Wissensaustausch:
Menschen
nehmen rund 70 Prozent ihres
Wissens auf informellem Weg
auf, etwa im Freundeskreis
oder im Alltag.
an grafischen Zeichen oder der Aufbau
von „Eselsbrücken“. Diese stützen sich
auf zwei Grundpfeiler: die Assoziation
und Umwandlung von Wörtern in Bilder
und Modellen. Mit ihnen lassen sich selbst
komplexe Inhalte einfach „abspeichern“
und wieder „abrufen“. So gibt es etwa für
das Erlernen der Planetennamen unseres
Sternensystems und deren Entfernung zur
Sonne eine einfache Eselsbrücke:
M
ein
V
ater
e
rklärt
m
ir
j
eden
S
onntag
u
nseren
N
achthimmel. Dabei steht jeder der An-
fangsbuchstaben für einen Planeten mit
dem gleichen Anfangsbuchstaben. Das
Me in Mein für Merkur (sonnennächster
Planet), das V in Vater für Venus (zweit-
nächster Planet von der Sonne aus) und
so weiter … Erde, Mars, Jupiter, Saturn,
Uranus und Neptun.
Aller Anfang ist nicht immer einfach, be-
sonders der allen Lernens. Denn selbst bei
besten Vorsätzen und Absichten – ausrei-
chend Interesse, hoher Motivation und
Konzentration – haben wir bereits nach
einem Tag tatsächlich 80 bis 90 Prozent
des Erlernten wieder vergessen. Der weit-
hin bekannte Sinnspruch „Es ist noch kein
Meister vom Himmel gefallen“ bringt die
wichtigste Grundlage des Lernens zum
Ausdruck: die Wiederholung. Deshalb
müssen wir uns wohl oder übel mindes-
tens ein zweites und drittes Mal an den
Lernstoff machen. Der beste Zeitpunkt für
die erste Wiederholung ist ein Tag nach
2.2011
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