Für Visionäre der Digitalisierung

Karriere in der Software-Entwicklung, Robotik und IT  

Karriere in der Software-Entwicklung

Als Experte der Digitalisierung sind Sie überall gefragt. Doch wo bewegt Ihre Arbeit gleich ganze Industriewelten? Bei uns! Denn Grundlage unseres Erfolgs ist das gelungene Zusammenspiel von großartiger Ingenieurskunst mit ausgezeichneter Software-Entwicklung, visionärer Robotik und durchdachter IT. Ob für die Greif- oder Schweißtechnologie in der Automobilproduktion, in Verpackungsanlagen der Lebensmittelindustrie oder hochpräzisen Anlagen für die Medikamentenherstellung. Das Ergebnis sind immer intelligente und intuitive Produkte: Das perfekte Arbeitsumfeld für die Visionäre der Digitalisierung.

Software-Entwicklung Digitalisierung

Sie haben Informatik im Blut, möchten Grenzen überwinden und immer wieder Neues entwickeln? Ob als erfahrener Software-Entwickler*in oder als kreativer Berufseinsteiger*in - treiben Sie gemeinsam mit uns die Digitalisierung weiter voran. Denn: Für die Framework-Entwicklung unserer künftigen Softwarekomponenten suchen wir geballte Informatik-Kompetenz. Und weil Sie wahrscheinlich genauso technikbegeistert sind wie wir, hier ein Auszug aus unserer aktuellen TechStack:

html, html5, css, css3, javascript, typescript, angular, json, rest, web-services, cordova, c#, .net., net-core, ef-core-2.0, asp.net, asp.net-core, entity-framework, backend, azure, arm-template, docker-container, continuous-delivery, devops, continuous-integration, docker, artifactory, teamcity, jenkins, user-experience, user-interface, unit-testing, oop, uml, owl, sparql, semantic-web, Knowledge Graph, C++, ROS, Tensorflow, Python, noSQL, Grafana, Prometheus, Open AI, AWS und Linux.

Das ist Ihr Job

Sie entwickeln grundlegende Softwarelösungen für digitale Produkte als Bestandteil neuer Geschäftsmodelle. Sie konzipieren Software-Architekturen, definieren und entwickeln Software-Plattformen sowie darauf aufbauende Tools und Lösungen. Zudem implementieren Sie Integrations- und Teststrategien. Sie entwickeln produktnah geeignete Algorithmen und KI Lösungen und integrieren diese in die entsprechenden Softwarelösungen.

Das sind Sie

Sie haben Informatik, Elektrotechnik oder Mathematik studiert. Sie verfügen über umfassendes Wissen in funktionalen und objektorientierten Programmiersprachen. Sie bringen einschlägige Erfahrung in der Entwicklung von Programmiersprachen mit, haben einen guten Überblick über neue Technologien, Methoden und Trends der Software-Entwicklung. Kurzum: Sie sind stets am Puls der Zeit.

Software-Entwicklung Automatisierungstechnik

Klare Vorgaben, feste Abläufe, ein verlässlicher Ergebnisrahmen, eindeutige Strukturen – in zwei Worten: Planbare Sicherheit. In diesem Umfeld fühlen Sie sich wohl. Es geht um Engineering Software, Embedded Software, Prozessautomatisierung – immer um Kundenlösungen in großer Vielfalt. Auf Augenhöhe arbeiten Sie mit Ingenieuren*innen und Technikern*innen zusammen. Das fordert Durchsetzungskraft, Strukturiertheit und das Talent, Schnittstellen aktiv zu managen. Ob als Berufseinsteiger*in oder als berufserfahrener Spezialist*in: Bei Festo geben Sie Ihre Applikationen nicht aus der Hand sondern begleiten sie durch den gesamten Entwicklungsprozess.

Das ist Ihr Job

Sie entwickeln projektbezogene Software und Embedded Software. Sie arbeiten je nach Projekt in der Konzeption, Simulation, Berechnung, Umsetzung, Serienbetreuung. Sie verstehen sich als Schnittstelle im Requirements Engineering. Sie übernehmen Verantwortung für die Technische Dokumentation.

Das sind Sie

Sie haben Elektrotechnik, technische Informatik, Nachrichtentechnik oder Mechatronik studiert und bringen fundierte Erfahrungen in der objektorientierten Software-Entwicklung, in der Entwicklung von Embedded Software sowie in Analog- und Digitaltechnik mit. Sie verfügen über Kenntnisse in C, C++, Soft- und Firmware-Entwicklung für Microcontroller und SPS-Steuerungen, haben Embedded Know-how in Betriebssystemen und Software sowie eine ausgeprägte Affinität zu Hard- und Software. Sie zeichnen sich durch prozess- und objektorientiertes Denken aus und fühlen sich in agilen Strukturen wohl. Neben Engagement und Umsetzungsstärke bringen Sie Einfallsreichtum mit. Kurzum: Sie finden immer einen Weg für die passende Lösung.

Robotik

Als Impulsgeber der Industrie-Automatisierung ist es unsere Kernkompetenz, die Produktions- und Arbeitswelten der Zukunft mitzugestalten. Und wir sind uns sicher: Der industrielle Wandel verlangt ein neuartiges Zusammenspiel von Menschen, Maschinen und Daten. Eine entscheidende Rolle spielen dabei selbstlernende Systeme und roboterbasierte Automatisierungslösungen, die Hand in Hand mit dem Menschen zusammenarbeiten. Wir nehmen diesen Trend auf und begegnen ihm mit der Entwicklung eigener kollaborativer Roboter – so genannter Cobots. Unser Ziel: Die Entwicklung lernfähiger Robotik-Systeme mit künstlicher Intelligenz. Unsere Technologien: Für echte Experten der Robotik, wie ein Blick in unsere TechStack verrät:

Funktionale Sicherheit nach ISO 13849, IEC 62061, DIN EN 61508, Embedded C, ARM Microcontroller, EtherCAT, CANopen, PROFIsafe, FSoE, Angular, Three.js, HTML5, Javascript/TypeScript, WPF, C#

Das ist Ihr Job

Als Experte der Robotik entwickeln Sie bei uns Embedded Software für Industrie-Robotersysteme mit integrierten funktionalen Sicherheitsfunktionen. Sie konzipieren und realisieren PC-basierende oder webbasierte Tools zur Inbetriebnahme, Parametrierung und Programmierung von Sicherheitsfunktionen in Automatisierungskomponenten. Sie erarbeiten Sicherheitsarchitekturen für Automatisierungssysteme und erstellen produktbezogene Spezifikationen und Designs mit Hilfe von Requirements und Life Cycle Management Tools.

Das sind Sie

Sie haben ein abgeschlossenes Studium in Robotik, Informatik oder eine vergleichbare Qualifikation und mehrjährige Berufserfahrung mit Produkt- oder Systementwicklung in der Robotik. Sie haben Erfahrung in der Entwicklung von Safety- oder Automatisierungsprodukten. Selbständiges und lösungsorientiertes Arbeiten in fachübergreifenden agilen Entwicklungsteams ist Ihnen wichtig. Sie haben ein hohes Maß an Eigenmotivation und Überzeugungskraft. Kurzum: Sie wollen als Experte der Robotik die Produktions- und Arbeitswelten der Zukunft gestalten. Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Interview: Dr. Roger Kehl, Senior Vice President Information Management Festo

„Wir wissen, dass wir uns früh mit den Themen der Zukunft beschäftigen müssen.“
„Wir wissen, dass wir uns früh mit den Themen der Zukunft beschäftigen müssen.“

Die IT befindet sich seit einigen Jahren im Wandel. Die Durchdringung mit IT nimmt in nahezu allen Bereichen deutlich zu. Digitale Produkte, eine digitale Kundenschnittstelle und die digitale Fabrik sind nur drei Beispiele der aktuellen Herausforderungen. Zahlreiche IT Innovationen eröffnen laufend neue Möglichkeiten. Dr. Roger Kehl, Senior Vice President Information Management, gibt im Interview einen Überblick über die Aktivitäten und Ausrichtung seines Bereichs.

In der IT ist in den letzten Jahren ein großer Wandel passiert. Wo steht die IT heute?

Dr. Roger Kehl: Klassisch kommen wir aus einer Welt, in der IT bedeutete, Netzwerke, Server, Applikationen und Arbeitsplatz-Rechner bereitzustellen. Informationstechnologie ist in den letzten Jahren aber mehr und mehr zum differenzierenden Wettbewerbsfaktor geworden. Dies betrifft zum einen die Effizienzpotentiale, die sich für Festo beispielsweise im Umfeld von Produktion und Logistik ergeben, zum anderen auch neue Themen wie digitale Produkte und Services – die Frage, wie wir Kunden digital durch unsere Angebote leiten (Customer Journey).

Wie treiben Sie das Thema vernetzte Fabrik voran?

Erweiterungspläne, neue Fabriken und Logistikzentren mit IT zu unterstützen und gleichzeitig Innovationspotentiale durch Stichworte wie Smart Factory, Digital Supply Chain, Simulationen/ Digital Twins, IT-Automatisierungen gemeinsam mit unserem Operations-Team für Festo zu definieren und zum Leben zu erwecken.

Das Thema Cloud spielt auch für Digital Business eine große Rolle. Wie sieht Ihre Zusammenarbeit mit diese Bereich aus?

Wir arbeiten sehr eng mit dem Bereich Digital Business zusammen, um neue Möglichkeiten für Festo zu erschließen. Dies geschieht in gemischten Teams und mit agilen Methoden. Beispielsweise unterstützen wir bei der Digitalisierung der Festo Produkte. Dafür entwickeln wir gemeinsam Ideen, wie wir aus Daten Mehrwertservices für Kunden generieren, die dann in neue Geschäftsmodelle für Festo münden.
Hauptbaustein ist die Azure-Cloud-Plattform von Microsoft, auf deren Basis beispielsweise derartige IoT-Szenarien abgebildet werden. Ferner gibt es die Integration in unsere Abwicklungsprozesse zur Bestellung und Fakturierung von digitalen Produkten sowie spezifische Bausteine, um dieses neue Geschäft zu ermöglichen: die AppWorld, das Lizenz-Management, die Installed Base und die Big Data Platform. Damit schaffen wir gemeinsam die Grundlagen zum Verkauf von Software und ermöglichen beispielsweise auch den Vertrieb von Abo-Modellen, was in der bisherigen Abwicklung schlicht nicht möglich war.

Wie stellen Sie sicher, dass unsere IT trotz der immer kürzeren Innovationszyklen vorne mit dabei ist?

Wir wissen, dass wir uns früh mit den Themen der Zukunft beschäftigen müssen. Ein Format, das wir nutzen, ist der IT Innovation Day. Im November 2018 fand er zum vierten Mal statt. Dazu laden wir jedes Jahr externe Referenten ein und tauschen uns gemeinsam mit Vertretern aus den Fachbereichen aus, welche Potentiale neue Technologien für uns bieten können. In der Rückschau haben sehr viele der diskutierten Themen ihren Weg in die Welt von Festo gefunden: beispielsweise Cloud Computing, Big Data oder Fiori – dem SAP „in der Hosentasche“. Andere sind in einer frühen Phase der Implementierung, wie HoloLens oder Künstliche Intelligenz.

Birgt es nicht auch ein Risiko, wenn wir neue Technologien so früh implementieren?

Ja, das ist richtig. Neue Systeme und Anwendungen und insbesondere innovative Technologien sind nicht immer zu 100 Prozent ausgereift. Auch die IT-Anbieter erhöhen den Innovationsgrad und es ist durchaus zu beobachten, dass Fehler vorliegen, die erst nach und nach gelöst werden. Deshalb werden wir immer wieder auch mit Fehlern umgehen müssen. Unsere Aufgabe ist es, den richtigen Zeitpunkt zu finden, wann eine Technologie reif genug ist für den Einsatz bei Festo und trotzdem die Bereitschaft zu haben, ein gewisses Risiko einzugehen, dass nicht alles vom Start weg perfekt funktioniert.

Hinter all den neuen Themen braucht es vor allem motivierte und kompetente Mitarbeiter/-innen, die ständig bereit sind, Neues zu lernen und umzusetzen. Früher haben das Wissen und die Fähigkeiten, die wir im Studium oder der Ausbildung gelernt haben, rund 15 Jahre „gehalten“. Heute geht alles viel schneller. Generell sind IT-Experten überall sehr gefragt. Aber nicht nur in Deutschland: Die IT ist schon lange nicht mehr nur in Scharnhausen, wir sind sehr international aufgestellt. 40 Prozent unserer Mitarbeiter sitzen im Ausland: Kaunas, Islandia/New York, Sao Paolo, Shanghai, Jinan und Singapur.