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Gerhard Schubert
GmbH
Industriegebiet Südost
Hofäckerstrasse 7
D-74564 Crailsheim
www.gerhard-schubert.de
Tätigkeitsfeld:
flexible Verpackungslösungen,
TLM-Verpackungsmaschinen,
-anlagen und -roboter
Nachgefragt
trends in automation:
Wie
begegnet man als Hersteller
von Verpackungsmaschinen
dem Trend, immer kosten-
günstiger anbieten zu müs-
sen?
Reiner Weidmann:
Mit hoch-
flexiblen Verpackungsmaschi-
nen, die Kunden auch für an-
dere Produkte nutzen können.
Mit einfachen Erweiterungs-
und Umstellungsmöglichkei-
ten. Das ist einer der wesent-
lichen Unterschiede zwischen
Low-Cost- und High-End-An-
lagen.
Mit welchen Lebenszeiten von Verpackungsmaschinen
rechnet man in der Lebensmittelbranche?
Weidmann:
Unsere Maschinen können 10, 15 und 20 Jahre
betrieben werden. Das Problem ist aber, dass Unternehmen
das Risiko nur auf zwei, vielleicht drei oder im Höchstfall auf
vier Jahre umlegen wollen.
Welche Rolle spielt der Anschaffungspreis einer Anlage?
Weidmann:
Nicht nur der günstige Anschaffungspreis einer
Verpackungsmaschine ist ausschlaggebend für den unter-
nehmerischen Erfolg. Auch deren Verfügbarkeit, Qualität und
Lebensdauer, also die so genannte Lifecycle-Cost-Betrach-
tung.
Spielen auch die Komponenten eine entscheidende Rolle?
Weidmann:
Auf jeden Fall. Im Prinzip können wir jedes Pro-
dukt, jedes Ventil auf dem Markt verbauen. Will man jedoch
Nachhaltigkeit mit adäquaten Lifecycle Costs erzeugen, muss
man auf hochwertige Komponenten zugreifen. Hier fallen
Aspekte wie die technische Qualität des Produkts, die Markt-
führerschaft des Herstellers und die Zuverlässigkeit des
Lieferanten ins Gewicht.
Wie wichtig ist heute die Grösse einer Verpackungsma-
schine und wie lassen sich Baugrössen noch reduzieren?
Weidmann:
Die Grösse einer Verpackungsmaschine ist mitt-
lerweile sehr wichtig. Platz ist Geld, je mehr Raum eine An-
lage beansprucht, desto teurer wird sie für den Kunden. Bau-
grössen lassen sich reduzieren, indem man standardisierte
Komponenten verwendet, die klein bauen. Hinzu kommen
modernste Technologien. Einst starr mit Ketten getaktete
Maschinen ersetzen wir heute durch intelligente Anlagen,
die Produkte flexibel bewegen.
per Lösen und Wiedereindrehen zweier
Schrauben durch Blindplatten ersetzt
werden. Auf Basis von drei Bauteilen rea-
lisiert Schubert so bis zu 30 Varianten.
Geringer Verbrauch, hohe Verfügbarkeit
Auf diese intelligente und einfache Weise
erhöht der Weltmarktführer für Toploading-
Verpackungsmaschinen aus Crailsheim
die Flexibilität seiner Anlagen nachhaltig.
Kurze Umrüstzeiten, ein reduzierter Ener-
gieverbrauch und die höhere Verfügbar-
keit der High-End-Anlagen verschaffen
dem Unternehmen mit einer mehr als vier
Jahrzehnte andauernden Erfolgsgeschi-
chte einen entscheidenden Wettbewerbs-
vorteil auf dem Weltmarkt der Lebens-
mittel-Verpackungsmaschinen.
Vorsprung durch minimalen Footprint
Die zentrale Schnittstelle des automati-
schen Werkzeugwechslers ist die Ven-
tilreihe VUVG. Sie überträgt schnell und
zuverlässig Energie und Steuerimpulse.
Und: Sie baut extrem klein. Ihr minimaler
Footprint unterstützt die kompakte Kon-
struktion des automatischen Werkzeug-
wechslers und ermöglicht die Montage
direkt am Zylinder. Ein Durchfluss von bis
zu 100 % mehr als herkömmliche Ventile
sorgt für eine hohe Energiedichte bei
einer Druckfähigkeit von bis zu 10 bar.
Von Vorteil für die Entwicklung des auto-
matischen Werkzeugwechslers von Schu-
bert war ausserdem die hohe Modulari-
tät der Ventilreihe. Die Grundplatte lässt
sich durch Verschieben der Stopfbuch-
sen leicht umrüsten und auf die erfor-
derlichen Funktionen anpassen. Auf ihrer
Vorderseite können einzelne Ventile
Reiner Weidmann,
Leiter Einkauf
der Gerhard Schubert GmbH
www.festo.com/catalog/vuvg
is
2.11-03
Magnetventile VUVG