Der Airacuda wird pneumatisch angetrieben und folgt in Konstruktion, Design und Kinematik seinem biologischen Vorbild. Dabei sorgen vier Fluidic Muscles für die s-förmige Bewegung und den geschmeidigen Lenkausschlag der Schwanzflosse.
Die Flosse selbst wirkt nach dem Prinzip des Fin Ray Effect ®, der sich auch bei der natürlichen Fischflosse beobachten lässt: Wird sie seitlich mit Druck beaufschlagt, wölbt sich die geometrische Struktur von selbst entgegen der einwirkenden Kraftrichtung. Dadurch kann der Airacuda – genau wie sein biologisches Vorbild – die volle Kraft seines Flossenausschlages im Wasser entfalten.
Die Austarierung im Wasser gelingt dem Airacuda, wie seinem natürlichen Vorbild, mit Hilfe einer Luftblase. Im Inneren befindet sich ein Hohlraum, der mit Wasser geflutet oder mit Luft befüllt werden kann. Ein Drucksensor ermittelt die Tiefe und gibt ein Signal an die Elektronik, die dann entsprechende Ventile öffnet und die Kammer mit Vakuum oder Druckluft versorgt. Alle elektronischen und pneumatischen Komponenten sind wasserdicht im Inneren des Kopfes untergebracht. Die Struktur ist mit einer Haut aus Silikon eingekleidet.
Gemeinsam mit Instituten, Hochschulen und Partnern erforschen wir biologische Prinzipien, um innovative Ideen und Lösungen für unser Kerngeschäft in der Automatisierungstechnik und der technischen Bildung zu entwickeln. Erfahren Sie mehr über das Bionic Learning Network oder entdecken Sie weitere spannende Themen rund um Festo in unserem Blog.