Energieeffizienzmodul MSE6-C2M

Regeln, schalten, messen: volle Kontrolle über die Druckluftversorgung! MSE6-C2M überwacht den Verbrauch, sperrt die Druckluft in produktionsfreien Zeiten ab und sorgt für sanften Wiederanlauf, da der Druck nicht unter ein definiertes Level fällt.
  • Rastermaß 62 mm
  • Intelligentes Wartungsgerät zur Optimierung der Druckluft als Energieträger in der industriellen Automatisierungstechnik
  • Kombination aus Feldbusknoten, Durchflusssensor, Proportional-Druckregelventil und Sperrventil mit Drucksensor
  • Erkennen von Maschinenstillstandszeiten und Leckagen
  • Anwendergesteuertes Sperren und Druckregeln
  • Parametrierbare Solldruck-Anstiegsbegrenzung
  • Ausgestattet mit Mess-, Steuer- und Diagnosefunktionen
  • Feldbus-Anbindung (PROFINET IO) über integrierten Feldbusknoten ermöglicht den Anschluss an eine übergeordnete Steuerung
  • System-Erweiterung mittels CPX-Extension-Reihe 1-Schnittstelle zum Anschluss eines Energieeffizienzmoduls MSE6-D2M oder von digitalen und analogen CPX-EA-Modulen
  • Zwei digitale Ein- und Ausgänge
  • Nachhaltig im Betrieb durch aktive Luftabschaltung und Druckreduzierung
  • Produkthighlights
  • Produkte
  • Support / Downloads

Intelligenter Umgang mit Energie

Das Energieeffizienzmodul MSE6­-C2M kombiniert Druckregler, Einschaltventil, Sensorik und Feldbuskommunikation in einer Einheit. Es überwacht den Druckluftverbrauch, sperrt die Druckluft in produktionsfreien Zeiten nach definierter Wartezeit ab und verhindert, dass der Anlagendruck unter ein definiertes Stand­-by ­Drucklevel abfällt.

Erkennen von Stand-by-Situationen, automatische Absperrung oder Stand-by Druckregelung
Nach Eingabe maschinenspezifischer Parameter erkennt das Modul, ob eine Anlage produziert oder sich im Leerlauf befindet. Durch Absperren der Druckluftversorgung wird verhindert, dass Luft unnötig verbraucht und etwaige Leckagen in der Maschine weiterhin versorgt werden. Bei Anlagen, deren Verfügbarkeit dadurch gefährdet wäre, kann die Stand-by-Druckregelung im MSE6-C2M den Ausgangsdruck stattdessen auf einem zuvor festgelegten Stand-by-Druck halten.

Control-Funktionen und Prozess-Monitoring
Das MSE6­-C2M lässt sich in bestehende Anlagen oder in Neuanlagen einbauen. Überall dort, wo die Maschineneinspeisung von Druckluft überwacht und geregelt werden soll.

Control-Funktionen:

  • Geregelter Ausgangsdruck einstellbar
  • Automatische Druckreduzierung ohne Anlagenentlüftung in Stillstandzeiten
  • Leckageerkennung durch Auswertung des Druckabfalls im Stand­-by-­Betrieb
  • Einstellbarer Druckanstieg (Soft-Start)
  • Digitale Ein-­ und Ausgänge

Prozess-Monitoring:

  • Durchfluss
  • Luftverbrauch
  • Ausgangsdruck
  • Druckänderung

Sie wollen wissen wie viel Geld und CO2-Emissionen Sie mit dem MSE6-C2M einsparen können?

Erfahren Sie alle wichtigen Produktinformationen zum Energieeffizienzmodul MSE6-C2M

Cleveres Druckluftmanagement mit dem MSE6-C2M

Sehen Sie hier die Funktionsweise im Automatik-Modus:

Return-on-Invest schon nach 1 bis 1,5 Jahren


Angenommen, eine Maschine produziert im Zweischichtbetrieb an 250 Tagen pro Jahr mit einem Druckluftverbrauch von 2.000l/min bei 6 bar und einem Leckageanteil von 10 %. Wird die Druckluft während der 4.000 Stunden produktionsfreier Zeit nicht abgesperrt, gehen 48.000 Nm³ einfach verloren. Ein teurer Luxus, der Sie 912 Euro und 3,2 t CO2-Emissionen kostet. Dagegen können Sie schon durch Reduktion des Drucks von 6 bar auf 2,5 bar ganze 640 Euro und 2,2 t CO2-Emissionen einsparen.
Und da in den Energieeffizienzmodulen weitere Funktionen wie klassische Druckregelventile MS6-LR, Einschaltventile MS6-EE, die Druck-Sensorik SPAU sowie die Durchfluss-Sensorik SFAM integriert sind, verkürzt sich die Amortisationszeit nochmals. Erst recht, wenn man die Kosten einer regelmäßigen manuellen Leckagesuche berücksichtigt.
Unter dem Strich macht sich folglich ein bewussterer Umgang mit Druckluft rein rechnerisch nach weniger als 1 bis 1,5 Jahren bezahlt.

Rechenbeispiel:

  • Kosten für Druckluft: 0,019 €/Nm³
  • Verbrauch der Maschine: 2.000 l/min
  • Produktion/Tag: 16 h
  • Produktion/Jahr: 250 d
  • Leckageanteil: 10 %
  • Arbeitsdruck: 6 bar
  • Stand-by-Druck: 2,5 bar

Leckage
10 % bei 2.000 l/min* = 2.000 l/min (fi = 0,2 Nm³/min)

Produktionsfreie Zeit:
(365 d · 24 h) - (250 · 16 h) = 4.760 h
4.760 h - 760 h** = 4.000 h (240.000 min)

Leckage während produktionsfreier Zeit (bei 6 bar)
0,2 Nm³/min · 240.000 min = 48.000 Nm³

Ersparnis während produktionsfreier Zeit
beim Absenken des Drucks von 6 bar auf 2,5 bar
48.000 Nm³ · 0,7 · 0,019 €/Nm³ = 639 €

  1. * abhängig von der Leckageart: bei rein statistischem Worst Case (Loch im Schlauch) = 70 %
    ** Annahme: 760 h Instandsetzung/Wartung
    *** 1 kWh Strom erzeugt 0,5 kg CO2. Die Zahlen gelten für Deutschland und können in anderen Ländern variieren. Zahlen 2015: Quelle Umweltbundesamt Deutschland