Netzwerke und Kooperationen

Netzwerke und Kooperationen

Forschungspartner Festo 

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit strategischen Partnern besitzt für Festo einen hohen Stellenwert: Durch aktive Netzwerkarbeit und den Dialog mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kann Festo Impulse aus dem globalen Forschungsumfeld rasch aufgreifen.

In gezielten Forschungskooperationen und Verbundprojekten entwickelt Festo gemeinsam mit seinen Partnern zukunftsweisende Technologien und leistet damit einen zentralen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der technologischen Spitzenstellung.

Die dynamischen Entwicklungen in den verschiedenen Technologiebereichen ermöglichen neue, zukunftsweisende Lösungsansätze. Komplexe technologische Fragestellungen erfordern dabei ein effektives Zusammenspiel verschiedener Spezialisten über Fach- und Organisationsgrenzen hinweg.

Festo lebt eine partnerschaftliche Forschungs- und Innovationskultur. Gemeinsam mit Netzwerkpartnern entwickelt Festo Zukunftsperspektiven und intelligente Lösungsansätze und leistet damit einen Beitrag zur Sicherung des Technologiestandorts Deutschland.

Open Innovation

Die Öffnung des Innovationsprozesses über die Unternehmensgrenzen hinaus (Open Innovation) erweitert die eigene technologische Perspektive. Festo nutzt dazu Forschungskooperationen sowie national und international geförderte Verbundprojekte. Durch den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in industrielle Anwendungen gelingt es Festo, richtungsweisende Innovationen hervorzubringen.  

Als Partner in Verbundprojekten bringt Festo neben seinem technischen Fachwissen und seiner Projektmanagement-Kompetenz auch seine langjährige Erfahrung in der Zusammenstellung von Projektkonsortien sowie der Beantragung und administrativen Abwicklung von Förderprojekten ein.

Forschungsnetzwerke

Festo engagiert sich unter anderem in folgenden regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken:

Forschungscampus ARENA 2036

Forschungscampus ARENA 2036

Der Forschungscampus ARENA2036 („Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles“) ist eine neue Kooperationsform, bei dem auf dem Gelände der Universität Stuttgart Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft unter einem Dach Zukunftsthemen zu Produktion und Leichtbau übergreifend und gemeinsam erforschen. Schwerpunkt der neuartigen Forschungsfabrik liegt auf der Entwicklung von intelligentem, multimaterialen Leichtbau für die Automobilproduktion der Zukunft mit dem Fokus auf Industrie 4.0.

Zur Website von Arena2036


innBW

Innovationsallianz Baden-Württemberg

innBW, die Innovationsallianz Baden-Württemberg, ist ein Verbund von 12 gemeinnützigen wirtschaftsnahen Forschungsinstituten, die in wichtigen Zukunftsfeldern tätig sind. Sie werden vom Land institutionell gefördert und leisten einen maßgeblichen Beitrag zum Technologietransfer. Für die Forschungs- und Technologiepolitik des Landes Baden-Württemberg spielt die Innovationsallianz dadurch eine zentrale Rolle. Festo ist Innovationspartner und im Vorstand von beteiligten Instituten.

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microTEC Südwest

microTEC Südwest

Der  branchenübergreifende Technologiecluster im Südwesten Deutschlands wurde 2010 als nationaler Spitzencluster prämiert. Im Umfeld der Mikrosystemtechnik zählt er mit seinen über 360 Partnern zu den größten Netzwerken in Europa. Festo ist Netzwerkpartner und im Vorstand des Verbandes vertreten.

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Fachverband Fluidtechnik im VDMA

Fachverband Fluidtechnik im VDMA

Der Fachverband Fluidtechnik im VDMA vertritt die Interessen von 200 deutschen Hydraulik-, Pneumatik- und Dichtungstechnik-Herstellern und repräsentiert damit über 85 Prozent des deutschen Marktes. Er ist zudem eine wichtige Plattform für den gegenseitigen Informationsaustausch. Festo ist im Vorstand des Fachverbands Fluidtechnik sowie in der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung im Forschungsfonds Fluidtechnik aktiv.

Fluidtechnik im VDMA


Europäische Technologieplattform ManuFuture

ManuFuture

ManuFuture ist eine wichtige industrielle Austauschplattform zu allen Themen im Umfeld von Produktion und sie wird als Instrument der EU-Innovationspolitik genutzt.  Die Mitglieder – Unternehmen, Verbände, Forschungseinrichtungen und Universitäten – formulieren strategische Forschungsagenden für die europäische Industrie. Festo ist in der International Support Group (Vorbereitung der Strategien) und der High Level Group (Entscheidungsgremium) vertreten.

Alles über Manufuture


EFFRA – European Factories of the Future Research Association

EFFRA

EFFRA ist ein von Manufuture und führenden Industrieverbänden gegründeter Industrieverband, der private und öffentliche Ressourcen zusammenbringt, um marktorientierte Projekte in der Europäischen Union zu stärken. Festo ist im Vorstand vertreten und arbeitet im Public Private Partnership Board mit der Europäischen Kommission bei der Formulierung neuer Förderausschreibungen zusammen.

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Plattform Industrie 4.0

Plattform Industrie 4.0

In der Plattform gestalten Vertreter aus Politik, Verbänden und Gewerkschaften sowie der Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam den digitalen Strukturwandel in der Industrie. Festo engagiert sich im Lenkungskreis der Plattform sowie in Arbeitskreisen.

Zur Plattform Industrie 4.0


Start-Up-Kooperationen

Als Innovationsführer haben wir die Zukunft im Blick und sind immer auf der Suche nach guten Ideen. Partnerschaften und Kooperation sind ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Aus diesem Grund unterstützen und fördern wir Start-ups und begleiten diese auf dem Weg in die industrielle Praxis. Bereits seit 2014 arbeiten wir mit mehreren aussichtsreichen Start-ups zusammen, die vom Branchen-Know-how von Festo profitieren.

TechFounders

Festo ist Partner im Accelerator Programm von TechFounders

Der Accelerator TechFounders ist ein 20-wöchiges Programm, bei dem Technologie-Start-ups und starke Partner aus der Industrie zusammengeführt werden. Mit Hilfe von verschiedenen Mentoren und deren Netzwerken bereiten die Start-ups ihre Geschäftsidee vor, mit dem Ziel, erste Anwendungen in Form von Pilotprojekten zu realisieren. Neben Festo engagieren sich BMW, Bosch, Linde und Miele im Accelerator-Programm.

Zur Webseite von TechFounders

M.Tech Accelerator

Festo ist Partner im Accelerator M.Tech – Engineering the Future of Mobility

Der M.Tech Accelerator ist eine zentrale Plattform für Technologie-Start-ups im süddeutschen Raum, um neue Impulse für die Entwicklung der Engineering- und Mobilitätsregion Stuttgart zu liefern. Das Programm wird von der Landeshauptstadt Stuttgart, der bwcon GmbH, der TTI GmbH, dem wizemann space sowie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart unterstützt. Nach der Bewerbungsphase werden ganzjährig 25 Start-ups in das Accelerator-Programm aufgenommen und über 12 Monate begleitet. Der M.Tech Accelerator fördert Einzelpersonen und Gründerteams mit innovativen Produkten oder Geschäftsmodellen aus den Bereichen: Mobility, Manufacturing und Engineering, die sich in der (Vor-)Gründungsphase befinden.

Zur Webseite von MTechAccelerator

Soley

Soley

Das Münchner Start-up Soley ist spezialisiert auf innovative Analyselösungen. Kern des Geschäftsmodells ist ein Softwareangebot im Umfeld von Smart-Data-Analysen. Große Datenmengen, zum Beispiel im Rahmen von Produktportfolioanalysen, können so systematisch ausgewertet werden. Das gewährleistet schnelle und zuverlässige Ergebnisse. Das vierköpfige Gründerteam besteht aus Maschinenbauern und Softwareentwicklern.

Pilotprojekt bei Festo

Festo erprobt die Smart-Data-Lösung von Soley derzeit in der Auslaufplanung von Produkten. Bisher mussten Stücklisten für Produkte, die aus dem Programm genommen werden sollen, manuell zusammengeführt, Abhängigkeiten identifiziert und Auswirkungen auf Baugruppen und Einzelteile abgeleitet werden. Im Anschluss daran erfolgte die Aufbereitung in Listen. Nun ist es möglich, diese Arbeitsschritte effizienter zu gestalten: Mit Hilfe des Tools können Auswirkungen schneller erkannt und sämtliche Abhängigkeiten gesamthaft betrachtet werden. In Zukunft sind so auch Großprojekte praktikabler durchzuführen. Aktuell arbeitet das Projektteam an einem Planungstool, mit dem frühzeitig Auswirkungen von neuen Produkten auf Bauteilbestände und -bedarfe simuliert werden können.

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ProGlove

ProGlove

ProGlove entwickelt Wearables für die Industrie – Computertechnologien, die man am Körper trägt. Nach dem Gewinn des „Make it wearable“ Wettbewerbs von Intel wurde das Unternehmen im Dezember 2014 von Ingenieuren und Innovationsberatern in München gegründet. Das erste Produkt des Start-ups ist „Mark“ – ein intelligenter Handschuh mit integriertem Scanner, der Produktions-und Logistikprozesse verbessert und vereinfacht.

Pilotprojekt bei Festo

Der Handschuh „Mark“ kommt in der Technologiefabrik von Festo in Scharnhausen in der Logistik zum Einsatz. Routenzugfahrer scannen an den Montagearbeitsplätzen die abzutransportierende Ware mit dem Handschuh und sind damit deutlich schneller als mit einem Handscanner. Der Arbeitsprozess ist ergonomischer und ermöglicht dem Anwender mehr Bewegungsfreiheit.

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aucobo

aucobo

Einfache Vernetzung verschiedener Schnittstellen, Geräten und Maschinen – dieses Ziel verfolgt das Stuttgarter Start-up aucobo. Das zweiköpfige Gründerteam hat Anfang 2016 mit seiner Arbeit begonnen. Ihre smarten Systeme, zum Beispiel eine Smartwatch, ermöglichen es, Informationen zwischen Mitarbeitern und Maschinen ganz einfach auszutauschen. Abläufe in der Produktion werden so optimal miteinander vernetzt.

Pilotprojekt bei Festo

In der Technologiefabrik Scharnhausen wird die mobile Maschinenbedienung bereits verwendet. Die Produktionsmitarbeiter können mit den Smartwatches flexibel Anpassungen vornehmen. Zustandsänderungen und Maschinenfehler werden den Mitarbeitern direkt auf die SmartWatch gesendet. Auch Unterstützung von anderen Anlagen kann darüber angefordert werden. Die Lösung erhöht die Maschinenverfügbarkeit und reduziert unnötige Laufwege der Mitarbeiter in der Produktion.

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Holo-Light

Holo-Light

Der österreichische Softwareentwickler Holo-Light konzentriert sich auf Industrie 4.0-Lösungen mit Augmented Reality-Geräten wie der Microsoft HoloLens. Der Nutzer solcher Geräte kann seine reale Umgebung mit zusätzlichen Informationen digital ergänzen. Für unterschiedlichste Industrieanwendungen entwickelt Holo-Light intuitiv bedienbare Mixed-Reality Softwareprodukte, wie die Anwendung von Datenbrillen in der Produktion oder auf Messen. Gegründet wurde das Start-up im April 2015.

Pilotprojekt bei Festo

Im Festo Werk in Rohrbach wird die Datenbrille HoloLens erstmals in einem Pilotprojekt erprobt. Die Technologie unterstützt bei typischen, sich wiederholenden Prozessen, beispielsweise im Einlernprozess von Mitarbeitern. Anstatt direkt an der Maschine im Werk zu arbeiten, wird in einem Schulungsraum der Montageprozess über die Datenbrille projiziert.

Mit Hilfe holographischer Bilder und Sprachanweisungen können nun die Betriebsabläufe, inklusive aller notwendigen Details, Schritt für Schritt virtuell erlernt werden. Montageprozesse üben, Produkte kennen lernen und wichtige Verhaltens- und Sicherheitsschulungen erhalten: Mit der Datenbrille können diese Schulungselemente ohne Unterbrechung des Produktionsflusses stattfinden. Die HoloLens-Anwendung verhilft so zu Kosten- und Zeitersparnis sowie zu gut ausgebildeten Mitarbeitern.

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inveox

inveox

Das Ziel von inveox ist es, ein voll automatisiertes Pathologie-Labor zu entwickeln. Im Fokus steht dabei, die Präparation von menschlichen Gewebeproben zur Krebsdiagnose zu standardisieren. Zudem beschäftigt sich das Start-up mit Ansätzen, um die Effizienz im Labor zu steigern und gleichzeitig verwechslungsfreie Prozesse zu garantieren. Dafür entwickelt inveox sowohl einen intelligenten Probenbehälter als auch eine Anlage, mit der sich die Handhabung von Gewebeproben im Labor automatisieren lässt.

Pilotprojekt bei Festo

Im Pilotprojekt bei Festo wird ein automatisiertes System für pathologische Anwendungen getestet, mit dem Behälter mit Gewebeproben der Patienten gehandhabt werden können. Die als Verbrauchsgüter im Laborprozess benötigten Gefäße werden mit Spritzgusstechnik hergestellt. Bei der Konstruktion der Einweggefäße unterstützt die Festo Polymer GmbH, die die Spritzgusswerkzeuge für die Herstellung der Behälter herstellt.

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