Digitalisierte Pneumatik mit dem Motion Terminal

Effizienter, flexibler, produktiver – die Zukunft Ihrer Produktion

Mit dem Motion Terminal VTEM ist weltweit erstmals eine standardisierte Plattform auf dem Markt, deren Ventile durch Motion Apps gesteuert werden. Was bedeutet diese digitalisierte Pneumatik für Sie als OEM oder Enduser? Sie profitieren von einfacherem Engineering und Bestellung über eine schnellere Inbetriebnahme und Montage bis hin zum effizienteren und flexibleren Betrieb – zum Beispiel durch die Intelligenz der integrierten Sensorik. Mit VTEM machen Sie Ihre Anlage im Feld der Pneumatik in punkto Bewegungs-, Druck- und Durchflussregelung fit für Industrie 4.0.

Außen unauffällig, innen Hightech: Sehen Sie, wie Pneumatik und Digitalisierung zusammenwachsen.

Wie profitieren Sie vom Motion Terminal VTEM?

Reduzieren Sie Komplexität durch Digitalisierung

  • Einfacheres Engineering, einfachere Inbetriebnahme, einfacherer Betrieb: Die Motion Apps mit ihren zahlreichen Funktionen ersetzen bis zu 50 funktionale Einzelkomponenten und vereinfachen damit die Konstruktion. Viele Teilenummern entfallen, das System benötigt weniger Bauraum.
  • Durch die integrierte intelligente Sensorik für Regelung, Diagnose und selbstlernende Aufgaben sparen Sie Zusatzkomponenten und deren Systemeinbindung.
  • Copy-and-paste: Sind die Parameter einmal definiert, übernehmen Sie diese einfach für weitere Anlagen. Aufwendiges manuelles Einstellen und Nachjustieren gehört für Sie der Vergangenheit an – alle Antriebe sind optimal synchronisiert.
  • Versehentliche Manipulationen sind ausgeschlossen.

Nutzen Sie die Anpassungsfähigkeit für höhere Produktivität

  • Minimieren Sie Ihre Rüstzeiten signifikant: einmal Parameter einstellen, immer wieder abrufen. Mit Presets entfällt bei Formatwechseln das zeitraubende manuelle Einstellen der neuen Parameter.
  • Sie erreichen höchste Prozessstabilität, da die Motion Apps immer genau dieselben Parameter vorgeben. Bei Abweichungen arbeiten sie selbstregulierend und passen sich autark an die veränderten Randbedingungen an.
  • Verkürzen Sie die Taktzeiten z.B. mit der Motion App „Soft Stop“ um bis zu 70 %. Das sanfte Einfahren in die Endlage verhindert verschleißintensive Schwingungen z.B. bei Werkzeugwechseltüren fast vollständig.
  • Sparen Sie bis zu 40 % Energie und erhöhen Sie dennoch die Dynamik der Zylinder um bis zu 30 %, durch cleveren Einsatz von Druckluft, z.B. indem Sie für jedes Produkt den richtigen Parametersatz wählen und für den Rückhub einen geringeren Druck definieren.
  • Insgesamt können Sie Bewegungen durch ein hochindividuelles Zusammenspiel von Druck und Durchfluss optimal modellieren und die Verfahrgeschwindigkeit auch innerhalb eines Arbeitshubes variieren – zum Beispiel bei der Umstellung von Geschwindigkeit auf maximale Kraft im Einpressvorgang.

Rufen Sie Ihre Prozessdaten jederzeit ab

  • Verbessern Sie die Gesamtanlageneffektivität (OEE) durch Entscheidungen mit historischen oder aktuellen Daten.
  • Integrieren Sie Predictive Maintenance in Ihr Diagnosekonzept: die von der integrierten Sensorik zur Verfügung gestellten Prozessdaten können Sie analysieren. Damit orientiert sich Ihre Wartung am tatsächlichen Bedarf und Ihre Wartungszyklen lassen sich gezielter planen.
  • Mit der Motion App „Diagnose Leckage“ überprüfen Sie Ihre Anwendung regelmäßig und entdecken eventuelle Leckagen rechtzeitig. So sparen Sie Energie und Kosten.
  • Gewinnen Sie Sicherheit durch Traceability: Durch die digitale Überwachung aller wichtigen Prozessparameter erhalten Sie erstmals die Möglichkeit zur bequemen Rückverfolgung – und das ohne zusätzliche Komponenten.
  • Optimieren Sie Ihr System durch die Testfunktionen. Über den Webserver können Sie mit WebConfig unabhängig von einer übergeordneten Steuerung, jede Bewegung vorab überprüfen und die Leistungsgrenzen Ihres Systems erkennen.
  • Schnittstellenstandards für Industrie 4.0 dank OPC-UA über die Automatisierungsplattform CPX.

Mehr Kommunikation: entscheidend für Ihren Erfolg von morgen

Die erweiterte dezentrale Kommunikation des Motion Terminal steigert die Möglichkeiten der Pneumatik. Zugleich wird es wesentlich einfacher, Funktionen zu realisieren, die vorher komplexe Konstruktionen und zeitraubende Einstellungen verlangt haben. Die Bewegungen lassen sich hoch differenziert und auch mit neuen Abläufen gestalten. Darüber hinaus kontrolliert es über diese Kommunikation wesentliche Parameter wie z.B. Verfahrzeit, Druck und Durchfluss und korrigiert sich bei Bedarf selbst. Durch die Intelligenz der Motion Apps ergeben sich zahlreiche Optionen, z.B. miteinander verbundene Prozesse zu steuern und zu analysieren – auch in Netzwerken.

App-basierte Funktionen, integrierte Intelligenz

Funktionen werden beim Motion Terminal durch Motion Apps und integrierte, flexible und programmierbare Prozessoren umgesetzt. Durch diese integrierte Intelligenz gewinnt das System eine deutlich höhere Flexibilität gegenüber fest „verdrahteter“ Hardware. Anpassungen können Sie nun dezentral innerhalb des Systems treffen. Sie benötigen wesentlich weniger Bandbreite bei der Kommunikation und reduzieren gleichzeitig die Komplexität der Steuerung und Programmierung des Gesamtsystems.

Motion Terminal: Appbasierte Funktionsauswahl

Entkoppelt: Funktionen und Hardware

Das Motion Terminal verfügt über leistungsstarke Prozessoren. Diese dezentrale Intelligenz im integrierten Controller [1] und die Motion Apps [2] entkoppeln erstmals pneumatisch benötigte Funktionen von der mechanischen Hardware. Sie können diese einfach über Apps zuweisen. Und Sie benötigen nur noch einen einzigen Ventiltyp für unterschiedlichste pneumatische Bewegungen.

Integrierte Sensorik für neue Flexibilität

Integrierte Sensorik macht die Ventile im Motion Terminal intelligent. Die neugewonnene Flexibilität befähigt z.B. Zylinder zu neuen Aufgaben. Bewegungen lassen sich hoch individuell modellieren und sehr effizient an die jeweilige Aufgabe anpassen. Dadurch gewinnt Ihre Produktion deutlich an Performance und in der Regel sinken Ihre Kosten – übrigens auch, wenn Sie Anlagen nachrüsten.

Motion Terminal: smarte Aktorik durch integrierte Sensorik

Eine mit Sensorik integrierte Brückenschaltung aus vier proportional ansteuerbaren 2/2-Wegeventilen macht die smarte Aktorik beim Motion Terminal möglich. Piezo-Vorsteuer- und Membran-Sitzventile schaffen die zentrale Voraussetzung, unabhängig zu be- und entlüften. So können Sie verschiedenste gängige Ventilfunktionen in einem Ventil realisieren – selbst proportionale Druckregelungen oder komplexe Regelungslösungen wie Soft Stop.

Motion Terminal: Smarte Aktorik durch integrierte Sensorik

Soll-Ist-Abgleich für selbstjustierende Parameter

In einem lernfähigen, intelligenten, flexiblen System sind fest integrierte Sensoren unabdingbar – ob zur Adaption an wechselnde Umgebungsbedingungen, an Systemparameter wie z.B. Schwankungen im Versorgungsdruck oder für das Auslesen aller relevanten Informationen im Sinne von Big Data.

Motion Terminal: Integrierte Sensorik

Durch die Kombination von integrierter Sensorik [3] und der softwarebasierten, flexiblen Anpassung von Druck und Durchfluss wird das System befähigt, Bewertungen und Anpassungen selbst vorzunehmen. Damit sparen Sie nicht nur Geld – dies vereinfacht auch das Gesamtsystem von der Konzeption bis hin zur Modernisierung. So können Sie z.B. bei Anpressvorgängen auf externe Kraftmessdosen zur Zustandsüberwachung verzichten. Oder Sie verringern die Zykluszeit durch die variable Gestaltung der Prozessparameter, selbst innerhalb eines Hubes. Oft können Sie dann auch kleinere Zylinder einsetzen.

Für bestimmte Aufgaben lassen sich in Echtzeit Daten aus externen Sensoren über separat integrierte Eingänge [4] ableiten, die für eine interne Regelung sorgen. Daraus können Sie optimierte Anwendungen mit Pneumatik ableiten.

Übrigens können Sie damit bei der Modernisierung Ihrer bewährten, bestehenden Anlagen auch kostengünstig Intelligenz und Transparenz integrieren – dann lohnt sich das Retrofit wirklich.

Einfach konfigurieren über die Benutzerschnittstellen

Motion Terminal: intuitive Benutzerschnittstellen

Beim Motion Terminal stehen Ihnen mehrere Kommunikationskanäle mit Benutzerschnittstellen gleichzeitig zur Verfügung: Sie können Anpassungen schnell und einfach durchführen – direkt mit Ethernet, per Internet-Browser, über die intuitive WebConfig-Oberfläche oder über die Prozessdaten einer konventionellen Maschinensteuerung. Die einfache Funktionskonfiguration über unsere Motion Apps hilft Ihnen, Inbetriebnahme, Rekonfiguration und Adaptionen am System schnell vorzunehmen. Über einen Transferkanal können Sie Daten auslesen.

Fit für morgen: die Kommunikationsschnittstellen

Motion Terminal: anpassungsfähige Kommunikationsschnittstellen

Offene, globale Kommunikationsschnittstellen machen das Motion Terminal fit für zukünftige Entwicklungen wie Software Services oder globale Vernetzung. Mit der OPC-UA-Schnittstelle des CPX-CEC können Sie eine plattform- und herstellerneutrale, service-orientierte Architektur realisieren – ideale Voraussetzungen für Industrie 4.0.

Gleichzeitig bieten die CPX-Feldbusknoten [5] sowie die vielen verfügbaren E/A-Module einen erprobten und bewährten Standard für die Kommunikation in Maschinen- und Produktionsnetzen.