Mit modularen Industriekomponenten und moderner Automatisierungstechnik entsteht eine flexible Lernumgebung, die sich individuell erweitern lässt und kontinuierlich mit den Ausbildungszielen wächst.

Ein besonderer Vorteil des MPS liegt im konsequenten Einzelwerkstückfluss: Produktions- und Automatisierungsprozesse werden transparent, nachvollziehbar und didaktisch klar strukturiert abgebildet. Dabei kommt das System ohne übergeordnetes MES aus und bleibt dadurch übersichtlich, direkt steuerbar und ideal für den praxisnahen Einstieg in industrielle Automatisierung.

Dank seines modularen Aufbaus ist das MPS besonders flexibel konfigurierbar. Neue Stationen lassen sich ebenso integrieren wie bereits vorhandene Stationen. Einzelstationen können unabhängig voneinander genutzt, für spezifische Lerninhalte eingesetzt und anschließend wieder in eine verkettete Produktionslinie eingebunden werden. So entsteht ein vielseitiges Lernsystem, das sowohl einzelne Teilprozesse als auch komplette Fertigungsabläufe realitätsnah erlebbar macht.

Welche Lernziele lassen sich mit MPS-Stationen vermitteln?

MPS-Stationen vermitteln grundlegende Prinzipien der industriellen Automatisierung praxisnah und anschaulich. Dazu zählen insbesondere:

  • Sensorik, Aktorik und Signalverarbeitung
  • Förder- und Handhabungstechnik
  • Steuerung von Teilprozessen
  • Aufbau und Funktion standardisierter Fertigungsschritte

Gleichzeitig ermöglichen sie den Lernenden, ihre mechatronischen Kompetenzen systematisch aufzubauen und zu vertiefen, beispielsweise in den Bereichen:

  • Mechanik und Antriebstechnik
  • Pneumatik und Elektropneumatik
  • Elektrik, Elektronik und Steuerungstechnik
  • Zusammenspiel von Hardware, Software und Prozesslogik

MPS-Stationen – praxisnah lernen und industrielle Prozesse verstehen

Die MPS-Stationen des Modularen Produktionssystems bilden das Herzstück einer modernen, praxisorientierten Ausbildung in Mechatronik und Automatisierungstechnik. Jede Station repräsentiert einen typischen Teilprozess aus einer realen Produktionsumgebung und ermöglicht es Lernenden, Automatisierung unmittelbar und anwendungsnah zu erleben.

Dank des modularen Aufbaus können die Stationen einzeln eingesetzt oder zu vollständigen Fertigungslinien kombiniert werden. Bereits zwei Stationen genügen, um einen einfachen automatisierten Prozess abzubilden. So entsteht ein flexibles Lernsystem, das mit den Lernzielen wächst und sich gezielt an individuelle Bildungsanforderungen anpassen lässt.

Bereits die einfachste Kombination aus Verteilen und Sortieren ermöglicht das Erlernen zentraler Automatisierungsfunktionen wie Vereinzeln, Zuführen, Erkennen oder Sortieren. Mit jeder weiteren Station erweitern sich Komplexität und Lernszenarien.

Module des Lernsystems

Die Basis ist das Modul Band, dank der hohen Modularität und der definierten Schnittstellen lassen sich durch Verwendung von Zusatzkomponenten unterschiedliche Lernszenarien gestalten.

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