Korrosionsbeständigkeitsklasse KBK

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Was bedeutet eigentlich KBK?

KBK steht für Korrosionsbeständigkeitsklasse


  • KBK0: sehr leichter bzw. kein Schutz
    Keine Korrosionsbeanspruchung. Gilt für kleine, optisch nicht relevante Normteile wie Gewindestifte, Sicherungsringe, Spannhülsen etc., die üblicherweise nur in der Ausführung phosphatiert oder brüniert (ggf. eingeölt) am Markt angeboten werden, sowie für Kugellager (für Bauteile < KBK3) und Gleitlager.
  • KBK1: leichter Schutz
    Niedrige Korrosionsbeanspruchung. Trockene Innenanwendung bzw. Transport- und Lagerschutz. Gilt auch für Teile hinter Abdeckungen im nicht sichtbaren Innenbereich, oder Teile die im Anwendungsfall abgedeckt sind (z.B. Antriebszapfen).
  • KBK2: mittlerer Schutz
    Mäßige Korrosionsbeanspruchung. Innenanwendung, bei der Kondensation auftreten darf. Außen liegende sichtbare Teile mit vorrangig dekorativer Anforderung an die Oberfläche, die in direktem Kontakt zur umgebenden industrieüblichen Atmosphäre stehen.
  • KBK3: starker Schutz
    Starke Korrosionsbeanspruchung. Freibewitterung unter gemäßigten korrosiven Bedingungen Außen liegende sichtbare Teile im direkten Kontakt zur umgebenden industrieüblichen Atmosphäre bzw. Medien wie Lösemittel und Reiniger mit vorrangig funktioneller Anforderung an die Oberfläche.
  • KBK4: schwerer Schutz
    Besonders starke Korrosionsbeanspruchung, Freibewitterung unter schweren korrosiven Bedingungen, Teile im Bereich aggressiver Medien, z. B. in Chemie- oder Lebensmittelindustrie. Diese Anwendungen sind ggf. durch Sonderprüfungen (siehe auch FN940082) mit entsprechenden Medien abzusichern.