Wassermanagement, Abwasser

Wassermanagement

Die Kernprozesse des Wasserkreislaufs verstehen

Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil in den meisten Lebensbereichen von Menschen. Es ist als Trink- oder Brauchwasser verfügbar und dient zur Erzeugung von elektrischer Energie. Wassermanagementsysteme sind komplex und erfordern hohe Aufmerksamkeit im Betrieb, da die Anwendungen oft weitreichende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben. Unser Lernsystem EDS® für Wassermanagement bietet praktische Aufgaben und Experimente, die eine genaue und detaillierte Analyse der einzelnen Prozesse im Wasserkreislauf ermöglichen und verdeutlichen, wie Änderungen in einem Bereich das gesamte System beeinflussen.

EDS® – Environmental Discovery System für Wassermanagement

EDS-Wassermanagement-Worlddidac

Das EDS® Water Management ist ein modulares Trainingssystem, das die Kernprozesse in Wasseraufbereitungs- und Abwasserbehandlungsanlagen darstellt, eingebettet in den Wasserkreislauf von der Quelle bis zur Kläranlage und zurück.

Dank des industrieorientierten Designs lassen sich mit dem EDS® Water Management die Prinzipien der Trinkwassergewinnung, des Wasserstransports und der Behandlung des Abwassers vermitteln. Es bietet eine kompakte Einführung in die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.

Als Gewinner des Worlddidac Awards 2016 ist das Lernsystem EDS® Water Management eine innovative Qualifizierungslösung, die Lernende umfassend auf eine Tätigkeit in der Wasserwirtschaft vorbereitet.

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Wasseraufbereitung

Station Wasseraufbereitung

  • Komplett montierte, angeschlossene und einsatzbereite Station
  • Wasseraufbereitungssystem mit Grundfunktionen in Form eines Wasserspeichers mit Überlaufkante
  • Ein Grundwassertank mit Tauchpumpe ist für den Betrieb erforderlich
  • Einstellung von Durchflusswerten zur Volumenregelung
  • Füllstandsmessung über eine analoge Druckmessung
  • Füllstandsabfrage über kapazitive Näherungsschalter
  • Auslösen einer Flockungsreaktion durch Beigabe eines Flockungsmittels
  • Eintreten von Sedimentation
Wasserversorgung

Station Wasserversorgung

  • Komplett montierte, angeschlossene und einsatzbereite Station
  • Wasserspeicherung und -verteilung über einen Hochbehälter, z.B. einen Wasserturm
  • Befüllung des Hochbehälters über eine Pumpe
  • Die Pumpe kann im Steuer- oder Regelbetrieb gefahren werden
  • Die Wasserentnahme erfolgt über Ventile
  • Abgleich der eingehenden Wassermenge zur gelieferten Wassermenge; Umgang mit Lecks
  • Ein Wasserversorgungstank/Grundwasser ist für den Einzelbetrieb erforderlich.
Wassertransport

Station Abwassertransport

  • Steuerungstechnik für die Abwasserbeseitigung und die damit verbundenen Prozesse
  • Als Schmutzfraktion dienendes Kunststoffgranulat kann nach Gebrauch an der Luft getrocknet und wiederverwendet werden
  • Realistische Simulation einer Überschwemmung aufgrund von Regen und von Problemen beim Abtransport von Feststoffen
  • Ein Durchflussmesser erfasst den Volumenstrom, der über eine Motorregelung der Pumpe oder über ein Proportional-Medienventil eingestellt wird
  • Das Medienventil funktioniert nach dem Prinzip eines pneumatisch betätigten Schlauchquetschventils
  • Komplett montierte, angeschlossene und einsatzbereite Station
  • Ein Wasserversorgungstank/Grundwasser ist für den Einzelbetrieb erforderlich.
Abwasserbehandlung

Station Abwasserbehandlung

  • Analyse der physikalischen Funktionen in der Abwasseraufbereitung nach der Belebtschlammbehandlung
  • Enthält ein Belebungsbecken sowie ein Nachklärbecken.
  • Als Schmutzfraktion dienendes Kunststoffgranulat kann nach Gebrauch an der Luft getrocknet und wiederverwendet werden.
  • Die Schlammrückführung hat eine Durchflussmessung mit regelbarer Pumpe zur Einstellung und Überwachung des Schlammrücklaufverhältnisses.
  • Der Sauerstoffeintrag funktioniert an der Station mithilfe einer elektrisch regelbaren Druckluftmembranpumpe. Mithilfe einer Sauerstoffsonde ist es möglich, den Sauerstoffeintrag zu einem Regelkreis auszubauen.
  • Um einen energieoptimalen Sauerstoffeintrag zu gewährleisten, muss eine Inline-Sauerstoffmessung durchgeführt und mit dem Antrieb des Sauerstoffeintrags in einem Regelkreis verbunden werden. Auf diese Weise lassen sich unnötiger Energieverbrauch und mögliche biochemische Fehlfunktionen vermeiden.
  • Regelmäßige Zugabe von Natriumsulfit (Na 2 SO 3 ) in das Wasser führt zu stetigem Sauerstoffverbrauch und simuliert somit den Sauerstoffbedarf der Bakterien, die bei einer realen biologischen Behandlung von Abwasser organische Stoffe zersetzen.
Sandfiltration

Station Sandfiltration

  • Häufig in der Wasseraufbereitungs- und Abwassertechnik eingesetztes Filtrationsverfahren zur Feststofftrennung
  • Sandschichten für den Schadstoffrückhalt per Tiefenfiltration
  • Sensoren überwachen steigende Wasserpegel, bis das Sensorsignal die Absperrung des Zulaufs und die Einleitung des Rückspülprozesses veranlasst.
  • Die Parametrierung des Filtrationsprozesses wird im PC über die mitgelieferte Software konfiguriert.
  • Ein transparentes Filtergehäuse ermöglicht die Überwachung der Reinigungsleistung der Quarzsand- und Quarzkiesschicht.
  • Komplett montierte, angeschlossene und einsatzbereite Station
  • Enthält Wasserversorgungstank/Grundwasser
Membranfiltration

Station Membranfiltration

  • Trinkwasser- und Abwasseraufbereitung durch Mikro- und Ultrafiltration.
  • Retention von Krankheitserregern
  • Unterschiede der Betriebsarten Querstrom- und Dead-End-Filtration
  • Rückspülprozesse mithilfe von zuvor erzeugtem Systemfiltrat
  • Druckhaltetest der Membranfunktionalität
  • Komplett montierte, angeschlossene und einsatzbereite Station
Basissystem-Wasserkreislauf

Komplett ausgestattetes Basissystem Wasserkreislauf: aus vier mach eins!

  • Enthält alle erforderlichen Wasserversorgungs- und -entsorgungsstationen: Wasserbehandlung, Wasserversorgung, Abwassertransport und Abwasserbehandlung.
  • Stationen lassen sich auch unabhängig als Einzelstationen verwenden.
  • Die Lernenden steuern die einzelnen Stationen zunächst manuell mit einer Simulationsbox an.
  • Mithilfe der mitgelieferten EasyPorts werden anschließend die Stationen über die Control-Software bedient und beobachtet.
  • Ein PC, an dem alle vier EasyPorts angebunden sind, steuert das komplette System.
  • Die Stationen des Basissystems sind komplett montiert, verbunden und geprüft.
  • Ein Wasserversorgungstank/Grundwasser ist für den Einzelbetrieb erforderlich.