, Mischern oder in der Nähe von Austragssystemen. Geräte müssen hier staubdicht und hitzebeständig ausgeführt sein, um eine Zündung zu verhindern.

Robuste, zertifizierte Lösungen, die sichere Steuerung und Bewegung in Zone 21-Anwendungen gewährleisten, finden Sie hier.

Zone 22 – Gelegentliche Staubexplosionsgefahr

Zone 22 umfasst Bereiche, in denen nur gelegentlich explosionsfähige Staubatmosphären auftreten – z. B. bei Verpackungs-, Lebensmittel- oder Förderanlagen. Hier werden Komponenten eingesetzt, die unter normalen Betriebsbedingungen zuverlässig gegen Staub und Temperaturerhöhung geschützt sind.

Entdecken Sie geeignete Produkte für Zone 22 und sichern Sie Ihre Prozesse ab, ohne Kompromisse bei Effizienz oder Hygiene einzugehen.

FAQ – Wichtige Fragen rund um den Explosionsschutz

Was bedeutet Explosionsschutz in der Automatisierung?

Explosionsschutz in der Automatisierung beschreibt alle technischen und organisatorischen Maßnahmen, die verhindern, dass in Anlagen mit explosionsfähiger Atmosphäre eine Zündung entsteht. Dazu gehören die richtige Auswahl und Zertifizierung elektrischer und pneumatischer Komponenten, die Zoneneinteilung sowie die Einhaltung internationaler Richtlinien wie IECEx oder ATEX. So wird sichergestellt, dass automatisierte Prozesse auch in kritischen Umgebungen sicher, zuverlässig und normkonform ablaufen.

Was ist IECEx?

IECEx ist ein internationales Zertifizierungssystem für Geräte und Komponenten, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Es basiert auf den IEC-Normen und sorgt für weltweit einheitliche Prüfverfahren.

Durch die Harmonisierung unterschiedlicher nationaler Vorschriften erleichtert IECEx den Marktzugang und reduziert den Aufwand bei internationalen Projekten.

Mehr dazu im Abschnitt Internationale Richtlinien.

Was ist ATEX?

ATEX ist die europäische Richtlinie für den Explosionsschutz (2014/34/EU). Sie regelt, welche Geräte und Schutzsysteme in der EU in explosionsgefährdeten Bereichen verwendet werden dürfen. Neben der technischen Prüfung nach IEC-Normen schreibt ATEX auch rechtliche Nachweise und eine CE-Kennzeichnung vor.

Details zur Richtlinie finden Sie unter ATEX – Europäische Richtlinie.

Was ist der Unterschied zwischen IECEx und ATEX?

IECEx ist ein globales, freiwilliges Zertifizierungssystem, während ATEX die verbindliche EU-Richtlinie darstellt. Beide beruhen auf denselben technischen Normen, unterscheiden sich aber in ihrer rechtlichen Gültigkeit: ATEX ist in Europa Pflicht, IECEx international anerkannt, aber optional.

Geräte mit beiden Zertifizierungen können weltweit eingesetzt werden, denn die zugehörigen Prüf- und Sicherheitsanforderungen sind nach IEC-Normen eindeutig nachvollziehbar.

Wie erhält man eine IECEx-Zertifizierung?

Eine IECEx-Zertifizierung erfolgt durch anerkannte Prüfstellen, die Komponenten nach internationalen Explosionsschutzstandards prüfen. Hersteller müssen dabei nachweisen, dass ihre Produkte keine Zündquellen darstellen und dauerhaft sicher betrieben werden können. Zertifizierte Prüfstellen (ExCBs) dokumentieren die Ergebnisse in einem öffentlich zugänglichen IECEx-Zertifikat.

Wann ist eine IECEx- oder ATEX-Zertifizierung erforderlich?

Eine Zertifizierung ist immer dann erforderlich, wenn Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, also dort, wo Gas-, Dampf- oder Staubatmosphären auftreten können. In Europa ist ATEX gesetzlich vorgeschrieben, während IECEx international als Nachweis für normgerechte Sicherheit dient. Zertifizierte Komponenten sichern nicht nur den Betrieb, sondern auch Haftungs- und Rechtskonformität.

Was ist der Unterschied zwischen Explosionsschutz und funktionaler Sicherheit (SIL)?

Explosionsschutz und funktionale Sicherheit (SIL) verfolgen beide das Ziel, Risiken in der Automatisierung zu minimieren, jedoch auf unterschiedliche Weise. Explosionsschutz verhindert, dass sich explosionsfähige Atmosphären entzünden. SIL bewertet und reduziert systematische oder zufällige Fehlfunktionen in sicherheitsrelevanten Steuerungen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Funktionalen Sicherheit (SIL) in der Prozessindustrie.

Wie hängt Explosionsschutz mit Maschinensicherheit zusammen?

Beide Bereiche sind Teil eines ganzheitlichen Sicherheitskonzepts. Explosionsschutz schützt Anlagen und Personen vor Zündgefahren, Maschinensicherheit schützt sie vor mechanischen oder elektrischen Risiken.

Gemeinsam tragen sie dazu bei, Risiken zu bewerten, zu minimieren und normgerecht abzusichern.

Vertiefende Inhalte dazu finden Sie auf unserer Seite Maschinensicherheit in der Automatisierungstechnik.

Was ist der Unterschied zwischen Explosionsschutz (IECEx/ATEX) und IP-Schutzart?

ATEX und IECEx beschreiben den Explosionsschutz elektrischer Geräte in gefährlichen Atmosphären, während IP-Schutzarten deren Dichtheit gegen Staub und Wasser kennzeichnen. Beide Angaben ergänzen sich, adressieren aber unterschiedliche Sicherheitsaspekte.