Im Forschungsprojekt „Mikroelektronik-basierte, universelle Sensor-Schnittstelle mit Künstlicher Intelligenz für Industrie 4.0“ (KI-MUSIK 4.0) entwickeln die Projektpartner innovative Ansätze, um akustische Sensordaten mit KI zu verarbeiten. Die Sensoren können unter anderem Leckagen „hören“ und Vibrationen als Körperschall erkennen. So können sie wichtige Daten zur Beurteilung des Maschinenzustands liefern.

KI bewertet Daten und gibt Handlungsempfehlungen

Die gesammelten Sensordaten sollen in innovativen Chips mittels Signalvorverarbeitung und KI direkt ausgewertet werden. Somit könnte jede Sensoreinheit verdichtete Informationen zum Zustand der Komponente an eine Steuerung oder ein Gateway senden: Diese erhielten beispielsweise nur noch die Meldung, ob eine Leckage vorliegt oder nicht. Das würde Bandbreite sparen und die Zustandsüberwachung beschleunigen. Die Intelligenz würde somit noch weiter in Richtung der Komponenten wandern.

Aus den analysierten Daten könnten Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, beispielsweise wenn die Prozessqualität nicht mehr eingehalten wird und die Anlage gestoppt werden soll. So könnte eine neue Generation intelligenter, autonomer Produktionssysteme entstehen.

Pneumatische Antriebe auf dem Prüfstand

Festo hat im Forschungsvorhaben die Rolle des Anwenders. Mit verschiedenen Testaufbauten und integrierter Sensorik sammeln wir die benötigten Daten, um die KI für die Leckage-Erkennung einzulernen.

  • Infineon Technologies AG
  • IMS GmbH SE & Co. KG
  • BALLUFF GmbH
  • Binder – Elektronik GmbH
  • STACKFORCE GmbH
  • Knowtion UG
  • Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.
  • Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS
  • Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT
  • Universität des Saarlandes
  • Schaeffler AG