Bereit für die Weltmeisterschaft der Berufe

Lukas Bosslet fiebert den WorldSkills in Abu Dhabi entgegen 

Lukas Bosslet

Im Oktober heißt es für Lukas Bosslet: Ab nach Abu Dhabi. Dort finden vom 14. – 19. Oktober 2017 die WorldSkills, die Weltmeisterschaft der Berufe, statt. Für den Zerspanungsmechaniker aus Rohrbach laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Bereits im September 2016 qualifizierte sich der 21-jährige Zerspanungsmechaniker im Bereich Drehtechnik für die diesjährigen WorldSkills in Abu Dhabi. Dort werden sich im Oktober über 1.200 junge Fachkräfte aus 77 Ländern in 51 Disziplinen, so genannten Skills, aneinander messen. Lukas wird gemeinsam mit 41 weiteren Teilnehmern für das Team Deutschland antreten. Mit dem Ziel unter die besten Zehn seiner Kategorie zu kommen, gehen die Vorbereitungen nun langsam aber sicher in die heiße Phase.

Abu Dhabi rückt näher

Seit November 2015 trainiert Lukas Bosslet bereits für die WorldSkills – inzwischen fünf Mal die Woche. Im Fokus des Trainingsplans stehen Schnelligkeit und die Qualität der Arbeit. Natürlich spielt bei einem internationalen Wettbewerb auch der sprachliche Faktor eine wichtige Rolle. „Deshalb besuche ich seit Anfang des Jahres einen Englischkurs, denn die Bediensprache der Maschinen wurde auch angepasst“, erklärt Lukas Bosslet. Bevor es nach Abu Dhabi geht, stehen noch ein Mentaltraining und weitere Vorbereitungstreffen mit dem gesamten Team von WorldSkills Germany auf dem Programm. Die Werkzeuge und Messmittel wurden bereits nach Abu Dhabi versendet.

WorldSkills Abu Dhabi

Ein internationaler Vergleich

Erste Eindrücke von dem, was in Abu Dhabi auf ihn zukommen wird, konnte Lukas bereits bei den russischen Meisterschaften (WorldSkills High Tech) in Jekaterinburg sammeln, wo er sich mit anderen Auszubildenden auf internationaler Ebene im CNC-Drehen messen konnte. „Natürlich bin ich etwas nervös“, gesteht er. Doch er fühlt sich durch das intensive Training sehr gut vorbereitet, daher überwiegt eher die Vorfreude. So auch bei seinem Betreuer Florian Schmitt, Ausbilder bei Festo, der sehr optimistisch auf die bevorstehende Herausforderung blickt: „Ich weiß, dass Lukas ganz vorne mitspielen kann.“

Bis zum Abflug heißt es jetzt noch: viel trainieren. Doch Übung macht ja bekanntlich den Meister – vielleicht sogar den Weltmeister.