Wirf einen Blick in Deine Zukunft

Schülerinnen und Schüler berichten über ihre Erfahrungen bei Festo  

Erfahrungsberichte Schüler

Du bist neugierig, wie es ist, eine Berufsausbildung oder ein Schülerpraktikum bei Festo in Deutschland zu machen? Und wie es danach bei uns weitergehen kann? Wir geben Deiner Neugier ein Zuhause. Deshalb haben wir aktuelle und ehemalige Auszubildende und Praktikanten gefragt, was Sie mit uns erlebt haben. So kannst Du Dir besser ausmalen, wie Deine Zukunft bei Festo aussehen könnte.

Sabrina Baumann: weitreichendes Praktikum als Zerspanungsmechanikerin

Sabrina Baumann: das Schulpraktikum als Sprungbrett für eine Ausbildung
Sabrina Baumann: das Schulpraktikum als Sprungbrett für eine Ausbildung

Sabrina Baumann absolvierte während der 10. Klasse der Realschule ein einwöchiges Praktikum als Zerspanungsmechanikerin bei Festo. Noch heute ist sie froh, diese Chance damals wahrgenommen zu haben.

Berufsentscheidung vorbereiten

Als es darum ging, vor dem Realschulabschluss erste Erfahrungen in einem Unternehmen zu sammeln, machte eine Bekannte Sabrina auf Festo aufmerksam. Damit sie sich über ihre Berufswahl klar werden konnte, bewarb sich Sabrina für ein Praktikum. Es hat sich gelohnt, denn „schon am ersten Tag war ich begeistert vom Unternehmen, den Mitarbeitern und dem wertschätzenden Umgang untereinander. Daher war die anfängliche Aufregung sofort wie weggeblasen.“

Zum Einstieg hat das Praktikumsteam die Schülerin erst einmal mit dem Unternehmen vertraut gemacht. Gefolgt von ersten praktischen Einführungen, wie das Schleifen, Gravieren und Bohren von Metallplatten „Es hat viel Spaß gemacht, zuerst den Ausbildern über die Schultern zu sehen und dann im Anschluss selbst loszulegen.“ Das Praktikum war danach ausgerichtet, Theorie und Praxis optimal miteinander zu verbinden.

Nach dem Praktikum in die Ausbildung

„Das Praktikum hat mir sehr geholfen, eine Entscheidung für meine Zukunft zu treffen. Davor war ich mir unsicher, ob ich der Büromensch bin oder ob mir eher das Handwerkliche liegt.“ Engagement, Mühe und der richtige Wille machten sich bezahlt: Sabrina hat einen Ausbildungsplatz im Bereich Mechanik bekommen. „Besser hätte es nicht laufen können.“

Simon Sailer: erst Praktikum, dann Ausbildung

Simon Sailer: erste praktische Erfahrungen im Schulpraktikum
Simon Sailer: erste praktische Erfahrungen im Schulpraktikum

Als Simon Sailer die 10. Klasse der Realschule besuchte, absolvierte er ein Praktikum bei Festo in Esslingen-Berkheim. Eine super Entscheidung wie sich heute – aber auch schon während des Praktikums – herausstellte.

Schon vor seinem Praktikum bei Festo hegte er den Berufswunsch, Mechatroniker zu werden. Doch um nichts zu überstürzen und erst einmal Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, entschied der damalige Schüler sich für ein freiwilliges Praktikum in den Ferien. „Kein Tag glich dem anderen. Ich durfte viele verschiedene Bereiche durchlaufen“, so Simon Sailer. Zu seinen Aufgaben zählten beispielsweise, Magazine mechanisch zusammenzubauen sowie pneumatisch und elektronisch miteinander zu verbinden. „Ich habe in der Zeit sehr vieles über das Berufsbild des Mechatronikers gelernt. Es war gut, dass ich meine Ferien sinnvoll genutzt- und das Praktikum in Angriff genommen habe.“

Er bekam auch Einblicke in das Betriebsklima. „Ich habe nicht nur praktische Erfahrungen gesammelt, sondern durfte auch die besondere Kollegialität schätzen lernen. Die Mitarbeiter waren alle durchweg freundlich und unterstützend. Keine Frage war zu viel, keine Hilfe zu lästig.“

Seine Anstrengungen haben sich gelohnt: Seit 2013 macht Simon Sailer eine Ausbildung zum Mechatroniker am Standort Berkheim.  „Ich habe mich damals riesig über die Zusage gefreut. Festo ein toller Arbeitgeber und bietet seinen Mitarbeitern jede Menge Möglichkeiten sich fort- und weiterzubilden. Wer weiß, vielleicht starte ich noch ein Studium nach meiner Ausbildung.“

Denise Bertelmann: technische Ausbildung statt Germanistikstudium

Denise Bertelmann in der Ventilmontage der Technologiefabrik Scharnhausen
Denise Bertelmann in der Ventilmontage der Technologiefabrik Scharnhausen

Denise Bertelmann startete im September 2012 ihre Ausbildung zur Mechanikerin bei Festo. Ursprünglich hatte Denise einen nicht-technischen Berufsweg eingeschlagen.

Blaumann statt Businesslook

In der Produktionshalle hieß es für sie: Ran an den Stahl. Eine neue Welt für die junge Frau, die mit einem Germanistik- und Anglistik-Studium angefangen hat. Doch zufrieden war sie mit der Wahl ihres Studiums  nie: „Es kam mir damals nicht in den Sinn, einen technischen Beruf auszuüben. Dennoch wusste ich von Beginn an, dass ein Studium nicht das Richtige für mich war.“ Es brauchte einige Semester bis sie Mut aufbringen konnte und die berufliche Richtung wechselte.

Praktische Erfahrungen im Ferienjob

Ihr Neuanfang war keine Kurzschlussreaktion: Nach dem Abitur und während der Semesterferien arbeitete Denise bei Festo in der Produktion, um ihr Taschengeld aufzubessern. Somit war ihr die handwerkliche Arbeit vertraut. „In dieser Zeit habe ich sehr viel dazugelernt  – während meiner Ausbildung konnte ich sogar von diesem Wissen profitieren.

Mittlerweile hat Denise ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und ist im Bereich Montage MPA Ventile tätig. Der familiäre Umgang miteinander begeistert sie immer noch. „Die Kolleginnen und Kollegen sind freundlich und helfen, wenn es einmal klemmt.“ Die praxisnahen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten haben ihre Entscheidung zusätzlich bekräftigt. Dass sie es in ihrem Arbeitsfeld fast ausschließlich mit männlichen Kollegen zu tun hat, stört sie keineswegs: „Ich muss mich wie jeder andere Mitarbeiter auch täglich in meiner Arbeit beweisen und zeigen, dass ich was kann.“

Der erste Schritt von vielen

Der Schritt in die technische Richtung zeigte Denise Bertelmann, dass es nie zu spät ist, etwas Neues zu beginnen.

„Anfangs haben einige an meiner Entscheidung gezweifelt und nicht an mich geglaubt. Das hat mich angespornt und ich habe meine Ausbildung sehr erfolgreich abgeschlossen.“  Damit geht sie anderen unentschlossenen jungen Frauen mit gutem Beispiel voran und zeigt: Mit der richtigen Motivation und Begeisterung lässt sich vieles erreichen und betont: „Man darf sich nicht einreden lassen, Technik sei nichts für Frauen.“

Ina Ecklreiter: begeistert von der Ausbildung zur Mechatronikerin

Auch das ist Festo: Ina Eckleiter (ganz rechts) bei einem Fotoshooting für das Mitarbeitermagazin
Auch das ist Festo: Ina Eckleiter (ganz rechts) bei einem Fotoshooting für das Mitarbeitermagazin

Ina Ecklreiter hat bei Festo eine Ausbildung zur Mechatronikerin absolviert. Auch wenn sie auf diesem technischen Gebiet größtenteils von Männern umgeben war, fühlte sie sich nie benachteiligt. Im Gegenteil: Ihre Entscheidung bereute sie keinen Tag.

Schon immer technikbegeistert

Von Beginn an war Ina selbstbewusst. Schon in der Realschule führte sie als einziges Mädchen im Technikunterricht den Jungs vor, wie eine Schalter-Wippe funktioniert. Dabei stieß sie immer auf positive Resonanz. „Es kommt nicht darauf an, ob Mann oder Frau. Einzig und alleine die gemeinsame Begeisterung für Technik zählt.“

Von Bekannten hatte sie von Festo erfahren. „Ich war so begeistert von dem Unternehmen, dass ich unbedingt einmal reinschnuppern wollte.“ Als Einstieg entschied sie sich für ein Praktikum. „Die Technik, Forschung und Entwicklung haben mich so sehr fasziniert, dass mir klar war: hier möchte ich beruflich Fuß fassen. Besonders die Pneumatik hat es mir angetan.“ Mittlerweile hat Ina ihre Abschlussprüfung zur Mechatronikerin bestanden. Die Leidenschaft für Technik besteht nach wie vor - auch in ihrem aktuellen Job, im dem Bereich Einsatzleitung/Vor- Ort- Service.

Erfahrung im Ausland sammeln

Ein besonders schönes Erlebnis war ein einmonatiger Auslandsaufenthalt in Budapest: „Es war eine ganz großartige Erfahrung, in die Arbeitsweise der Menschen in einem anderen Land einzutauchen und von den ausländischen Kollegen zu lernen.“ Technik verbindet. Und das hier ebenso wie anderswo.

„An dieser Stelle ist es von Vorteil, wenn man einen Arbeitgeber hat, der junge Menschen in ihrer Bildung und Weiterentwicklung fördert. Festo bietet tolle Möglichkeiten schon innerhalb der Ausbildung.“ Von der Konstruktion mit 3D-Zeichnungen, über die Montage bis zur Forschung, durchlief die Mechatronikerin alle Sektionen. Am meisten faszinierte sie der Messebau. Als Teil ihrer Ausbildung konstruierte sie Schaltschränke, die ganze Maschinen steuern können.

Sorgfältige Wahl des Arbeitgebers

Wenn Ina heute an ihre ersten Tage als Auszubildende denkt, muss sie schmunzeln: „Alles war neu, man kommt gerade aus der Schule, bringt in die Ausbildung gerade mal die Erfahrungen aus dem Technikunterunterricht mit.“ Was als erste große Herausforderung im Leben startete, entpuppte sich jedoch schnell als erfüllende Aufgabe. Deshalb rät Ina jedem technikbegeisterten Mädchen: „Wenn Ihr darin eure Leidenschaft seht, dann verfolgt das Ziel und versucht schon früh, Einblicke durch ein Praktikum zu gewinnen. Sucht außerdem nach einem Arbeitgeber, der genau euren Anforderungen entspricht und vor allem: Der euch Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bietet.“

Ruben Maier: drei Monate Jakarta während des dualen Studiums

Heute arbeitet Ruben Maier im Bereich Global Purchasing
Heute arbeitet Ruben Maier im Bereich Global Purchasing

Während seines dualen Studiums des Wirtschaftsingenieurswesens an der DHBW in Stuttgart, arbeitete Ruben Maier für drei Monate in unserer Landesgesellschaft in Jakarta, Indonesien mit. Sowohl beruflich als auch menschlich und kulturell meisterte er Herausforderungen, von denen er in seinem heutigen Tätigkeitsbereich profitiert.

Selbstständig arbeiten am eigenen Projekt

Dort arbeitete er projektbezogen und eigenverantwortlich. Seine Aufgabe bestand darin, einen Kostenvergleich zwischen manuellen und automatisierten Wasseraufbereitungsanlagen aufzustellen. Hierfür kontaktierte er Firmen, um sie als Teilnehmer für das Projekt zu gewinnen und führte Umfragen mit ihnen durch. Anfangs standen viele der indonesischen Unternehmen dem jungen Deutschen eher skeptisch gegenüber. „Der Knoten ist dennoch schnell geplatzt. Man darf eben nicht locker lassen.“

Mehr als nur berufliche Erfahrungen

 „Die Arbeit, der Lifestyle, aber vor allem die hilfsbereiten Menschen sind mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Das Einzige, was mich oft aus der Ruhe gebracht hat, war der Verkehr. Ich wusste nie, ob ich es rechtzeitig zu einem Termin schaffen würde.“ Besonders hilfreich war der Auslandseinsatz für die Verbesserung seiner Englischkenntnisse. Denn bei Terminen und in Besprechungen musste Ruben ausschließlich auf Englisch kommunizieren. Daher rät er anderen: „Wenn ihr diese Chance bekommt, dann macht euch auf die Socken. Ich würde es jeder Zeit wieder tun.“

Caren Widmann: erfolgreiche Laufbahn in einer typischen Männerdomäne

Mittlerweile ist Caren Widmann (ganz rechts) Ansprechpartnerin für Großkunden
Mittlerweile ist Caren Widmann (ganz rechts) Ansprechpartnerin für Großkunden

Caren Widmann ist Wirtschaftsingenieurin bei Festo und arbeitet im Bereich Food and Beverages Americas als Ansprechpartnerin für Großkunden aus der Lebensmittelbranche. Man könnte meinen, dass sie es als Frau in einem größtenteils männlich besetzten Job ziemlich schwer hat. Doch Caren Widmann berichtet von ganz anderen Erfahrungen  – entgegen aller Klischees.

Früh übt sich

Die ersten Bausteine für ihre Karriere legte Caren bereits früh. Mit zwölf Jahren bastelte sie unter Anleitung ihres Vaters an einem Wohnmobil und begeisterte sich für Technik, während die Mädchen in ihrem Alter ganz andere Dinge im Kopf hatten. Doch auch die Umstände, dass Caren Widmann einen technikbegeisterten Bruder hat und sich auf dem Gymnasium für das Wahlfach Physik entschied, haben dazu beigetragen, eine technische Laufbahn einzuschlagen. „Technik begleitet mich schon mein ganzes Leben.“

Später kam dann ein duales Hochschulstudium hinzu, zu dem sich Caren Widmann aufgrund der Kombination aus Theorie und Praxis entschloss. Zu Beginn dieses Studiums galt es ein passendes Partnerunternehmen zu finden, das praktische Inhalte vermittelt.

„Meine Wahl hierbei fiel ziemlich schnell auf Festo. Das Unternehmen verzeichnet eine langjährige Erfolgsgeschichte und ist sehr zukunftsorientiert.“ Wichtig war für sie zudem, dass ihr Arbeitgeber die Türen für eigene Ideen offen hält und die Möglichkeit bietet, selbst etwas zu bewegen.

Motivation ist das A und O

Längst ist Caren Widmann festangestellt und hat keineswegs an Begeisterung für ihre technische Leidenschaft verloren. Dazu trägt auch ihre vielseitige und abwechslungsreiche Arbeit bei. Im Alltag steht die Ingenieurin den Kunden mit technischem Rat und Tat zur Seite, pflegt Kundenbeziehungen und besucht Werke weltweit. Sie unterstützt Projekte und erstellt Strategien für Unternehmen.

„Erst kürzlich bin ich beruflich nach Griechenland und Mexiko geflogen, um ein Training zu geben. Und hin und wieder werde ich auch nach Frankreich, Italien oder Großbritannien entsendet. Dort erhalte ich beim Kunden vor Ort Einblicke in unterschiedlichste Produktionsprozesse. Neulich war es die Herstellung von Eis. Heute hier, morgen da – es wird nie langweilig“, freut sich Caren Widmann.

Dass sie einen Beruf in einer Männerdomäne gewählt hat, stört sie nicht. Im Gegenteil: „Die Zusammenarbeit mit meinen männlichen Kollegen empfinde ich als sehr erfrischend. Die Mischung macht’s ja bekanntlich erst interessant.“ Caren Widmann gehört zu den zwei einzigen weiblichen Fachkräften innerhalb einer 52-Mann-starken Abteilung. Doch unter ihren männlichen Kollegen ist sie längt als kompetente Kollegin bekannt und akzeptiert. „Es wird kein Unterschied gemacht, ob man Frau oder Mann ist. Weder im eigenen Unternehmen noch beim Kunden. Wichtig ist einfach, dass man Herausforderungen motiviert annimmt und sich nicht von Rückschlägen unterkriegen lässt“, lacht sie.

Die richtige Wahl treffen

Genauso wichtig wie die nötige Begeisterung für Technik, ist auch die Entscheidung für den richtigen Arbeitgeber. Caren Widmann entschied sich damals für Festo aufgrund der umfangreichen Mitarbeiterweiterbildung, schließlich sind Bildung und Wissen Schlüsselfaktoren für neue Technologien und Fortschritt. Eine erstklassige Ausbildung der Fachkräfte ist unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung neuer Produkte. Das bestätigt auch Caren Widmann. „Hier fühle ich mich gut aufgehoben.“