08.04.2013

Die Gewinner der “Festo Challenge: Principle to Product” stehen fest

Die Gewinner der “Festo Challenge: Principle to Product” stehen fest

Aus zahlreichen Einreichungen wurden nun die fünf besten ausgewählt
Vor genau einem Jahr hat Festo auf der Hannover Messe 2012 den Ideenwettbewerb „Festo Challenge: Principle to Product“ ausgeschrieben.

Gewinner der “Festo Challenge: Principle to Product” stehen fest

Aus zahlreichen Einreichungen wurden nun die fünf besten ausgewählt

 

Vor genau einem Jahr hat Festo auf der Hannover Messe 2012 den Ideenwettbewerb „Festo Challenge: Principle to Product“ ausgeschrieben. Eine fünfköpfige Expertenjury hat nun die fünf Gewinner gewählt. Die ausgezeichneten Ideen werden auf der Hannover Messe 2013 auf dem Hauptstand von Festo in Halle 15, Stand D07 im Rahmen einer Sonderausstellung präsentiert.

 

Die beiden mechanischen Prinzipien der Rotation und Translation sind Grundlage zahlreicher Lösungen in der Automation. 1929 entdeckte der Künstler und Techniker Paul Schatz durch die Umstülpung eines Körpers als drittes Prinzip die räumliche Inversion. Um dieses Phänomen genauer zu untersuchen, lobte das Bionic Learning Network von Festo gemeinsam mit dem Rat für Formgebung einen deutschlandweiten, interdisziplinären und mit insgesamt 33.000 Euro dotierten Ideenwettbewerb für Studierende der Bereiche Design und Ingenieurwissenschaften aus. 75 Studierende hatten ihre Ideen eingereicht, fünf davon wurden jetzt ausgezeichnet.

 

Ziel des Ideenwettbewerb war es, dass sich die Teilnehmer  mit dem ungewöhnlichen Bewegungsprinzip auseinandersetzen und eine industrielle Anwendung finden. „Mit dem Wettbewerb wollten wir die Design- und Ingenieurswelten zusammenführen und zum interdisziplinären Arbeiten anregen“, erklärte Jurymitglied Dr.-Ing.  Heinrich Frontzek, Leiter Corporate Communication bei Festo.

 

„Die vielfältigen Einreichungen sowie die unterschiedlichen Berufsgruppen zeigen auf, wie wichtig solche Kooperationen sind“, so Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung und Jurymitglied. „Um die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft nachhaltig zu stärken, ist es notwendig, dass an den Hochschulen zwischen Designstudiengängen und ingenieurorientierten Studiengängen ein stärkerer Austausch stattfindet. Dieser interdisziplinäre Netzwerkgedanke findet sich in diesem Wettbewerb umgesetzt“, betont Kupetz.

 

Der erste Preis, dotiert mit 10.000 Euro, ging an das Projekt „HOCHDREI Verpackungsmaschine“. Eingereicht wurde es von drei Studierenden der Hochschule Magdeburg-Stendal, Ann Julea Rajahkumar, Andreas Michel und Daniel Strohbach. Die innovative Maschine HOCHDREI kann Schüttgüter in drei Foliensträngen zeitgleich in einem Zyklus verpacken.

 

Der zweite Platz mit einem Preisgeld von 7.000 Euro wird an den Architekturstudenten Matthias-Gabriel Kalfoglou der Universität Stuttgart für seine Einreichung „Architecture & Music - Dynamic Acoustics“ verliehen. Er gestaltete ein akustisches System, das flexibel auf die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten und die Ansprüche der Musiker angepasst werden kann.

 

Das Projekt „InversionPROpeller“ wurde von David Boja, Student der Produktgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, eingereicht und erhielt den dritten Platz sowie ein Preisgeld von 6.000 Euro. David Boja entwickelte einen Propeller, welcher sich durch Umstülpung fortbewegt. Grundlage dieser Idee war es, die Inversion in ein Rückstoßprinzip zu übersetzen.

 

Die Jury entschied sich dafür, zwei vierte Plätze zu vergeben, jeweils dotiert mit 5.000 Euro.

 

Das Projekt „Stereometrisches Oloidportal“ wurde von Florian Haizmann und Moritz Spielberg eingereicht, Studierende an der Hochschule Esslingen, Fachbereich Automatisierungstechnik, und an der Köln International School of Design. Bei dieser Idee handelt es sich um ein Raumportal, beispielsweise für Pick-and-Place Anwendungen. Das Neuartige daran ist, dass man sich mit nur zwei rotatorischen Antrieben durch einen dreidimensionalen Raum bewegen kann, allerdings nur auf einer definierten Bahn.

Malte Licht und Uli Feuersänger von der Universität der Künste Berlin, Fachbereich Gestaltung, haben das Projekt „Adventskalender 24“ eingereicht. Es handelt sich um einen umstülpbaren Würfel als Kalender. Über die Inversion kann man nach dem richtigen Türchen suchen.

 

Die fünf Gewinner-Ideen werden  vom 8. bis 12. April 2013 auf der Hannover Messe 2013 auf dem auf dem Hauptstand von Festo in Halle 15, Stand D07 zu sehen sein.

 

Gemeinsame Pressemitteilung von Festo und dem Rat für Formgebung.

 

Weitere Informationen und Bildmaterial zu allen Preisträgern und ihren Projekten unter nachstehenden Links:

www.festo.com/de/smartinversion

http://www.german-design-council.de/designpreise/festo-challenge.html

http://www.paul-schatz.ch/seine-entdeckungen/der-umstuelpbare-wuerfel/

 

Kontakt für Rückfragen:

Festo AG & Co. KG

Julia Duwe, Leitung Corporate Communication – Technology

Telefon: 0711-347-4078, E-Mail: duju@de.festo.com

 

Rat für Formgebung

Julia Kostial, Management Unternehmenskommunikation
Telefon: 069-74748639, E-Mail: kostial@german-design-council.de

 

Festo im Überblick

Festo ist weltweit führend in der Automatisierungstechnik und Weltmarktführer in der technischen Aus- und Weiterbildung. Pneumatische und elektrische Antriebstechnik von Festo stehen dabei für Innovation in der Industrie- und Prozessautomatisierung – vom Einzelprodukt bis zur einbaufertigen Lösung. Innovationen für höchstmögliche Produktivität der Kunden, weltweite Präsenz und enge Systempartnerschaft mit den Kunden sind dabei die Markenzeichen von Festo. Weltweit arbeiten 16.200 Mitarbeiter in 61 eigenen Gesellschaften von Festo. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2012 liegt bei 2,2 Mrd. Euro. www.festo.com

 

Rat für Formgebung im Überblick

Der Rat für Formgebung ist eine unabhängige und international agierende Institution, die Unternehmen darin unterstützt, Designkompetenz effizient zu kommunizieren und gleichzeitig darauf abzielt, das Designverständnis der breiten Öffentlichkeit zu stärken. 1953 auf Beschluss des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, setzt sich der Rat für Formgebung mit seinen Wettbewerben, Ausstellungen, Konferenzen, Seminaren und Publikationen für gutes Design ein. Dem Stifterkreis des Rat für Formgebung gehören aktuell 170 in- und ausländische Unternehmen an, die mehr als 1,6 Millionen Mitarbeiter beschäftigen.

Ansprechpartner:

Julia Duwe

+49(711)347-4078
+49(711)34754-4078

Festo Media Service

 
 

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Festo Challenge 1. Preis: „HOCHDREI Verpackungsmaschine“