Steigen Sie ein: mit uns in Ihr Berufsleben

Absolventen berichten über ihre Erfahrungen bei Festo 

Erfahrungsberichte von Berufseinsteigern bei Festo

Sie haben einen weiteren wichtigen Schritt geschafft: Ihren Studienabschluss oder Ihre Berufsausbildung. Herzlichen Glückwunsch! Damit haben Sie den Grundstein für Ihre Karriere gelegt. Es wird Zeit, dass Sie mit Ihren Ideen die Arbeitswelt bewegen. Unsere Arbeitswelt. Wie das konkret aussehen kann, erfahren Sie hier in den Berichten einiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kathrin Evers: Functional and Data Architecture

Kathrin Evers: zahlreiche Kontakte durch das Studenten-Netzwerk von Festo
Kathrin Evers: zahlreiche Kontakte durch das Studenten-Netzwerk von Festo

Kathrin Evers studierte Mechatronik an der TU Dresden. In dieser Zeit absolvierte sie ein Praktikum an der école supérieure de chimie physique electronique, einer Hochschule für Ingenieure im französischen Lyon. Dort tüftelte sie gemeinsam mit Kollegen aus der Forschung an einem Serviceroboter - zur Vorbereitung auf den RoboCup@Home. Dabei entstand der Wunsch Forschungsingenieurin mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik und Robotik zu werden.

Das Praktikum als Sprungbrett für ein Stipendium

„Anders als die meisten Stipendiatinnen bin ich im Rahmen meines Praktikums auf Festo gestoßen. Knappe sechs Monate war ich im Bereich Corporate Research of Future Technologies in Production Systems tätig. Als Teil des Teams habe ich ein Konzept für ein Energie Transparenz System erarbeitet. Hierbei wurden Energieflüsse- und Verbräuche in der Produktion analysiert und spezielle Maßnahmen zur Energieeinsparung festgelegt. Meine Rolle war es, eine verständliche Darstellung für alle Verbraucher – vom Maschinenbediener bis zum Werksleiter – zu entwickeln. Ein Großteil des Projektes hat in der Technologiefabrik Scharnhausen stattgefunden. Vor Ort habe ich gelernt, wie die Organisation einer umfangreichen Produktionsabteilung funktioniert. Ich erinnere mich noch gerne an die Praktikumszeit. Ich habe sehr schnell Kontakte geknüpft – nicht zuletzt auch durch das große Studentennetzwerk bei Festo.

Der Zusammenhalt unter den Studenten reichte von gemeinsamen Mittagessen bis hin zu verschiedensten Freizeitaktivitäten. Das schätze ich insgesamt bei Festo – den freundlichen Umgang der Kollegen untereinander. Während meines Praktikums bin ich immer wieder auf Themen und Fragestellungen gestoßen, bei denen ich auf Hilfe anderer Abteilungen angewiesen war – jedes Mal ist mir die Hilfsbereitschaft positiv aufgefallen. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig es ist abteilungsübergreifend zu arbeiten – nur so entsteht eine innovative Arbeitsatmosphäre. Das Praktikum war klasse: Ich habe währenddessen viele Erfahrungen sammeln können, von denen ich heute noch profitiere – frühzeitig in die Praxis zu schnuppern ist einfach unersetzlich.

Von der Möglichkeit eines Stipendiums habe ich während des Praktikums von meinen Kollegen erfahren. Sie haben mich auch während der Bewerbungsphase unterstützt. Schließlich habe ich über die Festo Jobworld eine Bewerbung eingereicht. Mit Erfolg: Kurze Zeit später habe ich die Einladung zum Assessment Center erhalten!

Unterstützung wird bei dem Mentoren-Konzept groß geschrieben

Wie jeder Stipendiat hatte auch ich einen Mentor bei Festo. Mit ihm hielt ich regelmäßig Rücksprache. In der Vorbereitung auf meine Diplomarbeit zum Thema "Mensch-Roboter-Kooperation" hat er mich, zusammen mit meiner ehemaligen Praktikumsabteilung, bei der Suche nach einem geeigneten Professor unterstützt. Seine Praxiserfahrung war gerade bei Themen- und Lehrstuhlfindung sehr hilfreich. Im Vorfeld des Gesprächs mit meinem Professor habe ich viele Tipps und sozusagen ein richtiges Coaching erhalten. 

Das Stipendium hat mich jedenfalls optimal auf das Berufsleben vorbereitet: Ich hatte eine klare Vorstellung davon, was mich als Forschungsingenieurin erwartet. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Ich bin heute angekommen und sehr glücklich über meine Position als Applikationsingenieurin im Bereich Digital Business. Dort entwickeln wir ein „funktionales Modell“, das einerseits unsere Produkte, deren Beziehungen und Fähigkeiten modelliert und andererseits dabei helfen soll, Kundenwünsche/-anforderungen zu verstehen und in elementare, definierte Aufgaben zu unterteilen.

Anna Lena Fetzer: Control Systems Digital Pneumatics

Anna Lena Fetzer: Stipendiatin, Masterandin, Berufseinsteigerin
Anna Lena Fetzer: Stipendiatin, Masterandin, Berufseinsteigerin

Die Themenbereiche Elektro-und Informationstechnik haben es Anna Lena Fetzer angetan. Sie studierte Elektro-und Informationstechnik und schloss in diesem Fach erfolgreich ihre Bachelorarbeit ab. Sie vertiefte ihr Wissen in der Automatisierungstechnik und absolvierte im Anschluss ein Masterstudium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Karlsruhe.

Mir war schnell klar: Das ist es

„Von Festo habe ich aus der Fernsehsehsendung Galileo erfahren. In einer Reportage wurde das Bionik-Projekt SmartBird vorgestellt. Das hat mich unglaublich fasziniert. Näher mit dem Unternehmen in Kontakt gekommen bin ich dann auf einer Hochschulmesse. Dort habe ich auch von der Möglichkeit des Stipendiums erfahren. Als dann die Entscheidung für ein Masterstudium anstand, habe ich sofort meine Bewerbungsunterlagen eingereicht – und es hat geklappt.

Ein Stipendium der besonderen Art

Neben finanzieller Unterstützung erhielt ich als Stipendiatin auch einen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche des Unternehmens. Bei einem Schnuppertag durfte ich vor Ort die Prozessabläufe der Elektronikentwicklung kennenlernen und habe dabei ein tieferes Verständnis für die jeweiligen Arbeitsschritte entwickelt. Besondere Unterstützung erhielt ich durch meine Mentorin. Bei Fragen bezüglich des Studiums hatte sie immer ein offenes Ohr.

Ein Beispiel hierfür: Meine Masterthesis. Bis ein konkretes Thema fest stand, verging viel Zeit, man macht sich Gedanken und sammelt Ideen. Hier hat sie mir beispielsweise Kontakt zu verschiedenen Ansprechpartnern in der Forschung vermittelt. So wurde meine Vorstellung schnell klarer und Thema sowie Abteilung standen fest: Im Bereich Research Embedded Systems habe ich mich mit Hardware in the Loop - einer Methode zum Testen und Absichern von Systemen im Entwicklungsbereich, beschäftigen.  

Ein weiteres Plus des Mentorings: Durch den intensiven Kontakt zu meiner Mentorin lernte ich ihren Berufsalltag kennen und erfuhr hautnah, was es bedeutet, eine Abteilung in der Entwicklung zu leiten. Angefangen bei den organisatorischen Aufgaben, über die fachlichen Dinge bis hin zur Organisation von Veranstaltungen.

Ein besonderer Höhepunkt im Stipendium waren auch die Stay-Inspired-Treffen aller Stipendiaten und Mitglieder des Stay-Inspired-Netzwerkes – so lernt man sich kennen, tauscht sich aus und erfährt spannende Themen aus der Praxis bei Festo.

Angekommen im Berufsleben

Mittlerweile arbeite ich in der Vorentwicklung, wo ich die Chance erhalten habe, das Thema und die Erkenntnisse meiner Masterarbeit weiter voranzutreiben.

Mehmet Soysal: Corporate Master Data Management

Mehmet Soysal: über den Werkstudenten-Job zur Abschlussarbeit hin zum Berufseinstieg
Mehmet Soysal: über den Werkstudenten-Job zur Abschlussarbeit hin zum Berufseinstieg

Mehmet Soysal kam im Juni 2015 als Werkstudent zu Festo. Er studierte technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre.

„Auf der Suche nach einer Werkstudentenstelle habe ich mich bewusst für Festo entschieden. Ich komme aus der Region und kenne das Unternehmen schon sehr lange. Besonders gereizt hat mich die internationale Ausrichtung: Die Wurzeln des Familienunternehmens liegen zwar in Deutschland, dennoch bietet das global agierende Unternehmen seinen Mitarbeitern verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten – eben auch international.

Werkstudent heißt wirklich „mitmachen“

Als Werkstudent konnte ich an einem komplexen Projekt im Rahmen des SAP-Änderungsprozesses mitarbeiten. Des Weiteren war ich fester Bestandteil des Organisationsteams für internationale Schulungen zur Änderungskoordination. Neben der operativen Unterstützung als Schulungsreferent, habe ich bei der Erstellung der Schulungsunterlagen in englischer und deutscher Sprache mitgewirkt.

Besonders gut gefallen hat mir, dass ich meine eigenen Ideen einbringen konnte und viele meiner Vorschläge auch umgesetzt wurden. Ich hatte stets das Gefühl, dass meine Arbeit hilfreich war und wertgeschätzt wurde. Das Wechselspiel zwischen Unternehmen und Studium  war wirklich klasse - immer wieder entdeckte ich Parallelen und profitierte von dieser Bereicherung. Es war schön zu sehen, wie die theoretischen Aspekte in der Praxis umgesetzt wurden und am Ende eine konkrete Lösung vorlag. Ich hatte während meiner Werkstudentenzeit recht viel Freiheit, was die Einteilung meiner Projekte und Aufgaben anging – durch diese Flexibilität war die Vereinbarkeit von Arbeit uns Studium recht unkompliziert.

In dieser Zeit war ich im Praktikantenbindungsprogramm „Stay Inspired“ von Festo - dies zeigte mir die hohe Wertschätzung und das Vertrauen in mich.

Das große Projekt: Bachelor- und Masterarbeit zusammen mit Festo

Meine Bachelorarbeit habe ich zum Thema „Analyse der internationalen, administrativen Prozesskosten im Rahmen einer Änderungsumsetzung verfasst und meine Masterarbeit dann zum Thema „Konzeption zur Reorganisation der globalen Stammdatenverteilung". Der große Vorteil: Durch meine Zeit als Werkstudent bin ich mit den internen Abläufen vertraut und kannte mein Umfeld sehr gut. Außerdem war ich durch die Werkstudentenzeit fachlich gut vorbereitet. Bei Fragen konnte ich mich jederzeit an meinen Mentor bei Festo wenden sowie Ratschläge und Tipps für meinen weiteren beruflichen Werdegang erhalten. Diesen persönlichen Umgang schätze ich sehr – die Hilfsbereitschaft von Kollegen und Vorgesetzen ist sehr groß. Auch bei meinem großen Traum, Auslandserfahrung mit Festo zu sammeln, wurde ich von meinem Vorgesetzten und meiner Abteilung sehr unterstützt.

Auslandspraktikum bei Festo US

2016 habe ich als Praktikant bei Festo US ein spannendes Projekt in Angriff nehmen dürfen. Eine solche Auslandserfahrung in Kombination mit konkretem Praxisbezug ist aus meiner Sicht goldwert.

Der Einsatz hat sich gelohnt: Seit 2018 arbeite ich festangestellt im Master Data Management. Dort kann ich das Thema meiner Masterarbeit nun in Vollzeit vorantreiben, das heißt ich beschäftige mich mit dem Thema Stammdatenverteilung."

Lena Hägele: Control Systems Digital Pneumatics

Forschungsingenieurin Lena Hägele (rechts): nach dem Stipendium folgte der Direkteinstieg
Forschungsingenieurin Lena Hägele (rechts): nach dem Stipendium folgte der Direkteinstieg

Lena Hägele hat erfolgreich ihr Masterstudium der Technischen Kybernetik an der Universität Stuttgart abgeschlossen. Seit Anfang 2016 ist sie in der Forschung bei Festo tätig. Sie beschäftigt sich mit der Regelung pneumatischer Antriebe. Durch ein Stipendium bei Festo, verbunden mit einer Werkstudententätigkeit im Bereich der Prozessautomatisierung, konnte sie zuvor Arbeitsabläufe kennenlernen und wertvolle Kontakte knüpfen.

Werkstudententätigkeit mit fachlichem Bezug zum Studium

„Der große Vorteil meiner Werkstudententätigkeit war, dass sie inhaltlich perfekt zu meinem Studium passte. Zu meinen Hauptaufgaben gehörte die MATLAB-Programmierung einer grafischen Oberfläche zur Optimierung bestimmter Systemparameter. Diese Aufgabe war sehr herausfordernd und spannend und umfasste genau die Inhalte, die ich theoretisch an der Uni gelernt habe. Besonders beeindruckt hat mich die gute Zusammenarbeit im Team: Obwohl ich als Werkstudentin nur zeitweise vor Ort war, wurde ich sehr gut in das Team integriert.

Mentoring-Konzept im Stipendium ist Gold wert

Wie jede Stipendiatin hatte auch ich einen persönlichen Mentor. Die Promotionszeit meiner Mentorin lag noch nicht allzu lange zurück, sodass sie sich sehr gut in meine Uni-Situation hineinversetzen konnte. Zwischen uns ist eine richtige Freundschaft entstanden. Hinzu kommt, dass sie ebenfalls Technische Kybernetik studiert hat und mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Der Kontakt zu ihr besteht immer noch und ich kann auch heute auf ihre Ratschläge zurückgreifen.

Als Stipendiatin war ich Mitglied im Praktikantenbindungsprogramm „Stay Inspired“. Dies war eine super Gelegenheit, sich weiterzubilden – vor allem auch zu Themen, die in der Uni teilweise etwas zu kurz kamen, zum Beispiel Konfliktmanagement oder auch ein Assessment-Center-Training. Von diesen Weiterbildungen werde ich auch im täglichen Berufsleben profitieren können.

Glücksgriff mit vielen Vorteilen und Zukunftsperspektive

Durch mein Stipendium hatte ich viele Weiterbildungsmöglichkeiten und erhielt wertvolle Einblicke in die Praxis. Ich hatte eine sehr engagierte Betreuung und nicht zuletzt auch finanzielle Unterstützung. Auch bei meiner Masterarbeit war Festo durch ein Kooperationsprojekt mit der Universität Stuttgart vertreten. Nachdem ich diese Ende 2015 beendet habe, konnte ich im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums im Bereich der Prozessautomatisierung weitere Erfahrung sammeln, bevor ich 2016 offiziell ins Berufsleben bei Festo gestartet bin.

Mit dem Direkteinstieg in die Forschung bei Festo ist für mich ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen. Dass ich nun an einem Zukunftsthema, mit Fokus auf die Digitalisierung beteiligt bin, freut mich besonders.“

Lena Hägele im Portrait