24.06.2016

Robotik von Festo lässt Kinder staunen

Robotik von Festo lässt Kinder staunen

Volksschüler experimentieren im Robotiklabor am TGM mit echten Industrierobotern
Wie viel Spaß Technik macht, das konnten 21 Mädchen und Burschen aus der 4. Klasse der Volksschule Gilgegasse im Juni selbst erleben.

Wie viel Spaß Technik macht, das konnten 21 Mädchen und Burschen
aus der 4. Klasse der Volksschule Gilgegasse im Juni selbst erleben.
Der Besuch im Labor von PRIA, dem Practical Robotics Institute Austria am TGM, war ihr absolutes Highlight eines spannenden Forschungsjahres. Als besondere Überraschung warteten dort echte Industrieroboter auf die kleinen Forscherinnen und Forscher.


Festo setzt sich proaktiv für die Förderung des Technikernachwuchses ein. Der Spezialist für Automatisierung und Aus- und Weiterbildung in der Technik setzt dabei auf nachhaltige Projekte wie Leonardino (www.leonardino.at) und die Zusammenarbeit mit Schulen, FHs oder Universitäten. Bereits seit längerem gibt es eine enge Kooperation zwischen Festo und PRIA, dem Practical Robotics Institute Austria am TGM in Wien.   

Praxis und Forschung
Im Unterricht des TGMs kommt neben einem Mini-H-Portal auch eine größere, vom Festo Technic and Applicationcenter Wien entwickelte Portal-Lösung zum Einsatz. Verwendet wird das vielseitige Handling zum Beispiel von der Abteilung für Informationstechnologie, um das Arbeiten mit industriellen Steuerungen praktisch zu üben und so Einblicke in die Programmierung von Robotern zu gewinnen. Aber auch in Richtung Industrie 4.0 wird mit dem Portal am PRIA geforscht. Der Einsatz der Schüler des TGMs begeistert Ing. Leopold Schagl, den Leiter des Technic and Applicationscenters von Festo Österreich: „Ein Schüler hat binnen kürzester Zeit ein Programm entwickelt, das Grafiken in Bahn-Bewegungen übersetzt, so dass das Portal zum Robo-Zeichner wird. Das zeigt, wie kreativ der Technikernachwuchs beim Einsatz neuer Technologien ist.“ Klar, dass so viel „Drive“ und echte Industrierobotik auch bei den jungen Besuchern aus der Volksschule Gilgegasse für Begeisterung sorgte.

 

Industrieroboter in „Action“

Das findige Team des PRIA hatte sich viele spannende Aufgaben für die kleinen Forscherinnen und Forscher überlegt. So zeichnete der Portal-Roboter ein Bild des pfiffigen Forschungsfreundes Leonardino. Aber nur zuzusehen, das wäre ja langweilig. Darum konnten sich die Schülerinnen und Schüler auch selbst an der Steuerung des Industrieroboters versuchen. Ein besonders gutes Vorstellungs- und Orientierungsvermögen war an einer weiteren Station gefragt, bei der das Mini-H-Portal von Festo zum Einsatz kam. Dabei galt es den Weg durch ein Labyrinth zu finden. Die Volksschülerinnen und -schüler mussten die Steueranweisungen an den Roboter sehr genau überlegen, um nicht mit den „Wänden“ des Labyrinths zu kollidieren. Im Anschluss ging es hoch hinaus mit einem Knickarmroboter. Hier wurden Würfel aufeinander gestapelt – im Idealfall natürlich ohne den Turm dabei umfallen zu lassen. Gar nicht so einfach mit all den beweglichen Achsen des Roboters.


Mobile Robotik sorgt für Bewegung

Auch mobile Robotik konnte vor Ort live erlebt und selbst ausprobiert werden. Die Schülerinnen und Schüler steuerten den vielseitigen Lernroboter Robotino von Festo Didactic per Joystick durch einen Parcours und lernten dabei verschiedene Sensoren und ihre Funktionen kennen. Und schließlich waren Handarbeit und Genauigkeit gefragt: Jedes der Kinder durfte einen lichtsensitiven Roboter basteln, der ganz von selbst einer Lichtquelle folgte.


Kleine Besucher – große Begeisterung
Aktivitäten wie diese sollen den Kindern die Technik und vor allem eine technische Ausbildung schmackhaft machen. DI (FH) Mag. Dr.techn. Gottfried Koppensteiner, Abteilungsvorstand der höheren Abteilung für Informationstechnologie am TGM und Leiter des PRIA: „Die von Festo zur Verfügung gestellten, frei programmierbaren Industrielösungen machen das Robotik-Labor zu einem beliebten Treffpunkt für talentierte Tüftler aus den verschiedensten Fachbereichen an unserer Schule. Die Besucherinnen und Besucher diesmal waren zwar noch etwas kleiner – die Begeisterung aber mindestes ebenso groß. Das sind Erlebnisse, die die Kinder nie vergessen.“

Ein Highlight für die Kids
Felix Hofstadler, Lehrer an Volksschule Gilgegasse: „Wir beschäftigen uns im Unterricht intensiv mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen. Physikalische Experimente gehören da ebenso dazu, wie das Programmieren mit Scratch und sogar ein Schulroboter. Der Besuch im Robotik-Labor des PRIA am TGM war daher der absolute Höhepunkt des heurigen Forschungsjahres – ein ganz besonderer Tag für unsere jungen Forscherinnen und Forscher!“


www.festo.at
www.pria.at

Ansprechpartner:

Alexander Lille

+43(664)3074417
+43(1)91075-314

Festo Media Service

 
 

Fotos

Bildunterschriften Download
Portal Die Schülerinnen und Schüler konnten sich selbst an der Steuerung eines Portal-Roboters versuchen. Leopold Schagl, der Leiter des Festo Technic and Applicationcenters, staunte über die Geschicklichkeit der Kids im Umgang mit der Technik. Bilder: Festo / Martina Draper
Labyrinth 1 Das Mini-H-Portal von Festo führt durch ein Labyrinth. Die Steueranweisungen an den Roboter sind sehr genau zu überlegen, um nicht mit den „Wänden“ des Labyrinths zu kollidieren. Bilder: Festo / Martina Draper
Labyrinth 2 Das Mini-H-Portal von Festo führt durch ein Labyrinth. Die Steueranweisungen an den Roboter sind sehr genau zu überlegen, um nicht mit den „Wänden“ des Labyrinths zu kollidieren. Bilder: Festo / Martina Draper
Roboter basteln Jedes der Kinder durfte einen lichtsensitiven Roboter basteln, der ganz von selbst einer Lichtquelle folgte. Bilder: Festo / Martina Draper
Felix Hofstadler Felix Hofstadler, Lehrer an Volksschule Gilgegasse: „Der Besuch im Robotik-Labor des PRIA am TGM war der absolute Höhepunkt des heurigen Forschungsjahres“. Bilder: Festo / Martina Draper
Personen (v.l.n.r.) Ing. Leopold Schagl, Leiter des Technic and Applicationcenters von Festo Österreich, Dipl.-Ing. Wilfried Lepuschitz, PRIA, Mag. Erhard List, BSc., PRIA, und DI (FH) Mag. Dr.techn. Gottfried Koppensteiner, Abteilungsvorstand der höheren Abteilung für Informationstechnologie am TGM und Leiter des PRIA. Bilder: Festo / Martina Draper