Technikbegeisterung trifft Erfindergeist

Studenten berichten über ihre Erfahrungen bei Festo  

Erfahrungsberichte von Studenten bei Festo

Bei Festo bieten wir Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, schon während Ihres Studiums wertvolle Praxiserfahrungen zu sammeln. Ob als Praktikant, im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit oder Promotion, durch einen Werkstudentenjob oder als Stipendiatin – wie Praxiserfahrung mit uns konkret aussehen kann, haben wir einige unserer Studenten gefragt.

Anna Lena Fetzer: Stipendiatin im Master Automatisierungstechnik

Anna Lena Fetzer: Ab Oktober winkt eine Masterarbeit in der Forschungsabteilung von Festo
Anna Lena Fetzer: Ab Oktober winkt eine Masterarbeit in der Forschungsabteilung von Festo

Die Themenbereiche Elektro-und Informationstechnik haben es Anna Lena Fetzer angetan. Sie studierte Elektro-und Informationstechnik und schloss in diesem Fach erfolgreich ihre Bachelorarbeit ab. Aktuell vertieft sie als Masterstudentin ihr Wissen in Automatisierungstechnik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Karlsruhe.

Mir war schnell klar: Das ist es

„Von Festo habe ich aus der Fernsehsehsendung Galileo erfahren. In einer Reportage wurde das Bionik-Projekt SmartBird vorgestellt. Das hat mich unglaublich fasziniert. Näher mit dem Unternehmen in Kontakt gekommen bin ich dann auf einer Hochschulmesse. Dort habe ich auch von der Möglichkeit des Stipendiums erfahren. Als dann die Entscheidung für ein Masterstudium anstand, habe ich sofort meine Bewerbungsunterlagen eingereicht – und es hat geklappt.

Ein Stipendium der besonderen Art

Neben finanzieller Unterstützung erhalte ich als Stipendiatin auch einen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens. Bei einem Schnuppertag durfte ich vor Ort die Prozessabläufe der Elektronikentwicklung kennenlernen und habe dabei ein tieferes Verständnis für die jeweiligen Arbeitsschritte entwickelt. Besondere Unterstützung erhalte ich durch meine Mentorin. Bei Fragen bezüglich des Studiums hat sie immer ein offenes Ohr.

Ein Beispiel hierfür: Meine Masterthesis. Bis ein konkretes Thema fest steht, vergeht viel Zeit, man macht sich Gedanken und sammelt Ideen. Hier hat sie mir beispielsweise Kontakt zu verschiedenen Ansprechpartnern in der Forschung vermittelt. So wurde meine Vorstellung schnell klarer und Thema sowie Abteilung stehen nun fest: Ab Oktober werde ich im Bereich Research Embedded Systems als Masterandin tätig sein. Ich werde mich mit Hardware in the Loop, einer Methode zum Testen und Absichern von Systemen im Entwicklungsbereich von Festo, beschäftigen.     

Ein weiteres Plus des Mentorings: Durch den intensiven Kontakt zu meiner Mentorin lerne ich ihren Berufsalltag kennen und erfahre hautnah, was es bedeutet, eine Abteilung in der Entwicklung zu leiten. Angefangen bei den organisatorischen Aufgaben, über die fachlichen Dinge bis hin zur Organisation von Veranstaltungen.

Weiterbildung und Förderung als Stipendiatin

Während meiner bisherigen Zeit als Stipendiatin habe ich Festo als tolles Unternehmen kennengelernt. Ich kann es kaum erwarten, Anfang Oktober endlich auch einmal längere Zeit wirklich vor Ort zu sein und die Kollegen der Abteilung etwas besser kennenzulernen.

Bis ich richtig ins Berufsleben einsteige dauert es zwar noch ein paar Monate, aber ich kann mir – aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen im Stipendium – jetzt schon gut vorstellen, bei Festo zu bleiben. Besonders schätze ich das Angebot an individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten. Selbst als Stipendiatin habe ich die Möglichkeit an Messen, wie der Messe MOTEK, teilzunehmen, um mein Wissen zu vertiefen. Ein besonderer Höhepunkt im Stipendium sind auch die Stay-Inspired-Treffen aller Stipendiaten und Mitglieder des Stay-Inspired-Netzwerkes – so lernt man sich kennen, tauscht sich aus und erfährt spannende Themen aus der Praxis bei Festo.

Kathrin Evers: Stipendiatin im Master Mechatronik

Stipendiatin Kathrin Evers: zahlreiche Kontakte durch das Studenten-Netzwerk von Festo
Stipendiatin Kathrin Evers: zahlreiche Kontakte durch das Studenten-Netzwerk von Festo

Seit Oktober 2011 studiert Kathrin Evers Mechatronik an der TU Dresden. Momentan absolviert sie ein Praktikum an der école supérieure de chimie physique electronique, einer Hochschule für Ingenieure im französischen Lyon. Dort tüftelt sie gemeinsam mit Kollegen aus der Forschung an einem Serviceroboter- zur Vorbereitung auf den RoboCup@Home. Ihre Aufgaben dabei sind die Objekterkennung und Gesamtorganisation aller technischen Aufgaben. Später möchte sie Forschungsingenieurin mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik und Robotik werden.

Das Praktikum als Sprungbrett für ein Stipendium

„Anders als die meisten Stipendiatinnen bin ich im Rahmen meines Praktikums auf Festo gestoßen. Knappe sechs Monate war ich im Bereich Corporate Research of Future Technologies in Production Systems tätig. Als Teil des Teams habe ich ein Konzept für ein Energie Transparenz System erarbeitet. Hierbei wurden Energieflüsse- und Verbräuche in der Produktion analysiert und spezielle Maßnahmen zur Energieeinsparung festgelegt. Meine Rolle war es, eine verständliche Darstellung für alle Verbraucher – vom Maschinenbediener bis zum Werksleiter – zu entwickeln. Ein Großteil des Projektes hat in der Technologiefabrik Scharnhausen stattgefunden. Vor Ort habe ich gelernt, wie die Organisation einer umfangreichen Produktionsabteilung funktioniert. Ich erinnere mich noch gerne an die Praktikumszeit. Ich habe sehr schnell Kontakte geknüpft – nicht zuletzt auch durch das große Studentennetzwerk bei Festo.

Der Zusammenhalt unter den Studenten reicht von gemeinsamen Mittagessen bis hin zu verschiedensten Freizeitaktivitäten. Das schätze ich insgesamt bei Festo – den freundlichen Umgang der Kollegen untereinander. Während meines Praktikums bin ich immer wieder auf Themen und Fragestellungen gestoßen, bei denen ich auf Hilfe anderer Abteilungen angewiesen war – jedes Mal ist mir die Hilfsbereitschaft positiv aufgefallen. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig es ist abteilungsübergreifend zu arbeiten – nur so entsteht eine innovative Arbeitsatmosphäre. Das Praktikum war klasse: Ich habe währenddessen viele Erfahrungen sammeln können, von denen ich heute noch profitiere – frühzeitig in die Praxis zu schnuppern ist einfach unersetzlich.

Von der Möglichkeit eines Stipendiums habe ich während des Praktikums von meinen Kollegen erfahren. Sie haben mich auch während der Bewerbungsphase unterstützt. Schließlich habe ich über die Festo Jobworld eine Bewerbung eingereicht. Mit Erfolg: Kurze Zeit später habe ich die Einladung zum Assessment Center per Email erhalten!

Unterstützung wird bei dem Mentoren-Konzept groß geschrieben

Wie jeder Stipendiat habe auch ich einen Mentor bei Festo. Mit ihm halte ich regelmäßig Rücksprache. In der Vorbereitung auf meine Diplomarbeit hat er mich, zusammen mit meiner ehemaligen Praktikumsabteilung, bei der Suche nach einem geeigneten Professor unterstützt. Seine Praxiserfahrung war gerade bei Themen- und Lehrstuhlfindung sehr hilfreich. Im Vorfeld des Gesprächs mit meinem Professor habe ich viele Tipps und sozusagen ein richtiges Coaching erhalten. Bei unseren Gesprächen spielt es keine Rolle, ob ich bei Festo vor Ort oder – wie beispielsweise zurzeit – an der Uni in Frankreich bin.

Was mich aktuell beschäftigt ist die Frage, wie es nach dem Studium weiter geht? Ich kann mir beides vorstellen: Einen direkten Berufseinstieg aber auch eine Promotion. Auch hier steht mir mein Mentor mit Rat und Tat zur Seite. Das Stipendium hat mich jedenfalls optimal auf das Berufsleben vorbereitet: Ich habe eine klare Vorstellung davon, was mich als künftige Forschungsingenieurin erwartet – und ich freue mich darauf.

Natalja Hartmann: Corporate Quality and Business Processes

Natalja Hartmann: Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche
Natalja Hartmann: Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche

Natalja Hartmann hat aus Empfehlungen aus ihrem persönlichen Umfeld von Festo erfahren. Im März 2015 startete sie bei Festo – sie absolvierte im Rahmen ihres BWL-Studiums ein Pflichtpraktikum im Bereich Human Resources Performance Management. Anschließend blieb sie dem Unternehmen als Werkstudentin im Bereich Corporate Quality and Business Processes erhalten.

„An Festo gefällt mir, dass es ein Familienunternehmen ist. Die Unternehmensgröße ist aus meiner Sicht ideal: Nicht zu anonym und  dennoch groß genug, um verschiedene Bereiche und Tätigkeiten kennenzulernen.

Der erste Schritt: ein Praktikum

Mein Praktikum hat mir viele Türen geöffnet: Während dieser Zeit habe ich abteilungsübergreifend Einblicke gewonnen und mir ein Netzwerk bei Festo aufgebaut, auf das ich heute zurückgreifen kann. Was mir besonders gefallen hat war, dass ich vielfältige Aufgaben hatte und diese auch – nach strukturierter Einarbeitung durch mein Team – selbstständig ausführen konnte. Ein besonderes Highlight war zum Beispiel die Mitorganisation des Firmenlaufs B2Run 2015. Hier lernte ich, was es bedeutet, eine solche Großveranstaltung – mit allen Aspekten – zu organisieren.

Werkstudententätigkeit – Absprung ins Berufsleben 

Als Werkstudentin habe ich mittlerweile die Möglichkeit, eine Vielzahl an Projekten zu begleiten. Dabei kann ich sehr selbständig arbeiten, denn mittlerweile bin ich mit meinem Arbeitsumfeld vertraut und kenne die internen Abläufe und Strukturen. Während meines Studiums vertiefe ich unterschiedliche Themen wie beispielsweise Personalmanagement, Arbeitsrecht und Risikomanagement, was mir bei meiner Arbeit im Unternehmen sehr hilft. Ich kann also voll und ganz von der Vernetzung zwischen Theorie und Praxis profitieren.

Momentan unterstütze ich die Administration von Dokumenten des Qualitäts-und Umweltmanagements. Außerdem wirke ich bei der Erstellung von Dokumenten auf Plattformen zum internen Informations- und Datenaustausch mit. Was mich bei meiner Arbeit besonders motiviert ist, dass ich dadurch einen konkreten Beitrag zu laufenden Projekten leisten kann – das schafft Erfolgserlebnisse.

Respektvoller Umgang – nicht nur innerhalb der Teams 

Was ich besonders schätze ist der respektvolle Umgang der Kollegen untereinander. Weder Konkurrenzdenken noch Ellenbogentaktik sind hier gefragt – im Gegenteil: Ich erlebe täglich, dass sich Kollegen gegenseitig bestmöglich unterstützen. Das ist insbesondere für mich als Werkstudentin ein wichtiger Punkt: Bei Fragen oder Unklarheiten, finde ich stets ein offenes Ohr und habe bei regelmäßige Rücksprachen mit meinen direkten Ansprechpartnern immer die Möglichkeit, aktuelle Themen in Ruhe zu besprechen. Besonders praktisch im Uni-Alltag sind außerdem meine flexiblen Arbeitszeiten bei Festo; nur dadurch lassen sich beide Tätigkeiten vereinen.“

Mehmet Soysal: Bachelorand, Engineering Change Management

Mehmet Soysal: über den Werkstudenten-Job zur Bachelorarbeit
Mehmet Soysal: über den Werkstudenten-Job zur Bachelorarbeit

Mehmet Soysal kam im Juni 2015 als Werkstudent zu Festo. Er studiert technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre und ist momentan als Bachelorand im Bereich Engineering Change Management.

„Auf der Suche nach einer Werkstudentenstelle habe ich mich bewusst für Festo entschieden. Ich komme aus der Region und kenne das Unternehmen schon sehr lange. Besonders gereizt hat mich die internationale Ausrichtung: Die Wurzeln des Familienunternehmens liegen zwar in Deutschland, dennoch bietet das global agierende Unternehmen seinen Mitarbeitern verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten – eben auch international.

Werkstudent heißt wirklich „mitmachen“

Als Werkstudent konnte ich an einem komplexen Projekt im Rahmen des SAP-Änderungsprozesses mitarbeiten. Des Weiteren war ich fester Bestandteil des Organisationsteams für internationale Schulungen zur Änderungskoordination. Neben der operativen Unterstützung als Schulungsreferent, habe ich bei der Erstellung der Schulungsunterlagen in englischer und deutscher Sprache mitgewirkt.

Besonders gut gefallen hat mir, dass ich meine eigenen Ideen einbringen konnte und viele meiner Vorschläge auch umgesetzt wurden. Ich hatte stets das Gefühl, dass meine Arbeit hilfreich war und wertgeschätzt wurde. Das Wechselspiel zwischen Unternehmen und Studium  war wirklich klasse - immer wieder entdeckte ich Parallelen und profitierte von dieser Bereicherung. Es war schön zu sehen, wie die theoretischen Aspekte in der Praxis umgesetzt wurden und am Ende eine konkrete Lösung vorlag. Ich hatte während meiner Werkstudentenzeit recht viel Freiheit, was die Einteilung meiner Projekte und Aufgaben anging – durch diese Flexibilität war die Vereinbarkeit von Arbeit uns Studium recht unkompliziert.

Seit letztem Jahr bin ich im Praktikantenbindungsprogramm „Stay Inspired“ von Festo - dies zeigt  mir die hohe Wertschätzung und das Vertrauen in mich.

Das große Projekt: Die Bachelorarbeit

Aktuell ist mein größtes Projekt die Fertigstellung meiner Bachelorarbeit zum Thema „Analyse der internationalen, administrativen Prozesskosten im Rahmen einer Änderungsumsetzung“. Der Übergang vom Werkstudenten zum Bachelorand verlief nahtlos.

Der große Vorteil: Durch meine Zeit als Werkstudent bin ich mit den internen Abläufen vertraut und kenne mein persönliches Umfeld sehr gut. Außerdem war ich durch die Werkstudentenzeit fachlich gut vorbereitet. Bei Fragen kann ich mich jederzeit an meinen Mentor bei Festo wenden und wir besprechen in regelmäßigen Abständen den aktuellen Stand. Auch Ratschläge und Tipps für meinen weiteren beruflichen Werdegang fließen hier ein. Diesen persönlichen Umgang schätze ich sehr – die Hilfsbereitschaft von Kollegen und Vorgesetzen ist sehr groß. Auch bei meinem großen Traum, Auslandserfahrung mit Festo zu sammeln, wurde ich von meinem Vorgesetzten und meiner Abteilung sehr unterstützt. Nun hat es geklappt.

Der nächste Schritt steht fest: Auslandspraktikum bei Festo US

Ich freue mich sehr, ab September 2016 als Praktikant bei Festo US ein spannendes Projekt in Angriff zu nehmen. Eine solche Auslandserfahrung in Kombination mit konkretem Praxisbezug ist aus meiner Sicht goldwert und ich bin gespannt, was noch so alles auf mich wartet.“