02.12.2013

Mehr Lernende - weniger Budgets

Mehr Lernende - weniger Budgets

Jeder Zweite bildet sich weiter - aber wer zahlt?
In ihrer aktuellen Erhebung zur Erwachsenenbildung attestiert die Statistik Austria, dass sich heute deutlich mehr Erwachsene weiterbilden..

... als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig zeigt die Umfrage für das Trendbarometer Industrie 2013 bei den Bildungsbudgets der Unternehmen einen gegenläufigen Trend. Stellt sich die also Frage: Wer zahlt?

Know-how zählt, das gilt für Unternehmen ebenso wie für deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wer erfolgreich sein will, muss etwas dafür tun. Weiterbildung liegt daher im Trend. Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher lernen. Das bestätigt auch die aktuelle Erwachsenenbildungserhebung 2011/2012 der Statistik Austria. Im Vergleich zur Vorgängerstudie (Erwachsenenbildungserhebung 2007) stieg die Weiterbildungsquote bei den Personen im Haupterwerbsalter (25 bis 64 Jahre) um rund 6 Prozent, dabei war der Anstieg bei Frauen (+7,0 Prozentpunkte) höher als bei Männern (+4,4 Prozentpunkte).

Mehr Weiterbildungsteilnehmer, weniger Geld
Laut Statistik Austria stieg der Anteil der Personen im Haupterwerbsalter, die nicht-formale Bildungsaktivitäten (d.h. Weiterbildung in Kursen, Seminaren, Workshops, Vorträgen, Schulungen am Arbeitsplatz oder in Privatunterricht) in den letzten zwölf Monaten vor dem Befragungszeitpunkt wahrnahmen von 39,8% (2007) auf 45,5% (Erwachsenenbildungserhebung 2011/2012). Eine gegenläufige Entwicklung zeigt sich
interessanterweise bei den Bildungsbudgets der Unternehmen. Eine im Frühjahr 2013 durch Gallup im Auftrag von Festo durchgeführte Umfrage für das Trendbarometer Industrie 2013 bildet eine zunehmende Zurückhaltung bei den Bildungsbudgets von Industriebetrieben ab. Und das, trotz oft zitiertem Technikermangel.

 

Wer zahlt?
Gaben im Jahr 2008 noch 68 Prozent der für das Trendbarometer befragten Unternehmen steigende Budgets für Weiterbildung an, gingen 2011 nur 51 Prozent von Budgetsteigerungen in diesem Bereich aus und 2013 sogar nur mehr 46 Prozent.

Werden arbeitende Menschen also künftig für ihre Weiterbildung häufiger in die eigene Tasche greifen müssen? Ing. Hermann Studnitzka, Leitung Festo Didactic Concepts: „Wir sehen, dass die berufliche Weiterbildung immer stärker vom Engagement der Mitarbeiter selbst abhängt. Oft wird erwartet, dass man sich privat weiterbildet. Dabei sollte es auch insbesondere im Interesse der Unternehmen liegen, die eigenen Mitarbeiter fit für die künftigen Herausforderungen zu machen – nur so wird der Erfolg langfristig gesichert. Mein Tipp an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lautetet daher: Fragen Sie Ihre Vorgesetzten gezielt nach Möglichkeiten der Weiterbildung. Es sichert Ihre Zukunft und die des Unternehmens.“

Förderungen immer wichtiger

„Aus- und Weiterbildungen bei entsprechend zertifizierten Schulungsanbietern werden auf Bundes- und Landesebene aktiv gefördert“, so Studnitzka. Aber wer fördert was, wen und wie? Festo bietet daher eine Förderungsberatung unter der Serviceline 01/910 75-300 bzw. per Email unter tac@at.festo.com an. Festo Didactic selbst verfügt über die Bildungsträger-Zertifizierungen für Förderungen in Wien, Niederösterreich – und seit heuer neu – für  Salzburg und Tirol. Auch beim WAFF ist Festo als anerkannter Bildungsträger gelistet, so dass von Festo durchgeführte Schulungen auch durch das WAFF finanziell unterstützt werden.

www.festo-tac.at

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Ansprechpartner:

Alexander Lille

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Grafik Bildungsbudget Wie werden sich die Budgets für Weiterentwicklung in Zukunft in Ihrem Unternehmen entwickeln?
Studnitzka Ing. Hermann Studnitzka, Leitung Didactic Concepts Festo Österreich