Bewegen Sie mit uns die Welt

Berufserfahrene berichten über ihre Erfahrungen bei Festo 

Erfahrungsberichte von Berufserfahrenen bei Festo

Bei Festo haben Sie ausgezeichnete Perspektiven für die Verwirklichung Ihrer Ideen. Damit die Welt in Bewegung bleibt. Welche Aussichten wir für Sie und Ihre berufliche Weiterentwicklung bieten, erfahren Sie in ausgewählten Berichten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nadine Kärcher: Innovation Strategy and Processes

Nadine Kärcher mit der von ihr mitentwickelten Robotic Suite, einer mehrfach ausgezeichneten Programmiersoftware für den BionicCobot.
Nadine Kärcher mit der von ihr mitentwickelten Robotic Suite, einer mehrfach ausgezeichneten Programmiersoftware für den BionicCobot.

Nadine Kärcher ist seit 2008 bei Festo – eintönig war ihre Arbeit nie: Nach ihrem Dualen Studium der „Angewandten Informatik“ startete sie im Bionic Learning Network ins Berufsleben. Ihren Master of Business Engineering hat sie danach berufsbegleitend – und mit Unterstützung durch Festo – absolviert. Heute ist sie, nach einer beruflichen Station in Shanghai, im Forschungs- und Innovationsbereich bei Festo tätig und betreut dort Strategie- und Prozessthemen.

Berufsstart mit jährlichen Highlights

Mein Start ins Berufsleben war eine prägende Zeit: Im Bionic Team denken wir in Jahreszyklen und haben mit der Präsentation unserer neuesten Projekte auf der Hannover Messe immer ein echtes Highlight und einen klaren Meilenstein im Kalender. Es ist ein schönes Gefühl, gemeinsam als Team mit viel Herzblut und Energie auf ein solches Ziel hinzuarbeiten. Wenn man dann vor Ort durch die faszinierten Besucher und Medienvertreter direktes Feedback bekommt, motiviert das ungemein. Ein Highlight meiner Arbeit im Bionic Team war die Entwicklung des BionicCobots, dem ersten pneumatischen 7-Achs Knickarm-Roboter. Meine Aufgabe war die Programmierung des User Interfaces, das heißt der Bedienoberfläche. Die Herausforderung war es, eine intuitiv bedienbare Software zu erstellen. Denn beim Zukunftsthema Mensch-Roboter-Kollaboration ist es wichtig, die Hemmschwelle der Roboternutzung beispielsweise durch einfache Bedienbarkeit zu senken. Inzwischen wird an unsere Pilotprojekte angeknüpft und der Cobot durch unsere Robotic-Experten weiterentwickelt – das freut mich sehr.

Das bisher größte Abenteuer: ein Jahr Shanghai

Meine Arbeit am Cobot war dann auch der Auslöser für meinen einjährigen Auslandsaufenthalt mit Festo: Es ging für mich nach China, um die Applikationen vor Ort mit Pilotkunden zu testen. Zusammen mit meinem Partner, der ebenfalls für Festo tätig ist, ging es ein Jahr mitten hinein in den Trubel Shanghais – eine beeindruckende Stadt. Neben den vielen kleinen Abenteuern, die man in einer fremden Kultur quasi täglich erlebt, war die Arbeitserfahrung unglaublich bereichernd: Der chinesische Markt zeichnet sich durch eine experimentierfreudige und flexible Art der Zusammenarbeit aus. Die Begeisterung und Umsetzungsfreude, mit der die Kunden und Kollegen an neue Technologien herangehen, hat mich besonders fasziniert. Den Cobot verschiedenen Kunden zu präsentieren und in der Praxis zu testen, hat das Projekt für mich sehr schön abgerundet. Wir konnten in einem Jahr viel erreichen und ich blicke sehr gerne auf diese wertvolle Erfahrung zurück. Jetzt freue ich mich auf meine neue herausfordernde Aufgabe in Deutschland.

Zum Artikel "Kinderleicht einen Roboter programmieren".

Silvia Rummel: Head of Process Development Grinding Technologies

Silvia Rummel
Bindeglied zwischen Entwicklung und Produktionsanlauf: Silvia Rummel (rechts)

Silvia Rummel hat Technologiemanagement mit dem Schwerpunkt Konstruktionstechnik an der Universität Stuttgart studiert. Bereits während ihres Studiums sammelte sie Praxiserfahrung und knüpfte erste Kontakte zu Festo. Hier schrieb sie dann auch im Rahmen eines Förderprojekts ihre Diplomarbeit. Anschließend promovierte sie berufsbegleitend zum Thema „Bewertungsbasierte Tauglichkeitsprüfung von Technologiekonzepten in der Technologieentwicklung“.

Industrie liefert praxisnahen Einblick

„Mir war schon während meines Studiums klar, dass ich in die Industrie möchte. Nach meinem Abschluss bekam ich dann die Chance, bei Festo zu promovieren. Dabei war für mich die Praxisnähe ausschlaggebend – ich habe während dieser Zeit in der Forschung als Spezialistin für Technologiemanagement gearbeitet.

Inzwischen habe ich meine Promotion abgeschlossen und arbeite im Bereich Process and Technology Development, wo ich meine Erkenntnisse im Fertigungsumfeld optimal einfließen lassen kann. Ich befasse ich mich mit modernsten Verfahren und Technologien im Fabrikalltag. Die Verfahrensentwicklung ist dabei das Bindeglied zwischen Entwicklungsprojekten und dem Produktionsanlauf. Bei den meisten Projekten arbeite ich im internationalen Kontext. Die Zusammenarbeit mit unseren internationalen Werken ist sehr facettenreich – sowohl inhaltlich als auch im persönlichen Umgang mit den Kollegen weltweit.

Auf Augenhöhe mit den Kollegen

Bei meiner Arbeit erhalte ich spannende Einblicke in das gesamte Unternehmen, trage Verantwortung und habe viel Freiraum für meine Aufgaben und Entscheidungen. Gleichzeitig bietet mir Festo viele Möglichkeiten, mich weiter zu entwickeln – beruflich wie persönlich. Ich arbeite viel mit männlichen Kollegen zusammen. Die Arbeit ist sehr ehrlich und direkt, was ich sehr schätze. Ich habe noch nie erlebt, dass ich als Frau in diesem männerdominierten Beruf nicht ernst genommen wurde – im Gegenteil: Ich leiste meinen Beitrag und werde dafür geschätzt.

Das Miteinander stimmt

Bei Festo ist keine Ellenbogentaktik gefragt. Wir setzen auf das Miteinander im Team und zwischen den Abteilungen. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, zur großen Festo Familie zu gehören und bin stolz darauf, hier zu arbeiten. Mittlerweile habe ich ein kleines Team im Bereich Verfahrensentwicklung übernommen - wir führen Technologieentwicklungen durch, um neue Verfahren in die Serienfertigung zu überführen.“

Eileen Kaluza: Development Human Machine Interaction PA

Wichtig für Eileen Kaluza (rechts): das bereichsübergreifende Teamwork
Wichtig für Eileen Kaluza (rechts): das bereichsübergreifende Teamwork

Seit 2011 lernt und arbeitet Eileen Kaluza bei Festo. Zunächst absolvierte sie ein duales Studium der Informationstechnik an der DHBW mit dem Abschluss Bachelor of Engineering. Während dieser Zeit durchlief sie bereits mehrere Abteilungen. Seit 2014 arbeitet sie als Software-Entwicklerin in der Prozessautomatisierung in Denkendorf.

Ausgezeichnete Entwicklungsperspektiven

„Da ich aus Esslingen-Berkheim komme, war Festo mit seinem guten Ruf meine erste Anlaufstelle für ein duales Studium. Bereits während des Studiums konnte ich erleben, wie wichtig Festo die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist. Wir wurden sehr gut auf das anstehende Berufsleben vorbereitet. Auch jetzt, als Software-Entwicklerin in der Prozessautomatisierung, kann ich an zahlreichen internen und externen Weiterbildungsangeboten wie Schulungen, Technologie-Fortbildungen oder Sprachunterricht teilnehmen.

Entwicklung Embedded Software für Remote IO

Das Studium der Informationstechnik setzt sich aus Bereichen der Informatik und der Elektrotechnik zusammen. Daher war für mich – nachdem ich einige Abteilungen bei Festo durchlaufen hatte – klar, dass ich gerne in der Produktentwicklung arbeiten möchte. Die Arbeit direkt am Produkt macht mir Spaß und am Ende habe ich etwas Konkretes in der Hand.

Natürlich gehört auch das Programmieren zu meinen Aufgaben, aber auch dabei steht immer das Produkt im Fokus. Ich arbeite hauptsächlich an Themen rund um die Interaktion von Mensch/Maschine sowie Maschine/Maschine. Des Weiteren befasse ich mich mit der Entwicklung von Modulen für unsere Remote I/O. Diese müssen letztendlich mit externen Produkten kompatibel sein. Ich sorge also dafür, dass unsere Produkte in Automatisierungssysteme unterschiedlicher Hersteller integriert werden können.

Mein Aufgabengebiet beinhaltet auch Wettbewerbsanalysen sowie regelmäßige Tests unserer Produkte. Dadurch habe ich viel Kontakt mit anderen Unternehmen. Doch nicht nur das macht meine Tätigkeit abwechslungsreich – es ist auch der Wechsel des Arbeitsumfelds: Ich arbeite nicht nur am PC, sondern bin auch im Labor, um Versuche aufzubauen und durchzuführen. An dieser Stelle arbeite ich eng mit dem Bereich des Testings zusammen.

Bis ein Produkt auf den Markt kommt, steht einiges an: Planung, technische Freigaben, Spezifikationen und entwicklungsbegleitende Tests. Auch wenn ich als Teil eines Teams arbeite, bin ich selbst für meine Aufgaben und deren Ausführung verantwortlich. Hier sind gutes Zeitmanagement und eine strukturierte Vorgehensweise gefragt.

Kreativität und Teamarbeit

Softwareentwicklung ist ein sehr dynamischer Arbeitsbereich und ich kann meine eigenen Ideen in die Arbeit einbringen. Jedes Projekt stellt eine Herausforderung für sich dar. Meine Arbeit bietet mir die Chance, mich individuell einzubringen und weiterzuentwickeln – nicht nur in meinem Team, sondern auch durch die übergreifende Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen. Insgesamt hat das Thema Zusammenarbeit bei Festo einen hohen Stellenwert. Das merkt man zum Beispiel an regemäßigen Teambuilding-Maßnahmen. Mittlerweile habe ich Entwicklungsverantwortung in einigen Projekten.“

Daniel Ritter: Projektleiter Global Operations Projects

Als Projektleiter genießt Daniel Ritter (rechts) die Kombination aus Verantwortung und Wertschätzung
Als Projektleiter genießt Daniel Ritter (rechts) die Kombination aus Verantwortung und Wertschätzung

Daniel Ritter studierte an der Universität Paderborn Diplom-Wirtschaftsingenieurwesen/Fachrichtung Maschinenbau, bevor er 2011 seine Stelle als Assistent der Werksleitung in der heutigen Technologiefabrik Scharnhausen antrat. Danach war er als Projektleiter für verschiedenste Themen verantwortlich und leitet heute internationale Produktionsprojekte im Global Engineering.

Festo: Ein Name, der im Ingenieursstudium sehr präsent ist

„Von Festo hört man während eines Ingenieursstudiums natürlich viel. Konkret wurde es dann jedoch erst bei meiner Stellensuche. Der erste Eindruck beim Vorstellungsgespräch überzeugte mich sofort: Hier steht der Mensch im Mittelpunkt.

Gesamtzusammenhänge des Unternehmens verstehen lernen

Als Assistent der Werksleitung erhielt ich viele wertvolle Einblicke in die Gesamtzusammenhänge des Unternehmens. Die Aufgaben boten viele Herausforderungen und ermöglichten mir zugleich eine steile Lernkurve. Zu meinen Tätigkeiten zählten die Koordination interdisziplinärer Projektteams, die Begleitung und Mitgestaltung der Werksstrategie, ebenso wie die Mitarbeit in der Produktionslinie.

Nach zwei Jahren folgte der nächste Schritt: Der Wechsel ins Projektmanagement. Hier konnte ich die Verantwortung für Montageoptimierung, Fertigung und große Werksprojekte übernehmen. Ein besonderes Highlight war für mich die Beteiligung an der Planung der Technologiefabrik Scharnhausen.

Nach knapp sieben Jahren im Werk bin ich nun für internationale Produktionsprojekte im Global Engineering tätig und stelle mich neuen und auch interkulturellen Herausforderungen.

Einstieg bei Festo ist ein Glücksfall

Meine Entscheidung für Festo war definitiv ein Glücksfall. Eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist der Faktor Zwischenmenschlichkeit – dieser Punkt ist in der täglichen Arbeit bei Festo sehr ausgeprägt. Vertrauen und Wertschätzung sorgen für hohe Motivation.“